Presseinformationen 2018

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  • Gestaltungsvarianten bei Photovoltaik-Modulen
    © Fraunhofer ISE

    Bauwerkintegrierte Photovoltaik (BIPV) stellt hohe Anforderungen an das Design von Solarmodulen: ästhetische Ansprüche und Gestaltungsspielraum sind hier ebenso wichtig wie eine hohe Moduleffizienz. Aktuell besteht in der Herstellung häufig noch ein Zielkonflikt zwischen individuellem anspruchsvollem Design, hoher Modulleistung und niedrigen Modulkosten. Im Projekt »BIPV-Fab« analysierten der Anlagenhersteller SCHMID und das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE daher die Möglichkeiten, individuell angepasste Module in Serienfertigung herzustellen. Mit den entwickelten Produktionskonzepten können die Kosten für bauwerkintegrierte Photovoltaik um 35% gesenkt werden.

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  • SmartEnergyLab des Fraunhofer ISE
    © Fraunhofer ISE

    Die gleiche Technologie, mit der seit vielen Jahrzehnten abends die Straßenlaternen angeschaltet werden, kann Stromkunden in Zukunft beim Sparen helfen: Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat gemeinsam mit Partnern im vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Projekt »CheapFlex« eine dynamische Stromtarifierung auf Basis der Rundsteuertechnik entwickelt. Dabei werden über das regionale Stromnetz Börsenstrompreise mittels Tarifschaltzeiten an Endverbraucher und dezentrale Erzeuger gesendet und somit ein systemdienliches Verhalten angeregt.

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  • Mehrfachsolarzelle
    © Fraunhofer ISE

    Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben gemeinsam mit der Firma EVG eine neue Mehrfachsolarzelle auf Silicium entwickelt, mit der genau ein Drittel der im Sonnenlicht enthaltenen Energie in elektrische Energie gewandelt werden kann. Das Ergebnis wurde jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Nature Energy veröffentlicht.

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  • Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben heute die vierte Auflage ihrer Studie zu den Gestehungskosten für Strom aus erneuerbaren Energien vorgelegt. Darin analysieren sie die aktuellen Kosten und prognostizieren die weitere Entwicklung auf Basis von technologiespezifischen Lernraten und Marktszenarien bis zum Jahr 2035. »Die Kostenprognosen der Vorgängerstudien haben sich bestätigt. Die Gestehungskosten für Strom aus erneuerbaren Energien sinken kontinuierlich und sind kein Hindernis für eine CO₂-freie Stromerzeugung mehr. Neu errichtete Photovoltaik-Anlagen und Onshore-Windenergieanlagen an günstigen Standorten sind bereits heute günstiger als fossile Kraftwerke, und dieser Trend wird sich bis 2035 deutlich verstärken«, so Projektleiter Dr. Christoph Kost.

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  • Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE zeigt auf der Energy Storage in Düsseldorf vom 13. bis 15. März innovative Lösungen und Projekte rund um die Speicherung und Netzintegration von erneuerbaren Energien. Das Institut beteiligt sich dabei an einem Gemeinschaftsstand der Fraunhofer-Allianz Energie (Halle 8b, Stand B39). Parallel zur Messe finden die 7. Energy Storage Europe Conference (ESE) und die 12. International Renewable Energy Storage Conference (IRES) statt. Themenschwerpunkte der Konferenzen sind Wirtschaft und Finanzen (ESE) sowie Wissenschaft und Gesellschaftspolitik (IRES). Forscher des Fraunhofer ISE leiten Konferenz- Sessions und präsentieren ihre Forschungsergebnisse in den Themenbereichen thermische und elektrische Energiespeicher, Sektorkopplung und Power-To-Gas/X.

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  • Installation des Batteriespeichersystems
    © Fraunhofer ISE

    Mit der Umsetzung der Energiewende steigt der Stromanteil aus fluktuierenden erneuerbaren Quellen wie Wind und Sonne. Dies erfordert den Ausbau von Stromspeicherkapazitäten sowie ein flexibel reagierendes Energiemanagement. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben gemeinsam mit Partnern auf der Nordseeinsel Borkum einen hybriden Energiespeicher aufgebaut, der aus einer Lithium-Ionen-Batterie und einem Superkondensator für kurzzeitige Leistungsanforderungen besteht. Der hybride Speicher wird mittels eines neuartigen modularen Wechselrichters an das Mittelspannungsnetz angekoppelt. Während eines einjährigen Feldtests prüfen und vergleichen die Forscher verschiedene Regelungsansätze im Energiemanagementsystem.

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  • © Fraunhofer ISE

    Auch bei solarthermischen Kraftwerken sinken die Kosten wie bei den anderen erneuerbaren Energien Photovoltaik und Windkraft. Dies führt zu neuen Kraftwerksplanungen gerade auch in der MENA (Middle East und North Africa) Region. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE unterstützt im Rahmen des Weltbank-Programms »MENA CSP KIP« (Middle East & North Africa Concentrating Solar Power Knowledge & Innovation Program) die Marktentwicklung von Concentrating Solar Power (CSP) durch techno-ökonomische Analysen und Wissensbildung. Das Projekt zielt darauf ab, durch die Schaffung einer breiteren Wissensbasis und Überwindung von Markteintrittsbarrieren den Bau von weiteren CSP-Kraftwerken in der Region zu erleichtern. Das Fraunhofer ISE bringt seine langjährige Erfahrung im Bereich von CSP-Kraftwerken sowie Markt- und Energiesystemanalyse in das Projekt ein.

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  • Presseinformation #1 / 2018

    Fraunhofer ISE nimmt Wasserstoff-Einspeiseanlage in Betrieb

    25.1.2018

    H2 Einspeiseanlage
    © Fraunhofer ISE

    Wasserstoff als flexibler Energieträger ist ein wichtiges Element für die Energiewende, denn er ermöglicht im Sinne der Sektorkopplung einen Transfer von erneuerbaren Energie in jeden Sektor der Energiewirtschaft – sei es Mobilität, Industrierohstoffe, Wärme oder Gas. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE forscht an der Weiterentwicklung der entsprechenden Schlüsseltechnologien, wie zum Beispiel der PEM-Elektrolyse zur Erzeugung von Wasserstoff und erprobt deren Anwendung in Zusammenarbeit mit der Industrie und der Energiebranche. Hierdurch sollen wichtige Grundlagen für den Einsatz dieses zukünftig zentralen Energieträgers geschaffen werden.

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