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  • In Afrika verderben bis zu 30 Prozent der landwirtschaftlichen oder marinen Produkte wie z.B. Fische auf ihrem Weg zum Markt, weil es an Möglichkeiten zur Kühlung oder Haltbarmachung fehlt. Das liegt nicht zuletzt an der mangelnden Strominfrastruktur in den ländlichen Gebieten. Im Projekt SolCoolDry hat das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE ein System zur solaren Eiserzeugung und Trocknung entwickelt und an die lokale Gemeinschaft in Mwazaro im Süden Kenias übergeben.

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  • Ammoniak aus grünem Wasserstoff ist ein Energieträger mit hohem wirtschaftlichem Potenzial, der als chemischer Grundstoff, als Schiffstreibstoff oder für die stationäre Stromerzeugung eingesetzt werden kann. Zukünftig wird er in großem Umfang aus Regionen mit hohen Solar- und Windressourcen importiert werden. Im Projekt »PICASO« (Process Intensification & Advanced Catalysis for Ammonia Sustainable Optimized process) arbeiten das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, die Universität Ulm und das Fukushima Renewable Energy Institut (FREA-AIST) an einem neuartigen Power-to-Ammonia- (PtA) Prozess für die nachhaltige Ammoniaksynthese. Das Verfahren könnte die CO2-Emissionen im Vergleich zum konventionellen Prozess um 95 Prozent senken. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt startete am 1. August 2022.

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  • Können wir aus CO₂ künftig klimaneutral Rohstoffe für Medikamente herstellen? Tanken LKWs, Schiffe oder Flugzeuge bald Wasserstoff oder E-Fuels? Wie kann grüner Strom flexibel hergestellt und transportiert werden? Diesen und vielen anderen Fragen geht die Ausstellung »Power2Change« nach, die Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger am 13. August im LWL-Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen eröffnete. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE unterstützt die Ausstellungsmacher mit aktuellen Forschungsergebnissen zur Energiewende im Stromsystem und dem Zubau von Erneuerbaren Energien sowie Szenarienergebnissen. In der Ausstellung werden sowohl farbige Solarmodule für die integrierte Photovoltaik als auch amorphe Solarzellen gezeigt, die am Institut entwickelt wurden.

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  • Sektorenkopplung durch Wasserstoff
    © Fraunhofer ISE

    Für die Reduktion von CO2-Emissionen birgt der Bereich Langstreckentransport mit schweren Lkw besonderes Potenzial, aber auch Herausforderungen hinsichtlich der Energieversorgung und der Standortwahl. Im Verbundprojekt »Pilotlade- und Wasserstofftankstelle Lkw BW (PiLaTes)« will Baden-Württemberg eine Pilotinfrastruktur umsetzen, um Erkenntnisse für den weiteren Ausbau von Lade- und Wasserstofftankstellen abzuleiten. Für die Auswahl eines geeigneten Standorts und eine erste Durchführbarkeitsuntersuchung einer Pilottankstelle für das Hochleistungsschnellladen ist nun das vom Fraunhofer IAO koordinierte Vorprojekt »VorPiLaTes« gestartet.

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  • Anfang Juli 2022 startete das Forschungsprojekt »SynAgri-PV: Synergetische Integration der Photovoltaik in die Landwirtschaft als Beitrag zu einer erfolgreichen Energiewende – Vernetzung und Begleitung des Markthochlaufs der Agri-PV in Deutschland.« Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierte Projekt wird mit 1,7 Millionen Euro gefördert und hat eine Laufzeit von 3 Jahren. Unter Koordination des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE sowie des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) arbeiten 9 Partner aus Forschung, Praxis und Industrie gemeinsam an der Entwicklung eines Leitbildes für den Einsatz von Agri-PV in Deutschland, Ziel ist es, zentrale technische, juristische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Voraussetzungen für den Markthochlauf in Deutschland zu evaluieren, beschreiben und zu beschleunigen.

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  • Schwimmende Photovoltaik, sogenannte Floating-PV, kann auch in Deutschland dazu beitragen, Flächennutzungskonflikte beim Ausbau der erneuerbaren Energien zu entschärfen. Ein Forschungsteam des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE hat nun die Potenziale zur solaren Stromerzeugung für baden-württembergische Baggerseen in Auskiesung berechnet. Diese sind nicht für Freizeitaktivitäten, Tourismus, Natur- und Landschaftsschutz relevant und deshalb besonders für schwimmende PV geeignet. Laut der Studie könnten – unter Berücksichtigung solch praktischer Einschränkungen und je nach ökologisch motivierter Obergrenze für Seebelegungen mit PV – auf den künstlichen Gewässern des Bundeslandes Floating-PV-Anlagen mit einer Nennleistung von insgesamt 280 bis 1.070 Megawatt installiert werden.

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  • Für die Kombination eines klassischen Silicium-Photovoltaik-Moduls mit der Technologie der konzentrierenden Photovoltaik erhielt Juan Francisco Martínez Sánchez, Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, gestern den Gips-Schüle-Nachwuchspreis. Die entscheidende Innovation seines Moduls: es nutzt nicht nur das direkte Sonnenlicht, welches über Linsen auf wenige Quadratmillimeter kleine Konzentratorsolarzellen gelenkt wird. Auch Streulicht und Diffusstrahlung wandelt sein Modul dank Silicium-Solarzellen in elektrischen Strom um. So konnte mit einem bifazialen (zweiseitigen) Modul weltweit erstmals eine Leistung von 350 Watt pro Quadratmeter erreicht werden.

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  • Ein Zusammenschluss aus der Architektenkammer Baden-Württemberg, der Hochschule Konstanz – Technik, Wirtschaft und Gestaltung, dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg, sowie dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat seine Expertise in dem Bereich der Bauwerkintegrierten Photovoltaik (BIPV) gebündelt, um einen Leitfaden zu dem Thema herauszugeben. Interessierte können diesen online kostenlos abrufen: https://bipv-bw.de/. Ziel des Leitfadens ist es, Akteuren im Bauwesen den neuesten Stand der Technik zu vermitteln und ihnen praktische Unterstützung bei der Integration von Solarmodulen in die Gebäudehülle zu geben. Eine begleitende Roadshow macht am 7. Juli 2022 halt in Freiburg.

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  • Sektorenkopplung durch Wasserstoff
    © Fraunhofer ISE

    Die Energiewende ist eines der zentralsten Themen der Gegenwart. In nur 25 Jahren wollen wir als Gesellschaft Klimaneutralität erreichen. Eine große Rolle spielt dabei Wasserstoff als nachhaltiger Energieträger. Im Rahmen der »Woche des Wasserstoffs Süd« laden Unternehmen, Hochschulen, Netzwerke, Initiativen, Kreise und Städte vom 25. Juni bis 3. Juli ein, mehr über Wasserstoff als Schlüsselelement der Energiewende zu erfahren. Das Fraunhofer-Institute für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg öffnet am 29. Juni beim Tag der offenen Tür seine Labors für interessierte Besucherinnen und Besucher.

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  • Die 40. Ausgabe des International Energy Workshops (IEW), einer führenden Konferenz für die internationale Community der Energiesystemmodellierer, fand vom 25. bis 27. Mai 2022 in Freiburg statt. Sie wurde vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE ausgerichtet. Die Experten diskutierten die Herausforderungen der globalen, nationalen und lokalen Transformation des Energiesystems und den Beitrag, den die Energiemodellierung zu deren erfolgreicher Umsetzung leisten kann.

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