News 2022

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  • Anfang Juli 2022 startete das Forschungsprojekt »SynAgri-PV: Synergetische Integration der Photovoltaik in die Landwirtschaft als Beitrag zu einer erfolgreichen Energiewende – Vernetzung und Begleitung des Markthochlaufs der Agri-PV in Deutschland.« Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierte Projekt wird mit 1,7 Millionen Euro gefördert und hat eine Laufzeit von 3 Jahren. Unter Koordination des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE sowie des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) arbeiten 9 Partner aus Forschung, Praxis und Industrie gemeinsam an der Entwicklung eines Leitbildes für den Einsatz von Agri-PV in Deutschland, Ziel ist es, zentrale technische, juristische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Voraussetzungen für den Markthochlauf in Deutschland zu evaluieren, beschreiben und zu beschleunigen.

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  • Schwimmende Photovoltaik, sogenannte Floating-PV, kann auch in Deutschland dazu beitragen, Flächennutzungskonflikte beim Ausbau der erneuerbaren Energien zu entschärfen. Ein Forschungsteam des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE hat nun die Potenziale zur solaren Stromerzeugung für baden-württembergische Baggerseen in Auskiesung berechnet. Diese sind nicht für Freizeitaktivitäten, Tourismus, Natur- und Landschaftsschutz relevant und deshalb besonders für schwimmende PV geeignet. Laut der Studie könnten – unter Berücksichtigung solch praktischer Einschränkungen und je nach ökologisch motivierter Obergrenze für Seebelegungen mit PV – auf den künstlichen Gewässern des Bundeslandes Floating-PV-Anlagen mit einer Nennleistung von insgesamt 280 bis 1.070 Megawatt installiert werden.

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  • Für die Kombination eines klassischen Silicium-Photovoltaik-Moduls mit der Technologie der konzentrierenden Photovoltaik erhielt Juan Francisco Martínez Sánchez, Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, gestern den Gips-Schüle-Nachwuchspreis. Die entscheidende Innovation seines Moduls: es nutzt nicht nur das direkte Sonnenlicht, welches über Linsen auf wenige Quadratmillimeter kleine Konzentratorsolarzellen gelenkt wird. Auch Streulicht und Diffusstrahlung wandelt sein Modul dank Silicium-Solarzellen in elektrischen Strom um. So konnte mit einem bifazialen (zweiseitigen) Modul weltweit erstmals eine Leistung von 350 Watt pro Quadratmeter erreicht werden.

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  • Ein Zusammenschluss aus der Architektenkammer Baden-Württemberg, der Hochschule Konstanz – Technik, Wirtschaft und Gestaltung, dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg, sowie dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat seine Expertise in dem Bereich der Bauwerkintegrierten Photovoltaik (BIPV) gebündelt, um einen Leitfaden zu dem Thema herauszugeben. Interessierte können diesen online kostenlos abrufen: https://bipv-bw.de/. Ziel des Leitfadens ist es, Akteuren im Bauwesen den neuesten Stand der Technik zu vermitteln und ihnen praktische Unterstützung bei der Integration von Solarmodulen in die Gebäudehülle zu geben. Eine begleitende Roadshow macht am 7. Juli 2022 halt in Freiburg.

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  • Sektorenkopplung durch Wasserstoff
    © Fraunhofer ISE

    Die Energiewende ist eines der zentralsten Themen der Gegenwart. In nur 25 Jahren wollen wir als Gesellschaft Klimaneutralität erreichen. Eine große Rolle spielt dabei Wasserstoff als nachhaltiger Energieträger. Im Rahmen der »Woche des Wasserstoffs Süd« laden Unternehmen, Hochschulen, Netzwerke, Initiativen, Kreise und Städte vom 25. Juni bis 3. Juli ein, mehr über Wasserstoff als Schlüsselelement der Energiewende zu erfahren. Das Fraunhofer-Institute für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg öffnet am 29. Juni beim Tag der offenen Tür seine Labors für interessierte Besucherinnen und Besucher.

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  • Die 40. Ausgabe des International Energy Workshops (IEW), einer führenden Konferenz für die internationale Community der Energiesystemmodellierer, fand vom 25. bis 27. Mai 2022 in Freiburg statt. Sie wurde vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE ausgerichtet. Die Experten diskutierten die Herausforderungen der globalen, nationalen und lokalen Transformation des Energiesystems und den Beitrag, den die Energiemodellierung zu deren erfolgreicher Umsetzung leisten kann.

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  • Vertreter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE, des National Renewable Energy Laboratory (USA), des National Institute of Advanced Industrial Science and Technology (Japan) und anderer weltweit führender Solarforschungsinstitute sowie internationale Teilnehmer aus Wissenschaft und Industrie diskutierten auf dem 3. Terawatt-Workshop der Global Alliance of Solar Energy Research Institutes (GA-SERI) die Auswirkungen des Multi-Terawatt-Photovoltaikmarktes. Über 60 PV-Experten sowie Experten aus verwandten F&E-Bereichen aus 12 Ländern kamen am 16. und 17. Mai in Freiburg zusammen.

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  • Städtische Quartiere haben es besonders schwer, klimaneutral zu werden. Für die Strom- und Wärmebedarfe der Einwohner reichen die lokalen erneuerbare Energien-Potenziale meist nicht aus. Im Rahmen des Projekts »PED Urban« erforschen das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und die bnNETZE GmbH, wie der Freiburger Osten klimaneutral umgebaut werden könnte. Neben grundsätzlichen Methoden werden Lösungsansätze für den klimaneutralen Stadtumbau entwickelt. Dafür wird die Bevölkerung des Freiburger Ostens in einer Umfrage einbezogen, die derzeit an Straßenständen sowie online stattfindet.

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  • Das vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE entwickelte Matrix-Schindelkonzept ordnet geschindelte Solarzellen versetzt zueinander an, wie Steine in einem Mauerwerk. Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geförderten Forschungsprojekts haben M10 Industries AG und Fraunhofer ISE eine Stringer-Anlage zur Verschaltung solcher Module entwickelt, die nun in Serie geht. Die auf dieser Anlage gefertigten Matrix-Schindelmodule können Besucherinnen und Besucher der Intersolar Europe am Stand des Fraunhofer ISE (Stand A1.540) und der M10 Solar Equipment GmbH (Stand A3.260) begutachten.

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  • Die Transformation des globalen Energiesystems hin zu erneuerbaren Energien ist die wichtigste Aufgabe unserer Generation, da sie die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern ermöglicht. Wasserstoff und seine Derivate wie Methanol und Ammoniak werden in diesem Transformationsprozess eine Schlüsselrolle spielen. Der Workshop »Perspectives on Power to Liquids (PtL) and Power to Chemicals« bringt international renommierte Akteure aus Politik, Wissenschaft und Industrie zusammen. Sie werden Synergien zwischen der wachsenden erneuerbaren Energieerzeugung der H2-Produktion und der CO2-Nutzung diskutieren, vorantreiben und aufzeigen. Im Fokus stehen die Entwicklung und Anwendung von Technologien für Produkte mit sektoraler und industrieller Relevanz. Weitere Themen sind das Scale-up der PtX-Prozesse, der Ramp-Up der Produktion und die Sicherheit der Energieversorgung. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE richtet die Veranstaltung am 10. und 11. Mai in Freiburg aus.

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