News 2020

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  • IGBT Modul eines Umrichters einer Windenergieanlage
    © Fraunhofer IWES

    Langlebige, gegenüber Umwelteinflüssen unempfindliche Umrichter sind ein unverzichtbarer Technologiebaustein der Energiewende und besitzen ein hohes wirtschaftliches Potenzial. Im Forschungsprojekt »power4re« (Zuverlässige Umrichter für die regenerative Energieversorgung) arbeiten fünf Fraunhofer-Institute unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Windenergiesysteme IWES gemeinsam mit Industrievertretern an Lösungen, um die Zuverlässigkeit und Robustheit von Wechselrichtern in PV-Anlagen und Frequenzumrichtern in Windenergieanlagen zu steigern. power4re wird im Rahmen des internen Forschungsprogramms PREPARE der Fraunhofer-Gesellschaft mit Mitteln in Höhe von insgesamt 3,5 Mio. Euro gefördert.

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  • Die École Polytechnique Fédérale de Lausanne EPFL und das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE bieten ein kostenloses Kompakt- Webinar als Ersatz für den diesjährigen SOPHIA-Workshop zur Zuverlässigkeit von PV-Modulen an, der wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht stattfinden kann. In den Präsentationen am 28. und 29. Mai werden ausgewählte Forschungsergebnisse und Erfahrungen zu Zuverlässigkeit, Degradation und Testaspekten innovativer PV-Anwendungen vorgestellt sowie ein gebündelter Überblick über die Ergebnisse des EU MSCA-Projekts Solar-Train gegeben.

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  • Die Berliner Energietage finden in diesem Jahr vom 26. Mai bis zum 17. Juni als »Digitaler Sommer der Energiewende« statt. An insgesamt acht Tagen präsentieren fast 300 Referent*innen in 100 Stunden virtuellem Kongressprogramm aktuelle Themen rund um die deutsche Energiewende. Dabei kommt Know-How aus Wissenschaft, Gesellschaft, Wirtschaft, Verwaltung, Technik, Architektur, Journalismus und Politik zusammen.

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  • Die 14. International Renewable Energy Storage Conference, die im Rahmen der Messe Energy Storage im März in Düsseldorf stattgefunden hätte, wird nun am 25. und 26. Mai als Online Konferenz veranstaltet. Im Fokus der Konferenz stehen die Entwicklung und die systemische Integration von Speichersystemen für die sektorenübergreifende und kostengünstige Verknüpfung von Energieversorgung und -verbrauch.

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  • DGKK-Nachwuchspreis Robin Lang
    © Fraunhofer ISE

    Für seine Ergebnisse zum schnellen Wachstum von Galliumarsenid (GaAs) mittels metallorganischer Gasphasenepitaxie (MOVPE) ist Robin Lang, Doktorand am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, mit dem Nachwuchspreis der Deutschen Gesellschaft für Kristallwachstum und Kristallzüchtung (DGKK) ausgezeichnet worden. Ihm war es gelungen, die Wachstumsrate in dieser Standardmethode zur industriellen Herstellung von III-V Solarzellen auf einen Rekordwert von 280 µm/h anzuheben. Dies entspricht einer Verdreißigfachung der bisher typischen Wachstumsrate. Der Preis wurde im Rahmen der Feierstunde zum 50. Geburtstag der DGKK auf der Deutschen Kristallzüchtungstagung am 12. März 2020 in München verliehen.

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  • Technologiewandel in den Heizungstechnologien von 2020 bis 2050
    © Fraunhofer ISE

    In der neuen Studie »Wege zu einem klimaneutralen Energiesystem – Die deutsche Energiewende im Kontext gesellschaftlicher Verhaltensweisen« untersucht das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE verschiedene Transformationspfade zur Erreichung der deutschen Klimaschutzziele. Die Reduktion der energiebedingten CO₂-Emissionen zwischen 95 und 100 Prozent bis 2050 ist demnach aus technischer und systemischer Sicht machbar, der Aufwand und die Kosten des Systemumbaus hängen dabei maßgeblich vom gesellschaftlichen Verhalten ab. Die Ergebnisse der Studie werden nun auf der Datenplattform energy-charts.de erlebbar.

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  • Für das Erreichen der deutschen Klimaschutzziele spielt der Gebäudesektor eine zentrale Rolle, denn die Bereitstellung von Raumwärme und Trinkwarmwasser macht in Deutschland rund 30 Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs aus. Elektrisch betriebene Wärmepumpen können zur Reduktion der CO₂-Emissionen eine führende Rolle in diesem Sektor einnehmen. Noch hemmen jedoch unterschiedliche Barrieren den Ausbau der Technologie – allen voran in den Bestandsgebäuden. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Verbundprojekt »WP-QS im Bestand – Entwicklung optimierter Versorgungskonzepte und nachhaltiger Qualitätssicherungsmaßnahmen für Wärmepumpen im EFH-Bestand« will die wichtigsten Fragestellungen dazu beantworten.

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  • Agrophotovoltaik-Pilotanlage Heggelbach
    © Fraunhofer ISE

    Unter dem Motto »Vom Braunkohle- zum BioökonomieREVIER« gestaltet das Forschungszentrum Jülich mit Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Landwirtschaft den Strukturwandel im Rheinischen Revier mit. Aus einer stark von der Kohlenutzung geprägten Region soll eine Modellregion für ressourceneffizientes und nachhaltiges Wirtschaften werden. Im Projekt BioökonomieREVIER erforscht das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE neue Anwendungen für die Kombination von Photovoltaik und Landwirtschaft. Im Verbundprojekt »LamA-connect« unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO entwickeln elf Partner aus Wissenschaft, Energiewirtschaft und –recht eine Lösung mithilfe von Smart-Meter-Gateways.

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  • Wenn zu Spitzenzeiten viele Elektroautos gleichzeitig geladen werden, kann dies zu Netzüberlastungen führen. Die sichere flächendeckende Steuerung und Überwachung von Ladeinfrastruktur ebenso wie die reibungslose Abrechnung von Ladesäulen gehören zu den Herausforderungen der Mobilitätswende. Im Verbundprojekt »LamA-connect« unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO entwickeln elf Partner aus Wissenschaft, Energiewirtschaft und –recht eine Lösung mithilfe von Smart-Meter-Gateways.

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  • Prof. Dr. Hans-Martin Henning, Institutsleiter Fraunhofer ISE
    © Fraunhofer ISE

    Das Direktorium des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien (FVEE) hat Prof. Dr. Hans-Martin Henning, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE, mit Wirkung zum 1. Januar 2020 zum stellvertretenden Sprecher gewählt. Prof. Dr. Rolf Brendel, wissenschaftlicher Leiter und Geschäftsführer vom Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH), wurde zum neuen FVEE-Sprecher gewählt.

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