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  • Der Hochlauf der strombasierten Wasserstoffwirtschaft eröffnet Ostdeutschland vielfältige Chancen für Wertschöpfung und Arbeitsmarkt. Um diese Potenziale gezielt zu analysieren und sichtbar zu machen, hat die Initiative für Wasserstoff in Ostdeutschland (IWO) e.V. gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und dem WifOR Institute eine umfassende Studie gestartet. Sie untersucht die Wertschöpfungs- und Arbeitsmarktpotenziale der Wasserstoffwirtschaft in den neuen Bundesländern.

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  • Um die in Deutschland angestrebte Treibhausgasneutralität bis 2045 zu erreichen, reicht die reine Emissionsminderung nicht aus. Erforderlich ist zusätzlich eine aktive Entnahme von CO₂ aus der Atmosphäre durch sogenannte Negative Emissionstechnologien (Negative Emission Technologies, NETs). Eine neue Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE analysiert die Rolle von NET für das Erreichen der Klimaziele. Entscheidende Faktoren sind demnach ein breiter Mix aus verschiedenen NET-Technologien sowie eine integrierte Strategie für das Energiesystem, den NET-Hochlauf und eine nachhaltige Biomassenutzung nötig. Im Jahr 2045 entnehmen die NETs zwischen 39 und 51 Millionen Tonnen schwer vermeidbarer CO₂- Emissionen.

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  • Wissenschaftlern des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE gelang es, den Silberverbrauch von TOPCon-Solarzellen auf 1,1 Milligramm pro Watt Peak zu reduzierten. Aktuell haben TOPCon-Solarzellen im Schnitt einen Silberbedarf von 10 bis 12 Milligramm pro Watt Peak. Dafür erprobten sie ein auf Galvanik basierendes Inline-Metallisierungsverfahren auf Pilotanlagen, die von der RENA Technologies GmbH entwickelt wurden. Durch die Kombination von ultrakurzer UV-Laserstrukturierung mit der elektrochemischen Abscheidung von Nickel, Kupfer und Silber fertigte das Forschungsteam TOPCon-Solarzellen der Wafergröße M10 mit einem Wirkungsgrad von 24 Prozent. TOPCon-Solarzellen haben im Vergleich zu PERC-Solarzellen einen erhöhten Silberverbrauch. Solarzellenhersteller stehen deshalb unter besonderem Kostendruck, diesen zu senken.

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  • ISC Konstanz und das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE haben im Auftrag des VDMA eine Analyse der Marktsituation für PV-Fertigungsanlagen erstellt. Die Studie prognostiziert, dass die globalen jährlichen Investitionsausgaben (CAPEX-Volumen) für PV-Produktionsequipment von 16,6 Milliarden Dollar im Jahr 2025 auf 43,8 Milliarden Dollar im Jahr 2035 steigen wird. Daraus ergibt sich ein kumuliertes globales Marktvolumen von 250 bis 300 Milliarden Dollar in den nächsten zehn Jahren. Die Studie bietet einen umfassenden Überblick über die globale PV-Fertigung, technologische Trends sowie die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Maschinen- und Anlagenbaufirmen.

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  • Damit die Energiewende gelingt, braucht es intelligente Speichertechnologien. Thermische Speicher können Wärme aus erneuerbaren Energien effizient speichern. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE forscht daran, mit Hilfe der 3D-Drucktechnik thermische Energiespeicher aus Ultrahochleistungsbeton herzustellen. Das Institut arbeitet dafür mit Partnern aus Industrie und Forschung zusammen.

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  • Die Innung SHK Berlin und das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE haben die Ergebnisse einer Umfrage unter Berliner Innungsbetrieben vorgelegt. Ziel war es, die Auswirkungen des Berliner Stromausfalls von Anfang Januar 2026 auf installierte Wärmepumpen zu erfassen und zu bewerten. Die Auswertung zeigt: Dank des proaktiven Handelns der Fachbetriebe sowie der Industrie konnten Schäden verhindert werden.

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  • Ein aktueller Vergleich der Messergebnisse zwischen dem CalLab PV Modules des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) zeigt, dass die beiden Organisationen bei der Leistungsvermessung von Photovoltaik-Modulen durchschnittlich nur weniger als 0,15 Prozent vom Referenzwert abweichen. Die regelmäßigen Vergleiche zwischen unabhängigen Kalibrierlaboren sind essenzieller Bestandteil ihrer Qualitätssicherung, damit sich die PV-Branche auf unabhängige Ergebnisse verlassen kann. Die Leistungsangaben vieler Modulhersteller weichen von den Messungen des Fraunhofer ISE in den letzten Jahren immer stärker ab, im Jahr 2025 betrug die Abweichung im Median rund 1,4 Prozent.

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  • News #05 / 2026

    Die Energiewende braucht Photovoltaik vom Dach

    03. Februar 2026

    Mehr als ein Drittel der Stromleistung aus Photovoltaik wird durch kleine PV-Dachanlagen bis 30 kWp bereitgestellt. Die von der Bundesregierung ins Auge gefasste Abschaffung der EEG-Vergütung und Einführung der verpflichtenden Direktvermarktung für dieses Segment könnte zu einem deutlichen Rückgang der Investitionen in private PV-Anlagen führen, solange die Prozesse in der Direktvermarktung nicht deutlich vereinfacht werden. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie »Dezentrale PV als Säule der Energiewende - Analyse und Perspektiven für kleine Dachsolaranlagen« des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE, die von den EWS Elektrizitätswerken Schönau eG in Auftrag gegeben wurde.

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  • Die staatliche Förderagentur für Forschung und Innovation Espírito Santo (FAPES), das Staatssekretariat für Wissenschaft, Technologie, Innovation und berufliche Bildung von Espírito Santo (SECTI) und das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE haben eine Absichtserklärung unterzeichnet. Ziel dieser Vereinbarung ist die Intensivierung der Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie wissenschaftliche Infrastruktur. Als erstes gemeinsames Forschungsprojekt wurde heute eine umfassende Bewertung des aktuellen Energiesystems von Espírito Santo gestartet.

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  • Kabelquerschnitt Mittelspannung
    © Fraunhofer ISE

    Der bis 2050 erwartete Zubau von etwa 73 Terawatt neuer Photovoltaik-Leistung benötigt große Mengen an Rohstoffen, unter anderem Kupfer und Aluminium. Ressourcenbedarf und Investitionskosten können deutlich gesenkt werden, wenn das Spannungsniveau der PV-Anlage in die Mittelspannung angehoben wird. Das Projekt »PVgoesMV« soll mit dem Aufbau und Betrieb von zwei Pilotanlagen zeigen, dass dieser Schritt für PV-Großanlagen technisch machbar und ökonomisch sinnvoll ist. Es handelt sich um die weltweit ersten PV-Anlagen mit einem 3 kV-Stringwechselrichter. Hersteller aller wichtigen Systemkomponenten eines PV-Parks unterstützen das über drei Jahre geplante Projekt.

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