Fahrzeugintegrierte Photovoltaik in LKWs

Schematischer Aufbau eines Leichtbaumoduls für Kühlkoffer-LKWs
© Fraunhofer ISE
Schematischer Aufbau eines Leichtbaumoduls für Kühlkoffer-LKWs
Illustration einer PV-Integration in einen Kühlkoffer-LKW
© Fraunhofer ISE
Illustration einer PV-Integration in einen Kühlkoffer-LKW.

Bei Nutzfahrzeugen (z.B. LKW und Busse) werden besonders leichte und dünne PV-Module benötigt, um die Nutzlast nicht einzuschränken. Die am Fraunhofer ISE entwickelten Leichtbaumodule eignen sich besonders für Kühlasttransporter mit ihren großen Dachflächen. Die Solarzellen können auf einen Isolierkörper laminiert oder nachgerüstet werden.

Das Fraunhofer ISE hat im Rahmen eines Forschungsprojektes mehrere LKWs mit Einstrahlungssensoren ausgerüstet, um das reale Potenzial des Solarertrages im Nutzfahrzeugbereich aufzuzeichnen. Daraus ergab sich ein Ertrag von durchschnittlich 150 kWh/m² über den Zeitraum eines Jahres. Ein E-LKW (40t) mit ca. 38 m² Photovoltaik-Dachfläche könnte entsprechend ca. 5000 km pro Jahr mit eigenem PV-Strom zurücklegen.

Anforderungen an die Modulintegration bei LKWs:

  • leichte und effiziente Module
  • geringe Einbauhöhe

Leistungen für fahrzeugintegrierte PV

  • PV-Technologieberatung
  • Design und Entwicklung von Prototypen für integrierte PV
  • Ermittlung des solaren Energieertrags für Regionen, Routen oder Strecken
  • Modulprüfungen bezüglich Zuverlässigkeit
  • Bordnetzintegration (Antriebsstrang von Elektrofahrzeugen, Hilfsaggregate)
  • Energie- und Lastenmanagement, Leistungselektronik- und Batteriesystemen
  • Stromertrag- und Kostenanalyse
  • Koordination und Management von F & E-Projekten mit Industriepartnern