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  • Presseinformation #18 / 2026

    Solarstrom europaweit auf dem Vormarsch

    01. Juli 2026

    Der Anteil der erneuerbaren Energien an der öffentlichen Nettostromerzeugung in Deutschland – dem Strommix, der tatsächlich aus der Steckdose kommt – lag im ersten Halbjahr 2026 bei 61,8 Prozent. Die Windkraft konnte ihre Erzeugung gegenüber dem Vorjahr um 12 Prozent steigern, die Netzeinspeisung aus Photovoltaik erreichte mit 43,2 Terawattstunden einen neuen Rekord. Die starke Erzeugung aus erneuerbaren Quellen sorgte dafür, dass sich der Strompreis im Frühjahr vom durch den Irankrieg gestiegenen Gaspreis weitgehend entkoppeln konnte. Das geht aus einer Auswertung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE auf Basis der Datenplattform energy-charts.info hervor.

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  • Um Wasserstoff per Elektrolyse aus den Wasser-Molekülen abzuspalten, braucht es Energie, die bestenfalls aus Erneuerbaren Energiequellen gewonnen wird. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE haben ein kombiniertes Photovoltaik-/Elektrolyse-Modul entwickelt, das Wasserstoff effizient direkt aus Solarenergie produziert. Dafür wird das Wasser-Molekül mithilfe der hohen Photospannung von Mehrfachsolarzellen gespaltet, die wiederum elektrisch und thermisch mit Elektrolysezellen verbunden sind. Ein im Freien vermessener Demonstrator des Forschungsteams wandelte bis zu 31,3 Prozent der Sonnenenergie in chemische Energie um, bezogen auf den Brennwert von Wasserstoff.

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  • Das Ergebnis einer aktuellen Kurzstudie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE: In Privathaushalten sind Wärmepumpen und Fernwärme über den Lebenszyklus hinweg in der Regel deutlich günstiger als Gasbrennwertheizungen – zumal Gasheizungen künftig steigende Anteile sogenannter grüner Gase gemäß der geplanten „Bio-Treppe“ nutzen müssen. Dies sieht zumindest der Entwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) vor.

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  • Presseinformation #17 / 2026

    Grundlagen für 3 MW-Schnellladen von LKWs gelegt

    25. Juni 2026

    Der Güterverkehr auf der Straße verursacht 7,5 Prozent der deutschen Treibhausgas-Emissionen, weshalb die Elektrifizierung dieses Verkehrsbereichs ein wichtiger Hebel für den Klimaschutz ist. Der Ausbau einer leistungsfähigen Ladeinfrastruktur ist dabei entscheidend für die Akzeptanz und Alltagstauglichkeit vollelektrischer Nutzfahrzeuge. Im Projekt »NEFTON« wurde nun erstmals ein Ladestrom von 3.000 Ampere erreicht, womit zukünftig Ladeleistungen von mehr als einem Megawatt möglich werden. Dafür wurden neben einer hocheffizienten und bidirektionalen Megawatt Ladesäule auch Komponenten für Ladeströme mit bis zu 3000 Ampere entwickelt und erfolgreich getestet. Die Ergebnisse hat das Konsortium in einem Bericht zusammengefasst.

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  • Das Solarunternehmen Oxford PV und das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE haben zwei Hocheffizienz-Technologien in einem Photovoltaik-Modul verbunden. Dafür nutzten sie Perowskit-Silizium-Solarzellen von Oxford PV und verschalteten sie mit der durch das Fraunhofer ISE entwickelten Matrix-Schindel-Technologie. Oxford PV zählt zu den Pionieren der Perowskit Silizium Tandemtechnologie und hat sie als erstes Unternehmen in die Fertigung gebracht. Zu sehen ist die Modul-Neuentwicklung das erste Mal auf der Messe The Smarter E / Intersolar, vom 23. bis 25. Juni 2026 in München – Eine Variante als Aufdach-Modul am Stand A1.440 des Fraunhofer ISE, ein bifaziales Modul für Freiflächenanlagen bei Oxford PV im Nationalen Länderpavillon, Stand A4.540.

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