Aktuelle Forschungsprojekte

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  • HoPVen

    Steigerung der Resilienz des Hopfenbaus gegenüber den Folgen des Klimawandels: Untersuchung der Chancen und Risiken von Agri-PV im konventionellen Hopfenbau

    © Fraunhofer ISE

    Agri-PV-Anlage von Hopfenbauer Josef Wimmer und der AgrarEnergie GmbH in der Hallertau.

    Der Hopfenanbau im Gebiet der Hallertau wird in großem Maßstab betrieben: Fast ein Drittel des weltweit produzierten Hopfens wird auf etwa 17.200 ha Fläche in Hallertauer Hopfengärten erzeugt. Als Kultur, die über mehrere Jahre am selben Standort verbleibt, ist Hopfen dabei in besonderem Maß Klimaeinflüssen ausgesetzt. Trockenperioden in den Monaten Juli und August führten zu teilweise erheblichen Ertragseinbußen: In den besonders betroffenen Jahren 2013, 2015 und 2018 lagen die Erträge je nach Hopfensorte um bis zu 40 % niedriger. Hier setzt das Projekt »HoPVen« an, in welchem die weltweit erste Agri-PV-Anlage im Hopfenbau wissenschaftlich untersucht wird. Mit einer Doppelnutzung der Fläche sowohl für die Landwirtschaft als auch für die Energiegewinnung durch Photovoltaik kann die Resilienz gegenüber den Folgen des Klimawandels erhöht und Einkommensströme von Landwirtschaftsbetrieben diversifiziert werden. | Laufzeit: 11/2023 - 10/2026

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  • Im Labor für Festkörperbatterien des Fraunhofer ISE, können alle notwendigen Verfahrensschritte von der Fertigung der Elektroden bis hin zum Zellbau unter inerten Bedingungen in der Glovebox durchgeführt werden.
    © Fraunhofer ISE

    Im Labor für Festkörperbatterien des Fraunhofer ISE, können alle notwendigen Verfahrensschritte von der Fertigung der Elektroden bis hin zum Zellbau unter inerten Bedingungen in der Glovebox durchgeführt werden.

    Die Festkörperbatterie (Allsolidstate battery, ASSB), hat in den Bereichen Nachhaltigkeit, Leistungsfähigkeit sowie Sicherheit enormes Potential, und kann die LithiumIonen Batterie mit Flüssigelektrolyt in einigen Marktsegmenten herausfordern oder sogar ersetzen. Nachhaltige und leistungsfähige Batterien sind ein Schlüsselfaktor in der Energiewende sowie in der Transformation der Verkehrssektoren. Um einen relevanten Beitrag zu leisten, müssen Batterien für den breiten Markt tauglich und somit bezahlbar sein. Besonders bei den Aktivmaterialien gibt es Möglichkeiten die ASSB voranzutreiben. Daher beschäftigen wir uns im Projekt »COFFEE« damit, Aktivmaterial herzustellen, das in Kombination mit der ASSB-Technologie die E-Mobilität von morgen nachhaltiger und für jedermann bezahlbar macht. | Laufzeit: 06/2023 - 05/2025

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  • Fassade einer Industriehalle. Diese Fassaden bieten aufgrund ihrer relativ großen, fensterlosen und sonnenbeschienenen Fassaden große Möglichkeiten für die Integration von PV.
    © Fraunhofer ISE

    Fassade einer Industriehalle. Diese Fassaden bieten aufgrund ihrer relativ großen, fensterlosen und sonnenbeschienenen Fassaden große Möglichkeiten für die Integration von PV.

    Projekt im Geschäftsfeldthema: Energieeffiziente Gebäude, Photovoltaik; Thema: Gebäudehülle, Photovoltaische Module und Kraftwerke; Arbeitsgebiet: Integrierte Photovoltaik; Laufzeit: 11/2023 - 10/2027

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  • Geplanter Standort des Batteriespeichers mit Schnellladesäule am ISE Standort „Haidhaus“
    © Fraunhofer ISE

    Geplanter Standort des Batteriespeichers mit Schnellladesäule am ISE Standort „Haidhaus“.

    Lithium-Ionen Batterien als Energiespeicher sind ein Schlüsselelement der Energie- und Verkehrswende. Insbesondere in der Elektromobilität wird diese Batterietechnologie in immer größeren Stückzahlen eingesetzt. Nach Erreichen des Endes der sinnvollen Nutzungsdauer im Fahrzeug lassen sich die Batterien stationär weiter nutzen, bevor sie dem stofflichen Recycling zugeführt werden. Auch wenn sich der CO2 Fußabdruck dadurch deutlich minimiert und die Kreislaufwirtschaft dadurch effektiver gestaltet wird, ergeben sich viele neue Fragestellungen, z B. zur Qualifizierung der Zellen für den stationären Einsatz, zur Kühlung und zur Systemeinbindung des stationären Batteriespeichers in die Infrastruktur. Diese Fragestellungen werden im Projekt ecoLEPuS eingehend untersucht. | Laufzeit: 09/2022 - 05/2026

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