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    Wasserstoffspeicher, Solaranlage und Windkraftanlage.

    Ein Konsortium aus Forschungseinrichtungen, Universitäten und Industrie hat geeignete Elektrolyseur-Standorte in Deutschland analysiert. Seit Mai 2025 steht der frei zugängliche Wasserstoff-Potenzial-Atlas bereit. Der Online-Atlas kennzeichnet und bewertet geeignete Standorte für die Erzeugung von grünem Wasserstoff durch Elektrolyse und dessen Nutzung in verschiedenen Industriebranchen und im Verkehr. Damit unterstützt »PoWerD« Unternehmen bei der Standortsuche für die optimale Elektrolyseur-Platzierung und gibt Projektentwickelnden für Wasserstoffanlagen ein einfaches Planungstool an die Hand.| Laufzeit: 07/2022 - 03/2025

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  • Die Herstellung von Asphalt für den Straßenbau ist energieintensiv und bietet ein großes Potenzial zur Einsparung fossiler Brennstoffe und Reduktion von Emissionen.
    © Fraunhofer ISE

    Die Herstellung von Asphalt für den Straßenbau ist energieintensiv und bietet ein großes Potenzial zur Einsparung fossiler Brennstoffe und Reduktion von Emissionen.

    Im Projekt »DekarAsphalt« untersucht das Fraunhofer ISE die Dekarbonisierung der Prozesswärmebereitstellung in der Asphaltproduktion. Hierbei wird die Integration von Wärmepumpen, Speichern in Form von Wärme- und Batteriespeichern sowie Wasserstoff analysiert, um den Einsatz fossiler Brennstoffe zu ersetzen oder zu reduzieren und die fluktuierende Stromerzeugung erneuerbarer Energien auszugleichen. Ziel ist es, CO₂-Emissionen und Energiekosten deutlich zu senken und gleichzeitig eine praxistaugliche Roadmap für klimaneutrale Asphaltmischanlagen zu entwickeln. | Laufzeit: 03/2025 - 09/2025

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  • Skizze des geplanten Versuchsaufbaus.
    © SUREVIVE

    Skizze des geplanten Versuchsaufbaus.

    Im Zuge der Energiewende nimmt der Anteil stromrichterbasierter Erzeugungsanlagen im Stromnetz rasant zu, während gleichzeitig konventionelle Kraftwerke vom Netz gehen. Dies stellt neue Herausforderungen für die Systemstabilität dar, insbesondere durch den Wegfall netzbildender Anlagen und die Verringerung des effektiven Kurzschlussverhältnisses.  Die Roadmap Systemstabilität des BMWK sieht vor, dass zukünftig auch stromrichterbasierte Anlagen zur Netzstabilität beitragen müssen. Um frühzeitig praktische Erfahrungen mit NBWR im realen Verteilnetz zu sammeln, wird im Projekt SUREVIVE ein Feldtest mit mehreren dezentralen NBWR durchgeführt.  Die Pilotanlagen werden an der HS/MS-Umspannebene angeschlossen – dort, wo ab 2025 die ersten netzbildenden Anlagen über marktliche Beschaffungsprozesse eingeführt werden. Ab 2027 ist zudem eine flächendeckende Integration netzbildender Anlagen durch die Vorgabe von technischen Mindestanforderungen geplant.  | Laufzeit: 07/2024 - 06/2028

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  • SuRE (PV) – Sustainable, Reliable, and Efficient Floating PV Power Plants

    Nachhaltige, zuverlässige und effiziente schwimmende PV-Kraftwerke

    © Fraunhofer ISE

    Schematische Darstellung einer Floating-PV-Anlage.

    Schwimmende Photovoltaik-Anlagen (FPV) müssen, wenn sie den Übergang zu einer klimaneutralen und widerstandsfähigen Gesellschaft unterstützen und dazu beitragen sollen, die politischen Ziele der EU zu erreichen, drei Herausforderungen bewältigen, die auch im Arbeitsprogramm hervorgehoben sind. FPV muss seine Nachhaltigkeit nachweisen, indem es eine geringe Auswirkung auf die Biodiversität zeigt und die Anforderungen an das Lebensende erfüllt. Es muss seine Langlebigkeit und Zuverlässigkeit nachweisen, indem es Systemkomponenten demonstriert, die die strukturellen und funktionalen Anforderungen für den gesamten Lebenszyklus erfüllen. Und es muss seine Bezahlbarkeit nachweisen, indem es die LCOE aus FPV-Kraftwerken reduziert. | Laufzeit: 09/2024 - 08/2027

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  • FluSeeQ /flüssig/

    Nutzung thermischer Potentiale von Oberflächengewässern durch Wärmeentzug mittels belastbarer Regulatorik und neuer Technologie zur Quellerschließung

    © Hydro-Energie Roth GmbH

    Schematische Darstellung einer hybriden Nutzung von Bestandsbauwerken im Rahmen einer Kraftwerkserneuerung mit zusätzlicher energetischer Nutzung durch Wärmetauscher im Kraftwerksauslauf sowie Solardach als weitere Energiequelle zum Antrieb der Wärmepumpen.

    Langfristig wird die Umweltwärme aus Seen und Flüssen eine wichtige Energiequelle darstellen. Doch bislang fehlen in Deutschland konsistent entwickelte umweltregulatorische Rahmenbedingungen sowie zielgerichtet darauf aufbauende technische Lösungen. Im Projekt »FluSeeQ« sollen die Gewässersysteme hinsichtlich ihrer thermo-ökologischen Eigenschaften strukturiert, die technisch-wirtschaftlich optimalen Lösungsmöglichkeiten unter Berücksichtigung der jeweiligen ökologischen Anforderungen für verschiedene Leistungsklassen entwickelt und auf dieser Basis die erschließbaren Potentiale für Deutschland abgeleitet werden. | Laufzeit: 09/2024 - 08/2028

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  • Ind-Supply

    Klima- und ressourcenoptimierte Wärmeversorgung von Industriegebieten

    Die Dekarbonisierung von Unternehmen ist ein wichtiges Element der Energiewende. Viele kleine und mittlere Unternehmen sind in Industrie- oder Gewerbegebieten angesiedelt. Deren Dekarbonisierung findet bisher nicht überall Eingang in die kommunale Wärmeplanung und ist zudem stark von den Anforderungen der individuellen Produktionsprozesse abhängig. Aufgrund der vielfältigen Zusammensetzungen von Gewerbegebieten gibt es bislang keine Standards zur Entwicklung ganzheitlicher Transformationspfade. Hier setzt das Forschungsprojekt Ind-Supply an. Ziel ist die Entwicklung eines Planungstools für Industriegebiete, dass Planende und Kommunen bei komplexen Energieversorgungsentscheidungen unterstützen soll, um so eine klima- und ressourcenoptimierte Entwicklung zu ermöglichen. Das Projekt ist ein Verbundprojekt der Prognos AG, der greenventory GmbH, der Hochschule Offenburg, der Hochschule für Technik Stuttgart, der Hochschule Karlsruhe HKA und dem Fraunhofer ISE. | Laufzeit: 10/2024- 09/2027

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  • Schematische Darstellung der Interaktion innerhalb des Projekts.
    © Fraunhofer ISE

    Schematische Darstellung der Interaktion innerhalb des Projekts.

    Die Kommunale Wärmeplanung (KWP) ist der Grundstein zu einer erfolgreichen Wärmewende vor Ort, denn die Vielfalt der erneuerbaren Wärmequellen und lokalen Gebäudestrukturen erfordert individuelle Lösungen, angepasst an die jeweilige Kommune. Doch wie lässt sich die Summe der individuellen Lösungen langfristig mit dem Erreichen der nationaler Klimaziele in den unterschiedlichen Sektoren vereinbaren? Welche Wechselwirkungen treten dabei zwischen lokaler Planung, übergeordneter Infrastrukturplanung und den Entwicklungen an den Energiemärkten auf? Und wie lassen sich kommunale Wärmepläne automatisiert auswerten, um diese Fragen überhaupt erst beantworten zu können? Mit diesen Forschungsfragen beschäftigt sich das Verbundprojekt KOMpare, in dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Öko-Instituts, des EWI und des Fraunhofer ISE sowie Mitarbeitende der Trianel und der digikoo beteiligt sind. | Laufzeit: 01/2025- 12/2027

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  • Schematische Darstellung der Interaktion innerhalb des Projektes FAME4ME.
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    Schematische Darstellung der Interaktion innerhalb des Projektes FAME4ME.

    Ein intelligentes Energiemanagement in smarten Wohn- und Gebäudeumgebungen kann einen Beitrag zur Energiewende leisten, beispielsweise indem es durch gesteuerten Verbrauch die Nutzung erneuerbarer Energien erhöht oder Flexibilitätspotenziale für das System bereitstellt. Das zentrale Ziel des Forschungsprojektes FAME4ME besteht darin, die Einsatzmöglichkeiten künstlicher Intelligenz (KI) in Bezug auf zukünftige Energiedienstleistungen für private Endkundinnen und Endkunden zu untersuchen, die sich mit Themen wie Smart Meter, Energiemanagement und zeitvariablen Stromtarifen beschäftigen. Das Projekt wird vom BMWK im Rahmen des Förderprogramms SmartLivingNEXT unterstützt. | Laufzeit: 02/2024 - 07/2026

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  • Kopernikus-Ariadne2

    Evidenzbasiertes Assessment für die Gestaltung der deutschen Energiewende auf dem Weg zur Klimaneutralität

    Energiesystemmodell REMod des Fraunhofer ISE
    © Fraunhofer ISE

    Energiesystemmodell REMod des Fraunhofer ISE

    Die Gestaltung der Energiewende ist das Thema eines umfassenden Forschungsprozesses, zu dem sich 27 Forschungseinrichtungen im Projekt »Ariadne« zusammenfinden. ARIADNE ist eines der vier Kopernikus-Projekte, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert werden. Innerhalb der dreijährigen Laufzeit soll erforscht werden, welche Politikinstrumente zur Erfüllung der Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens geeignet sind. Vom besseren Verständnis der Wirkung einzelner politischer Maßnahmen und Politikpfade bis hin zum Überblick über das Gesamtsystem – gemeinsam mit Akteurn aus Politik, Energiewende und Gesellschaft untersucht das Projekt sinnvolle Strategien für die Energiewende und ihre Akzeptanz bei Bürgern. Erkenntnisse und Ergebnisse trägt das Projekt laufend auf einer multimedialen Website zusammen. | Laufzeit: 09/2023 - 08/2026

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