H2-SO – Wasserstofftechnologien am Südlichen Oberrhein

Laufzeit: 12/2019 - 11/2021
Auftraggeber / Zuwendungsgeber:
Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg
Kooperationspartner: Kooperationspartner: Klimapartner Oberrhein, bnNetze, Gemeinde Teningen, Hochschule Offenburg, basi, Energiedienst;
Assoziierte Partner: Fischer Group (Achern), LADOG, Ökostromgruppe Freiburg, Stadt Freiburg, Stadt Lahr, Stadt Offenburg, Trapico, Handwerkskammer Freiburg, Idée Alsace, Regionalverband Südlicher Oberrhein;Partner im Unterauftrag: Deutscher Wasserstoff- und Brennstoffzellenverband, Stadtmobil Südbaden, Sterr-Kölln & Partner;
Externer Experte: Öko-Institut; Partner im Informationsaustausch: H2Mobility, Energiesysteme Mayrhofer, DB Südbadenbus, IHK Südlicher Oberrhein
Projektfokus:  
Schematische Darstellung des Betrachtungsraums am Südlichen Oberrhein
© Fraunhofer ISE
Schematische Darstellung des Betrachtungsraums am Südlichen Oberrhein.

Elektrolyse und Wasserstoff werden in vielen Studien als wichtiger Baustein des zukünftigen Energiesystems und der Energiewende anerkannt. Wasserstoff besitzt nicht nur den Vorteil einer flexiblen und großvolumigen Speicherbarkeit, sondern auch vielfältige und zahlreiche Einsatzmöglichkeiten in fast allen Sektoren. Trotz eines großen Bedarfs an Emissionssenkung und einer Vielzahl an Demonstrations- und Erprobungsprojekten ist grüner Wasserstoff in Deutschland bis auf Nischenfälle immer noch nicht im Energiesystem präsent. Die Gründe dafür sind so mannigfaltig wie die Einsatzzwecke – so existieren in manchen Anwendungen noch keine geeigneten Produkte, während in anderen Sektoren Forschungs- und Materialfragen dominieren und in wieder anderen Sektoren die Regulierung problematisch ist.

Das Projekt H2-SO unterstützt dabei, Wasserstoff in das Energiesystem und die unterschiedlichen Sektoren einzuführen. Ziel des Projekts ist es, am Südlichen Oberrhein eine Vielzahl relevanter Akteure aus allen Sektoren in Bezug auf die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie zu verknüpfen. In intensiver Diskussion werden im Rahmen eines Reallabors und am Beispiel mehrerer Anwendungen und Technologiedemonstrationen wesentliche aktuelle Hemmnisse bei der Implementierung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie benannt und Lösungsvorschläge zu einer künftigen Verbreitung erarbeitet. Adressiert wird dabei der Einsatz von Wasserstoff in Industrie und Mobilität, bei der netzfernen Stromversorgung, im Gasnetz und im kommunalen Umfeld. Zusätzlich wird auch der Transport und Handel von Wasserstoff in Gasnetzen und mittels Trailern sowie dessen Erzeugung / Versorgung in der Region adressiert.

Für die Verwertung jenseits einer reinen Wissensverbreitung ist dabei die Umsetzung der Ergebnisse durch Zuarbeit für die Klimaschutzplanungen und -Maßnahmen der Region, durch Aufstellung einer Wasserstoff-Roadmap, durch möglichst konkrete Ausarbeitung der Fallbeispiele für nachfolgende Umsetzungsprojekte, durch Handlungsempfehlungen für regionale und überregionale Akteure und durch eine auch über das Projekt hinaus gehende Vernetzung von existierenden und neuen Akteuren durch Informationsaustauschplattformen und die im Projekt etablierten Netzwerke geplant.

Das Konsortium zur Bearbeitung dieser Frage besteht aus einem interdisziplinären Zusammenschluss von Partnern aller relevanten Akteursgruppen. Weitere Akteursgruppen und Partner sollen während der Laufzeit in das Projekt integriert werden. 

Derzeit findet eine Umfrage zur Erhebung des maximalen Potenzials zur Nutzung von Wasserstoff in Unternehmen des südlichen Oberrheins statt.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme