Daten & Fakten

Zahlen zum Fraunhofer ISE sowie aktuelle Daten zu Erneuerbaren Energien

Zahlen zum Fraunhofer ISE

Daten zu Finanzierung, Personal und Flächenaufteilung

Finanzierung und Finanzstruktur

Die Finanzierung erfolgt zu rund 84 % durch Aufträge in den Bereichen angewandte Forschung, Entwicklung und Hochtechnologie-Dienstleistungen. Das  Institut ist in nationale und internationale Kooperationen wie dem ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE) und der Association of European Renewable Energy Research Centres (EUREC) eingebunden.

Die Finanzstruktur der Fraunhofer-Gesellschaft unterscheidet zwischen dem Betriebs- und dem Investitionshaushalt. Der Betriebshaushalt umfasst alle Personal- und Sachaufwendungen sowie deren Finanzierung durch externe Erträge und institutionelle Förderungen. Im Jahr 2016 betrug der Betriebshaushalt 72,9 Mio Euro. Darüber hinaus tätigte das Institut Investitionen in Höhe von 8,2 Mio Euro (ohne Bauinvestitionen und Konjunkturprogramme).

Personal

Personalstruktur

Personal am Fraunhofer ISE (Stand: 31.12.2016)

Zum 31.12.2016 beschäftigte das Fraunhofer ISE insgesamt 1163 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Darunter waren u. a. 124 Promovierende, 115 Diplomanden, 20 Gastwissenschaftler, 33 Praktikanten und 250 wissenschaftliche Hilfskräfte.

Flächenaufteilung

Flächenaufteilung der Gebäude

Flächenaufteilung der Gebäude des Fraunhofer ISE in Freiburg (Stand: 31.12.2016).

Für die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten stehen dem Institut über 27.000 m2 an Labors, Büros, Werkstätten und Besprechungsräumen zur Verfügung (Stand: 31.12.2016)

Daten zu Erneuerbaren Energien

Das Fraunhofer ISE erstellt Studien und Analysen zum gesamten Themenspektrum seiner Forschungsaktivitäten. Hier finden Sie diese Arbeiten, geordnet nach Aktualität.

  • Aktuelle Fakten zur Photovoltaik in Deutschland

    Zusammengestellt von Dr. Harry Wirth, Fraunhofer ISE | Fassung vom 10.11.2017

    Deutschland lässt das fossil-nukleare Energiezeitalter hinter sich. Photovoltaik wird in unserer nachhaltigen Energiezukunft eine bedeutende Rolle spielen. Die vorliegende Zusammenstellung aktuellster Fakten, Zahlen und Erkenntnisse soll eine gesamtheitliche Bewertung des Photovoltaik-Ausbaus in Deutschland unterstützen.

  • Photovoltaics Report

    Dr. Simon Philipps, Fraunhofer ISE und Werner Warmuth, PSE AG | Fassung vom 12. Juli 2017

    Photovoltaik ist ein schnell wachsender Markt: Zwischen 2010 und 2016 wuchs die weltweit installierte Kapazität an PV-Modulen im Schnitt jährlich um 40 Prozent. Ziel des »Photovoltaics Report« ist es, aktuelle Informationen zum PV-Markt allgemein sowie zur Effizienz von Solarzellen, Modulen und Systemen zu liefern. Darüber hinaus geht der Report auf die Energieamortisationszeit, Wechselrichter und Preisentwicklungen ein.

  • Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Deutschland - Auswertung 1. Halbjahr 2017

    Zusammengestellt von Prof. Bruno Burger, Fraunhofer ISE; 02. Juli 2017; Aktualisierung vom 05. Juli 2017

    Diese Folien zeigen Daten zur Stromerzeugung im 1. Halbjahr 2017 und die Entwicklung der einzelnen Quellen (Erneuerbare und konventionelle Energiequellen) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

    In Summe produzierten die Erneuerbaren Energiequellen Solar, Wind, Wasser und Biomasse im 1. Halbjahr 2017 ca. 104,1 TWh. Sie liegen damit um ca. 7,6% über dem Niveau des Vorjahres. Der Anteil an der öffentlichen Nettostromerzeugung, d.h. dem Strommix, der tatsächlich aus der Steckdose kommt, lag bei ca. 37,6%. Der Anteil an der gesamten Bruttostromerzeugung einschließlich der Kraftwerke der „Betriebe im verarbeitenden Gewerbe sowie im Bergbau und in der Gewinnung von Steinen und Erden“ liegt bei ca. 34,6%.

    Interaktive Grafiken und aktuelle Daten zur Stromproduktion haben wir auf

    www.energy-charts.de für Sie bereitgestellt.

  • Studie: Current Status of Concentrator Photovoltaic (CPV) Technology

    Maike Wiesenfarth, Dr. Simon P. Philipps, Dr. Andreas W. Bett, Fraunhofer ISE / Kelsey Horowitz, Dr. Sarah Kurtz, National Renewable Energy Laboratory NREL, USA | Version 1.3, April 2017

    Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und das US amerikanische National Renewable Energy Laboratory, NREL, haben eine Studie erstellt, die den aktuellen Status des Marktes und der Technologie der Konzentratorphotovoltaik (CPV) analysiert. Diese noch junge und sich rasch entwickelnde Technologie hat das Potenzial zu wettbewerbsfähigen Stromerzeugungskosten in sonnenreichen Regionen mit hohem Anteil an direkter Solarstrahlung. Der Bericht gibt einen Überblick über installierte Kraftwerke mit einer Leistung von mehr als einem Megawatt sowie über Unternehmen, die in der hoch- und niedrigkonzentrierenden Photovoltaik aktiv sind, ebenso über Wirkungsgrade und Stromgestehungskosten. Eine Aktualisierung erfolgt im regelmäßigen Rhythmus.

  • Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Deutschland - Jahresauswertung 2016

    Zusammengestellt von Prof. Bruno Burger, Fraunhofer ISE; 02. Januar 2017, Aktualisierung: 07. Februar 2017

    Diese Folien zeigen Daten zur Stromerzeugung im Jahr 2016 und die Entwicklung der einzelnen Quellen (Erneuerbare und konventionelle Energiequellen) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

    In Summe produzierten die Erneuerbaren Energiequellen Solar, Wind, Wasser und Biomasse im Jahr 2016 ca. 186 TWh. Sie liegen damit ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres. Der Anteil an der öffentlichen Nettostromerzeugung, d.h. dem Strommix, der tatsächlich aus der Steckdose kommt, lag bei ca. 34%. Der Anteil an der gesamten Bruttostromerzeugung einschließlich der Kraftwerke der „Betriebe im verarbeitenden Gewerbe sowie im Bergbau und in der Gewinnung von Steinen und Erden“ liegt bei ca. 32%.

    Interaktive Grafiken und aktuelle Daten zur Stromproduktion haben wir auf

    www.energy-charts.de für Sie bereitgestellt.

  • Studie: Supergrid – Ansatz für die Integration von Erneuerbaren Energien in Europa und Nordafrika

    Prof. Dr. Werner Platzer, Fraunhofer ISE | 12. März 2016

    Erneuerbare Energien tragen weltweit in immer größerem Umfang zur Stromversorgung bei. Im Zusammenspiel können sie einen ökologisch und ökonomisch sinnvollen Strommix über Ländergrenzen hinweg bereitstellen. Entscheidend hierfür ist die zuverlässige Erzeugung, Speicherung und Verteilung von Strom aus erneuerbaren Energien. Im Projekt »Supergrid« haben Fraunhofer-Institute erforscht, wie ein solches Strom- und Verteilnetz zwischen Nordafrika und Europa funktionieren kann. Sie haben Szenarien für ein erneuerbares Energiesystem in der MENA-Region entworfen, potenzielle Technologien verglichen, neue Detaillösungen entwickelt und Regulierungsmechanismen evaluiert.

  • Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Deutschland - Jahresauswertung 2015

    Zusammengestellt von Prof. Bruno Burger, Fraunhofer ISE | 11. Januar 2016, Aktualisierung vom 13. Januar 2016

    Diese Folien zeigen Daten zur Stromerzeugung im Jahr 2015 und die Entwicklung der einzelnen Quellen (Erneuerbare und konventionelle Energiequellen) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

    In Summe produzierten die Erneuerbaren Energiequellen Solar, Wind, Wasser und Biomasse im Jahr 2015 ca. 190 TWh. Das sind ca. 30 TWh bzw. ca. 20% mehr als 2014. Sie erreichten damit einen Anteil von ca. 35% an der öffentlichen Nettostromerzeugung.

    Interaktive Grafiken und aktuelle Daten zur Stromproduktion haben wir auf
    www.energy-charts.de
    für Sie bereitgestellt.

  • Was kostet die Energiewende? Wege zur Transformation des deutschen Energiesystems bis 2050

    Prof. Dr. Hans-Martin Henning / Dr.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. Andreas Palzer, Fraunhofer ISE 05. November 2015

    Die Energiewende in Deutschland ist erklärtes politisches Ziel der Bundesregierung. Um mindestens 80 Prozent, bezogen auf 1990, sollen die Treibhausgasemissionen bis 2050 reduziert werden. Hierfür ist eine massive Reduktion der energiebedingten CO2-Emissionen erforderlich, die einen fundamentalen Umbau hin zu einer weitgehend dekarbonisierten Energieversorgungsstruktur bedingen. Dieser Umbau, der erhebliche Investitionen erfordert, ist allerdings kein Selbstläufer.

    Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE stellen jetzt eine Studie zur System- und Kostenentwicklung einer klimaschutzkompatiblen Transformation des deutschen Energiesystems von heute bis 2050 vor. Die modell-basierte Untersuchung erstreckt sich über alle Sektoren und Energieträger und analysiert detailliert, wie Deutschland seine Klimaschutzziele durch Maßnahmen der effizienten Energienutzung und den Einsatz erneuerbarer Energien erreichen kann. Dabei werden auf Basis unterschiedlicher Szenarien verschiedene, kostenoptimierte Transformationspfade aufgezeigt.

  • Studie: Sonnenfinsternis am 20. März 2015

    Zusammengestellt von Niklas Kreifels, Sven Killinger, Johannes N. Mayer, Björn Müller, Christof Wittwer, Bruno Burger, Werner Roth und Wolfgang Biener, Fraunhofer ISE | 10. März 2015

    Vor der anstehenden Sonnenfinsternis am Vormittag des 20. März stellen Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg eine Analyse zu den Auswirkungen auf die deutsche Stromversorgung vor. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ob durch die Verschattung der Photovoltaikanlagen die Stabilität des Stromsystems gefährdet ist oder ob die Situation mit den bestehenden Reserven kontrolliert werden kann.

    Simulationen verschiedener Szenarien zur Sonnenfinsternis

    Wolkenfreier Tag / worst case

    Wolkenfreier Tag / worst case

    Bewölkter Tag / best case

    Bewölkter Tag / best case

  • Studie: Current and Future Cost of Photovoltaics

    Johannes N. Mayer, Dr. Simon Philipps, Noha Saad Hussein, Dr. Thomas Schlegl, Charlotte Senkpiel | Fraunhofer ISE | Sprache: Englisch | 24. Februar 2015

    Im Auftrag von Agora Energiewende hat das Fraunhofer ISE eine Studie zur Entwicklung der Photovoltaikstrompreise erstellt.
    Fazit: Sonnenenergie wird in vielen Teilen der Welt günstigste Stromquelle, in sonnigen Regionen wird Solarstrom bis 2025 billiger als Kohle- oder Gasstrom sein.

  • Börsenstrompreise und Stromproduktion

    Zusammengestellt von Johannes Mayer, Fraunhofer ISE | Sprache: Englisch | Letztes Update: Folien für 2014: 31. Dezember 2014; Folien für 2013: 16. Januar 2014

    Dieser Foliensatz zeigt Zeitreihen der Leistung von Photovoltaik, Wind und konventionellen Energien in Deutschland in Verbindung mit den Börsenstrompreisen (Day-Ahead und Intraday) der European Energy Exchange, EEX. Zudem erhält er Analysen zur historischen Entwicklung der Strompreise.

    Interaktive Grafiken und aktuelle Daten zu Börsenstrompreisen und Stromproduktion haben wir auf www.energy-charts.de für Sie bereitgestellt.

  • Stromproduktion aus Solar- und Windenergie

    Zusammengestellt von Prof. Bruno Burger, Fraunhofer ISE | Letztes Update: Folien für 2014: 7. Januar 2015; Folien für 2013: 03. April 2014

  • Kurzstudie zur historischen Entwicklung der EEG-Umlage

    Johannes N. Mayer und Prof. Bruno Burger, Fraunhofer ISE | Aktualisierte Fassung vom 14. Juli 2014

    Die EEG-Umlage wird häufig als Indikator für die Kosten der Energiewende herangezogen und hat in den letzten Monaten für viel Diskussion in Politik und Medien über die Bezahlbarkeit des Stroms in Deutschland gesorgt, denn sie ist von 0,19 Cent/kWh im Jahr 2000 auf mittlerweile 6,24 Cent/kWh in 2014 gestiegen. Diese Kurzstudie gibt einen Überblick über die historische Entwicklung der EEG-Umlage und über die verschiedenen Faktoren welche zu diesem signifikanten Anstieg beigetragen haben. Wie sich zeigt, spielen neben dem reinen Ausbau der erneuerbaren Energien noch weitere Faktoren eine entscheidende Rolle.

  • Studie: Stromgestehungskosten erneuerbare Energien

    Dr. Christoph Kost, Dr. Thomas Schlegl, Fraunhofer ISE | 13. November 2013

    Die Studie liefert einen aktuellen Kostenvergleich für die Umwandlung unterschiedlicher Energieformen in elektrischen Strom sowie eine Prognose für die weitere Kostenentwicklung bis zum Jahr 2030. Die Wissenschaftler analysieren sowohl die Stromgestehungskosten für erneuerbare als auch konventionelle Energietechnologien. Sie präsentieren Vergleichszahlen für neue Kraftwerke auf Basis von Sonne, Wind und Biogas, sowie Braun-, Steinkohle und Gas in Deutschland.

    Die Studie wurde im Geschäftsfeldthema Energiesystemanalyse durchgeführt und ist in englischer und arabischer Sprache verfügbar.

    Im Auftrag der deutschen Botschaft in Kairo hat das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Kooperation mit SolarizEgypt die Stromgestehungskosten sowohl für erneuerbare Technologien, als auch für konventionelle Kraftwerke in Ägypten berechnet. Die im Dezember 2016 erschienene Studie ist in englischer und arabischer Sprache verfügbar.

  • Studie: Energiesystem Deutschland 2050

    Prof. Dr. Hans-Martin Henning /Dr. Andreas Palzer, Fraunhofer ISE | 13. November 2013

    Wissenschaftler des Fraunhofer ISE legen mit dieser Studie eine ganzheitliche Untersuchung zur langfristigen Reduktion der energiebedingten CO2-Emissionen vor. Im Mittelpunkt stehen dabei Energieeffizienz und der Einsatz erneuerbarer Energien. Die modellbasierte Studie erstreckt sich über alle Sektoren und Energieträger. Sie ergänzt damit die bereits Ende 2012 vorgestellte erste Version »Studie zu 100% Erneuerbare Energien in Deutschland« um die Bereiche Mobilität sowie Industrie und Gewerbe.

  • Kurzstudie: Kohleverstromung zu Zeiten niedriger Börsenstrompreise

    Johannes Mayer, Niklas Kreifels, Bruno Burger, Fraunhofer ISE | August 2013

    Diese Studie untersucht das Verhältnis zwischen negativen bzw. extrem niedrigen Börsenstrompreisen, dem Import und Export von Strom und der Auslastung konventioneller Kraftwerke, insbesondere der Braun- und Steinkohle.

  • Speicherstudie 2013

    Prof. Dr.-Ing. Christof Wittwer, Fraunhofer ISE | Januar 2013

    Kurzgutachten zur Abschätzung und Einordnung energiewirtschaftlicher, ökonomischer und anderer Effekte bei Förderung von objektgebunden elektrochemischen Speichern

    Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse.

  • Konzeptpapier: Skizze eines Energieentwicklungspfads basierend auf Erneuerbaren Energien für Baden-Württemberg

    Prof. Dr. Bruno Burger, Fraunhofer ISE

    EXECUTIVE SUMMARY

    Das vorliegende Konzeptpapier skizziert, wie die Atomkraftwerke in Baden-Württemberg sukzessiv im Zeitrahmen der bisherigen Laufzeiten bis 2022 durch Erneuerbare Energien (EE) ersetzt werden können. Im Ergebnis zeigt sich, dass ein starker Ausbau der erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg technisch und wirtschaftlich möglich ist und das Land zudem davon profitieren kann. Die Ausarbeitung verdeutlicht jedoch auch, dass in bestimmten Bereichen notwendige Analysen und Forschung fehlen, um eine detaillierte Entscheidungsgrundlage und Handlungsempfehlungen für die Landespolitik geben zu können. Zunächst empfiehlt es sich dringend eine aktuelle und präzise Potenzialanalyse für den Ausbau erneuerbarer Energien in Baden-Württemberg durchzuführen. Darauf aufbauend und unter Einbezug derzeitiger Technologieforschung sollte ein detaillierter Entwicklungspfad für die EE ausgearbeitet werden. Allgemein bedarf es noch weiterer Forschungsanstrengungen in Bezug auf effizientere erneuerbare Technologien, Systemintegration und Speicherung.