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  • Das Energiesystem der Zukunft, das im Projekt »C/sells« vier Jahre lang erprobt wurde, wird komplex, digital, vielfältig und partizipativ. Um das Beispiel Direkthandel von Strom in einer lokal kooperierenden Gemeinschaft, den sogenannten »Peer-to-Peer«-Handel, zu erklären, sind Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE unter die Filmemacher und Game Designer gegangen.

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  • Mit dem »Green Deal« begibt sich Europa auf den Weg, der erste klimaneutrale Kontinent zu werden. Mehr denn je bietet die Photovoltaik (PV) große Chancen, dieses Ziel zu erreichen, doch ihr volles Potenzial ist heute noch nicht ausgeschöpft. Die Zeit ist reif für eine Renaissance der Photovoltaik: Europa ist weltweit führend in der PV-Forschung und -Entwicklung, die Kosten für Solarstrom sind deutlich gesunken, und die Zahl der Installationen wird in den kommenden Jahren voraussichtlich stark ansteigen. Das Marktumfeld bietet große Chancen. Allerdings gibt es eine Lücke im europäischen PV-Markt: In der EU gibt es kaum noch eine Produktion von Solarzellen. Das 3. Fraunhofer Green Deal Series Online-Webinar »The Photovoltaics Renaissance- New opportunities for a key enabler of the clean energy transition« (9. März 2021, 9:00 bis 10:00 Uhr) befasst sich mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu den PV-Potenzialen in der EU.

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  • Rund 93 Prozent des Sonnenlichts können die spezielle Oberflächenstruktur durchdringen.
    © Fraunhofer ISE

    Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen wirken in ästhetischer Hinsicht an Gebäuden oft wie Fremdkörper. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat deshalb Beschichtungsverfahren entwickelt, mit denen Solarmodule mit einer homogenen farbigen Oberfläche bei gleichzeitig hohem Wirkungsgrad hergestellt werden können. Das Prinzip wurde dem Flügel des Morpho-Schmetterlings entlehnt. Die Module werden auf der digitalen Messe BAU vorgestellt (13.-15. Januar 2021).

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  • Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben die Jahresauswertung zur Stromerzeugung in Deutschland im Jahr 2020 vorgelegt. Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Nettostromerzeugung, d.h. dem Strommix, der tatsächlich aus der Steckdose kommt, liegt demnach erstmals bei mehr als 50 Prozent: er hat sich von 46 Prozent auf 50,5 Prozent erhöht. Die Windkraft war mit einem Anteil von 27 Prozent an der Stromerzeugung wieder die wichtigste Energiequelle. Solar- und Windenergie übertrafen mit 183 TWh erstmals die Summe aller fossilen Energiequellen (178 TWh).

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  • Science4Life Energy Cup
    © Fraunhofer ISE

    Eine Gruppe um Dr. Markus Glatthaar, Abteilungsleiter Vorentwicklung Höchsteffiziente Siliciumsolarzellen, Fraunhofer ISE, wird eines von drei besten Teams beim »Science4Life Energy Cup« der Gründerinitiative »Science4Life«. Die Gründungsidee der Freiburger Wissenschaftler setzt auf Ressourcenverfügbarkeit: die üblicherweise aus Silber bestehenden Kontakte auf Solarzellen werden durch Kupferkontakte ersetzt. Das spart Kosten und ist nachhaltiger. Science4Life e.V. ist eine unabhängige Gründerinitiative, die Beratung, Betreuung und Weiterbildung von Gründerteams oder jungen Unternehmern aus den Branchen Life Sciences, Chemie und Energie kostenfrei anbietet. Initiatoren der Non-Profit-Organisation sind die Hessische Landesregierung und das Gesundheitsunternehmen Sanofi.

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  • Schema einer selbstlernenden Fabrik für Siliciumsolarzellen
    © centrotherm AG / Bearbeitung ZSW

    Künstliche Intelligenz (KI) und Industrie 4.0 spielen auch zunehmend eine Rolle in der Photovoltaik-Fertigung. In dem Forschungsprojekt »Selbstlernende Photovoltaik-Fabrik« (SelFab), arbeiten fünf Forschungsinstitute aus Baden-Württemberg zusammen mit der Industrie seit knapp zwei Jahren an intelligenten Produktionsanlagen für die Solarfabrik der Zukunft. Ziel des Vorhabens ist, Grundlagen einer selbstlernenden Fabrik für den Anlagen- und Maschinenbau zu entwickeln. Die Erschließung ungenutzter Potenziale durch die KI könnte auch die Ansiedlung von Photovoltaik-Fabriken in Deutschland und Europa wieder attraktiv machen. Die bisherigen Erfolge lassen erwarten, dass die Ziele bis zum Projektende im Juli 2021 erreicht werden können.

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  • Im Rahmen einer Neuausrichtung, die der Positionierung des Themas Wasserstoff in Deutschland und Europa besser gerecht werden soll, hat der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband Anfang Dezember umfangreiche strukturelle Änderungen beschlossen. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde ein 12-köpfiges ehrenamtliches Präsidium gewählt, das dem hauptamtlichen Vorstand vorsteht. Prof. Dr. Christopher Hebling, Bereichsleiter Wasserstofftechnologien am Fraunhofer ISE, wurde in das Präsidium und in der konstituierenden Sitzung zu einem der Vizepräsidenten, für das Thema Forschung, gewählt.

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  • Nach der jüngsten Entwicklung der EU-Energiepolitik, die einen massiven Einsatz von Wärmepumpen in Europa in den kommenden Jahren fordert, hat die European Heat Pump Association (EHPA) einen neuen erweiterten Vorstand ernannt, der die Branche von 2020 bis 2022 vertreten wird. Dr. Marek Miara, Business Developer Heat Pumps am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, ist neu im Vorstand. Er bringt sowohl einen wissenschaftlichen Hintergrund in der Entwicklung und Bewertung von Wärmepumpen als auch Erfahrung in der Verbandsarbeit mit in die Position.

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