News

Abbrechen
  • PEM-Elektrolysestack
    © Fraunhofer ISE

    Im heute gestarteten Leitprojekt »MethQuest« sollen Technologien für die Erzeugung und den Einsatz methanbasierter Kraftstoffe aus erneuerbaren Quellen entwickelt werden. Insgesamt 27 Partner aus Forschung, Industrie und Energiewirtschaft arbeiten dafür in den kommenden drei Jahren in sechs Verbundvorhaben zusammen. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE forscht im Verbund »MethFuel« an der Entwicklung eines neuartigen, hochflexiblen PEM-Elektrolysesystems. »MethQuest« wird das durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit 19 Millionen Euro gefördert. Die Leitprojektkoordination übernehmen Rolls-Royce Power Systems und die DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).

    mehr Info
  • Messgerät an PV-Anlage
    © Hochschule Bonn-Rhein-Sieg/Christopher Schirrmeister

    Die Erzeugung von Photovoltaikstrom unterliegt wetterbedingten Schwankungen, deren genaue Vorhersage eine große Herausforderung für den Betrieb der Stromnetze darstellt. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE erforscht daher gemeinsam mit Partnern im Verbundprojekt »MetPVNet« die Auswirkungen von Wolken auf die Sonneneinstrahlung und die Stromproduktion von Photovoltaikanlagen. Im September findet dazu eine Messkampagne an mehreren Standorten im Allgäu statt. Ziel ist die Entwicklung von neuen energiemeteorologischen Methoden und Computermodellen, die eine bessere Vorhersage der Einspeisung aus Photovoltaikanlagen in das Stromnetz erlauben. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert das Projekt mit rund zwei Millionen Euro.

    mehr Info
  • Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und die Universität von Ljubljana laden am 4. und 5. September 2018 zum 8. SOPHIA Workshop »PV-Module Reliability« ein. Im Mittelpunkt stehen neue Materialien und Anwendungen der Photovoltaik und der daraus resultierende Bedarf an neuen Testverfahren. Zuverlässigkeitsaspekte, Versagensmodi und die Weiterentwicklung von Testzyklen werden von Wissenschaftlern und Industrievertretern gemeinsam diskutiert. Der Workshop ist in den EUROREG-Workshop eingebettet, ein Forum für globale Trends und Herausforderungen in Photovoltaik und Nanophotonik.

    mehr Info
  • © Fraunhofer ISE, Grafik: B. Burger

    Die in Deutschland installierten Photovoltaik-Anlagen produzierten im Juli 2018 6,7 Terawattstunden Solarstrom und stellten damit einen neuen Allzeitrekord auf. Das berichten Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solar Energiesysteme ISE. Mit einem Anteil von 15,1 Prozent an der Stromerzeugung lag im Juli die Photovoltaik vor der Kernkraft (13,8 Prozent). Da Kern- und Kohlekraftwerke aktuell ihre Leistung drosseln, um die Erhöhung der Wassertemperatur durch das eingeleitete Kühlwasser zu begrenzen, erfüllt die Photovoltaik eine wichtige netzstabilisierende Funktion.

    mehr Info
  • Die Fraunhofer-Gesellschaft und die Freiburger Akademie für Universitäre Weiterbildung (FRAUW) der Universität Freiburg bieten gemeinsam einen weiterbildenden Masterstudiengang und drei Zertifikatsprogramme im Bereich Energie und Nachhaltigkeit an. Diese Zusammenarbeit wird jetzt mit einem Rahmenvertrag zwischen der Fraunhofer-Gesellschaft und der Universität Freiburg gefestigt und dauerhaft gestärkt. Mit dieser Initiative verfolgen die Partner ihr gemeinsames Ziel, Weiterbildung zu fördern und neue Kompetenzen zu entwickeln. Der Vertrag wird am 31. Juli 2018 unterzeichnet. Zu den Partnern gehören neben der FRAUW und der Fraunhofer Academy das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und das Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik, Ernst-Mach-Institut, EMI.

    mehr Info
  • Dr. Andreas Bett
    © Fraunhofer ISE

    Im Herbst wird das neue siebte Energieforschungsprogramm der Bundesregierung verabschiedet. Im Vorfeld wurden im strategischen Leitprojekt »Trends und Perspektiven der Energieforschung«, das mit dem Teilvorhalben »Technologien für die Energiewende« unter der Federführung des Wuppertal Instituts entstand, die wissenschaftlichen Grundlagen dafür erarbeitet. Die Ergebnisse wurden jetzt dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie BMWi vorgelegt. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat neben weiteren renommierten Forschungseinrichtungen an diesem Projekt mitgewirkt.

    mehr Info
  • Monolithische Photokathode
    © ACS Energy Letters

    In einem nachhaltigen Energiesystem wird Wasserstoff als Speichermedium eine wichtige Rolle spielen. Einem internationalen Forscher-Team ist es jetzt gelungen, den Wirkungsgrad für die direkte solare Wasserspaltung zur Wasserstoffgewinnung auf 19 Prozent zu steigern. Sie kombinierten dafür eine Tandem-Solarzelle aus III-V-Halbleitern mit Rhodium-Nanopartikeln und kristallinem Titandioxid. An der Forschungsarbeit waren Teams aus dem California Institute of Technology, der University of Cambridge, der TU Ilmenau und dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE beteiligt. Ein Teil der Experimente fand am Institut für Solare Brennstoffe am Helmholtz-Zentrum Berlin statt.

    mehr Info
  • Nettostromerzeugung zur öffentlichen Stromversorgung  Erstes Halbjahr 2018
    © Fraunhofer ISE, Grafik: B. Burger, Quelle: www.energy-charts.de

    Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben Daten zur Stromerzeugung für das erste Halbjahr 2018 zusammengestellt. Gemeinsam produzierten Solar- und Windenergieanlagen im ersten Halbjahr 2018 ca. 77,5 TWh gegenüber 67,8 TWh im ersten Halbjahr 2017. Sie liegen damit auf dem ersten Platz der Stromquellen und konnten mehr Strom als die Braunkohle (66,7 TWh) erzeugen. Photovoltaikanlagen speisten in diesem Zeitraum ca. 22,3 TWh in das öffentliche Netz ein. Die Produktion hat sich somit gegenüber dem Vorjahr um ca. 2,4 TWh bzw. 12,2 % erhöht. Die maximale Solarleistung betrug ca. 31 GW am 06.05.2018 um 13:00 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt kamen 50% der gesamten Stromerzeugung aus Photovoltaik. Im Mai und Juni 2018 lag die monatliche Stromerzeugung von PV-Anlagen über der Erzeugung aus Kernenergie und auch über der Erzeugung aus Steinkohle.

    mehr Info