Ergebnisse
Die Analysen zeigten, dass sich durch die Reduktion des Wassergehalts von Recyclingmaterialien und Mineralströmen sowie durch geringere Luftmengen der Energiebedarf der Anlage um bis zu 40 % senken lässt. Der Einsatz zusätzlicher Trocknung mit Wärmepumpen ermöglicht Einsparungen von rund 50 %. Hybridkonzepte aus Power-to-Heat, Hochtemperatur-Wärmespeicher und Gas- bzw. Wasserstoff-Backup können den CO₂-Ausstoß der Wärmebereitstellung bereits mit vergleichsweise kleinen Speichern um mehr als 50 % reduzieren – bei Lebenszykluskosten in der Größenordnung der heutigen Gaslösung.
Ein kompletter Umstieg auf Wasserstoff verdoppelt dagegen die Kosten nahezu. Batteriespeicher sind für die direkte Wärmebereitstellung derzeit nicht wettbewerbsfähig, eignen sich aber zur Optimierung des restlichen Strombezugs. Die hybride Lösung aus Power-to-Heat, thermischem Energiespeicher und Backup-Boiler ist wettbewerbsfähig und sollte als präferierte Lösung weiterverfolgt werden. Kostengünstige Maßnahmen zur Reduktion des Feuchtegehalts in den Ausgangsmaterialien werden angeraten, da sich dadurch der Energiebedarf und damit laufende Kosten deutlich senken lassen.