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  • Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat heute Daten zur öffentlichen Nettostromerzeugung für das erste Quartal 2021 vorgestellt, die aus der Datenplattform Energy-Charts hervorgehen. Die Nettostromerzeugung zur öffentlichen Stromversorgung ist der Strommix, der aus der Steckdose kommt und an der Strombörse gehandelt wird. Witterungsbedingt ging die Stromgewinnung aus erneuerbaren Energien von 75,8 Terawattstunden auf 57 Terawattstunden zurück, Kohle und Gas legten im Vergleich zum ersten Quartal 2020 dagegen deutlich zu. Die Windkraft bleibt die wichtigste Energiequelle.

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  • Laut Umweltbundesamt hat die Industrie im Jahr 2020 rund 178 Millionen Tonnen Treibhausgase emittiert, das entspricht einem Anteil von 22 Prozent der deutschen Treibhausgasemissionen. Das neue Forschungsprojekt »IND-E Dekarbonisierungs- und Elektrifizierungspotentiale in der deutschen Industrie« analysiert, wie die Industrie ihre Klimaschutzziele erreichen kann. In dem dreijährigen Forschungsverbundprojekt untersuchen das Öko- Institut Freiburg, die Hochschule Offenburg, das Institut für Nachhaltige Technische Systeme (INATECH) der Universität Freiburg und das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE die Dekarbonisierungs- und Flexibilisierungspotenziale einzelner Industriebranchen und deren Einbindung in das gesamte Energiesystem. Am 30. März 2021 startete das Projekt mit einem virtuellen Kickoff-Meeting.

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  • Großkraftwerk Mannheim
    © GKM AG

    Wärmenetze sind ein wesentlicher Baustein für eine emissionsarme Wärmeversorgung. Großwärmepumpen (GWP) zur Nutzung von Umwelt- und Abwärme, die mit treibhausgasfreiem Strom betrieben werden, spielen in deutschen Wärmenetzen bisher eine untergeordnete Rolle. Dabei könnten sie nachhaltig und effektiv zur Dekarbonisierung beitragen, denn ein Großteil der CO2-Emissionen Deutschlands entfällt auf die Wärmeversorgung. Im Reallabor der Energiewende »Großwärmepumpen in Fernwärmenetzen – Installation, Betrieb, Monitoring und Systemeinbindung« werden erstmals in Deutschland Großwärmepumpen an Fernwärmenetze angebunden. In dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Verbundprojekt werden bis 2026 an fünf Standorten GWP in bestehende Fernwärmesysteme integriert.

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  • © Fraunhofer ISE

    Heute, am 31. März 2021, wird Prof. Dr. Joachim Luther 80 Jahre alt. Zwölfeinhalb Jahre, von 1993 bis 2006, war er Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE, unter seiner Führung konnte sich das Institut auf mehr als 450 Mitarbeitende verdoppeln. Das damals schon größte europäische Solarforschungsinstitut zählt heute über 1200 Mitarbeitende, die Joachim Luther herzlich zum Geburtstag gratulieren.

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  • »Innovative Projekte und kreative Ideen für die Kreislaufwirtschaft und Recycling« wurden anlässlich der Weltrecyclingtags am 18. März 2021 prämiert. Die Veranstaltung geht auf eine Initiative des Weltrecyclingverbands und des Bureau of International Recycling (BIR) zurück, die damit auf die Bedeutung des Recyclings hinweisen möchten. Im Rahmen der Veranstaltung zeichneten der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V., die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e. V. (BDSV) sowie der Verband Deutscher Metallhändler e. V. (VDM) die vielversprechendsten Start-ups der Kreislaufwirtschaft für ihre Ideen aus. Allein in den letzten zehn Jahren wurden ca. 2.400 Start-ups im Bereich der Kreislaufwirtschaft gegründet. Zu den Gewinnern in diesem Jahr zählt ein Ausgründungsvorhaben des Fraunhofer ISE, das für ein bereits patentiertes Verfahren im Bereich der Circular Economy mit dem dritten Platz ausgezeichnet wurde. Die am Fraunhofer ISE entwickelte Innovation ermöglicht die Substitution von Silber durch Kupfer bei der Herstellung von Silicium-Heterojunction-Solarzellen.

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  • Im Rahmen des digitalen Fraunhofer-Symposiums »Netzwert« erhielt die NexWafe GmbH den Fraunhofer-Gründerpreis 2020.

    Die NexWafe GmbH aus Freiburg, ein Spin-off des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE, ist mit dem Gründerpreis 2020 der Fraunhofer-Gesellschaft ausgezeichnet worden. Das junge Unternehmen überzeugte die hochkarätig besetzte Jury von Fraunhofer Venture und dem High-Tech-Gründungsfonds mit einem revolutionären ressourcenschonenden Produktionsverfahren für die Photovoltaik-Industrie.

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  • H2Demo: Illustration der direkten Zerlegung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff mit Hilfe der vom Sonnenlicht bereitgestellten Energie
    © Dr. Fatwa F. Abdi, Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH

    Wasserstoff als chemischer und damit speicherbarer Energieträger ist eine wesentliche Komponente in einem nachhaltigen Energiesystem ohne fossile Treibstoffe. Wasserstofftechnologien sind Bindeglied zwischen Energie- und Mobilitätswende, sie sind ein wichtiger Faktor im intelligenten Energiemanagement, und sie nehmen eine Schlüsselposition bei der Transformation der Industrie hin zu einer nachhaltigen Wertschöpfung ein. Die große Herausforderung besteht in der nachhaltigen und damit umweltverträglichen Herstellung großer Mengen von Wasserstoff. Hierbei spielt der Einsatz von Solarenergie eine zentrale Rolle. In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundprojekt »H2Demo«, unter Federführung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE, arbeiten elf Partner an Demonstratoren für die direkte solare Wasserspaltung.

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  • Die Technische Universität Chemnitz, das Institut für Luft- und Kältetechnik gGmbH Dresden und das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE werden im vogtländischen Reichenbach eine Plattform für Forschung, Entwicklung und Bildung im Bereich der Kälte- und Klimatechnik aufbauen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BNBF) fördert das Vorhaben im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung »Innovationen für die Energiewende« bis April 2025 mit etwa 15 Millionen Euro.

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  • Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und die Universität Freiburg veranstalten vom 16. bis 17. September 2021 die 10. DACH+ Conference on Energy Informatics in Freiburg. Sie ist Teil einer Konferenzreihe, die Forschung, Entwicklung und Implementierung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) im Energiebereich fördert und den Austausch in der deutsch-österreichisch-schweizerischen Region und den angrenzenden Ländern (DACH+) unterstützt. Der 12. Energieinformatik-Doktorandenworkshop findet am 14. und 15. September statt. Die Organisatoren bitten um die Einreichung qualitativ hochwertiger Beiträge zu intelligenten Energiesystemen, der Integration von erneuerbarer Erzeugung und Energieeffizienzsteigerungen durch IKT, Marktansätzen und -mechanismen für IKT-gestützte Energiesysteme sowie datengesteuerte Entscheidungen.

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  • Das Ausgründungsvorhaben »PV2Plus« des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE gehört zu den am 2. März ausgezeichneten Siegern der Konzeptphase des Science4Life Energy Cups. Das Team hat ein kostengünstiges patentiertes Galvanikverfahren entwickelt, mit dem Hersteller von Solarzellen die bisher üblichen Silber- durch Kupferkontakte ersetzen können. Damit kann das Problem der Verfügbarkeit und der Kosten von Silber für die Kontaktierung gelöst und die für die Energiewende nötige Produktion von Solarzellen gesteigert werden. Das Projektteam wird nun zum intensiven Coaching eingeladen und wird mit Branchen-Experten an der Optimierung seines Businessplans arbeiten.

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