Batteriespeicher für Solar- und Windstrom sowie für mobile Anwendungen bestehen aus einzelnen Batteriezellen. Die Art der Verschaltung einzelner Zellen zu Batteriemodulen entscheidet maßgeblich über die Zuverlässigkeit und Effizienz eines Batteriespeichers. Am Fraunhofer ISE entwickeln und analysieren wir geeignete Topologien, Technologien und Prozesse, um Batteriezellen elektrisch und mechanisch über Zellkontaktiersysteme zu verbinden. Hierzu setzen wir industrielle und flexible Anlagen für Widerstands- und Laserschweißverfahren ein.
Die praktische Entwicklung wird durch die Simulation der Schweißprozesse mittels der Finite-Elemente-Methode (FEM) unterstützt. Dadurch können präzise Vorhersagen zu Prozessparametern und zur Dimensionierung von Zellkontaktiersystemen getroffen werden.
Auch elektrothermische Simulationen von Batteriemodulen im Betrieb sowie der Einfluss der Übergangswiderstände und Zellpositionen auf das Zellverhalten und die Alterungsprozesse wird berücksichtigt.