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  • News #05 / 2026

    Die Energiewende braucht Photovoltaik vom Dach

    03. Februar 2026

    Mehr als ein Drittel der Stromleistung aus Photovoltaik wird durch kleine PV-Dachanlagen bis 30 kWp bereitgestellt. Die von der Bundesregierung ins Auge gefasste Abschaffung der EEG-Vergütung und Einführung der verpflichtenden Direktvermarktung für dieses Segment könnte zu einem deutlichen Rückgang der Investitionen in private PV-Anlagen führen, solange die Prozesse in der Direktvermarktung nicht deutlich vereinfacht werden. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie »Dezentrale PV als Säule der Energiewende - Analyse und Perspektiven für kleine Dachsolaranlagen« des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE, die von den EWS Elektrizitätswerken Schönau eG in Auftrag gegeben wurde.

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  • Die staatliche Förderagentur für Forschung und Innovation Espírito Santo (FAPES), das Staatssekretariat für Wissenschaft, Technologie, Innovation und berufliche Bildung von Espírito Santo (SECTI) und das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE haben eine Absichtserklärung unterzeichnet. Ziel dieser Vereinbarung ist die Intensivierung der Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie wissenschaftliche Infrastruktur. Als erstes gemeinsames Forschungsprojekt wurde heute eine umfassende Bewertung des aktuellen Energiesystems von Espírito Santo gestartet.

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  • Kabelquerschnitt Mittelspannung
    © Fraunhofer ISE

    Der bis 2050 erwartete Zubau von etwa 73 Terawatt neuer Photovoltaik-Leistung benötigt große Mengen an Rohstoffen, unter anderem Kupfer und Aluminium. Ressourcenbedarf und Investitionskosten können deutlich gesenkt werden, wenn das Spannungsniveau der PV-Anlage in die Mittelspannung angehoben wird. Das Projekt »PVgoesMV« soll mit dem Aufbau und Betrieb von zwei Pilotanlagen zeigen, dass dieser Schritt für PV-Großanlagen technisch machbar und ökonomisch sinnvoll ist. Es handelt sich um die weltweit ersten PV-Anlagen mit einem 3 kV-Stringwechselrichter. Hersteller aller wichtigen Systemkomponenten eines PV-Parks unterstützen das über drei Jahre geplante Projekt.

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  • Unter dem Motto »Driving the transition to renewable and carbon free energy« findet vom 14. bis 18. September 2026 die internationale Konferenz EuroSun 2026 in Freiburg statt. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE ist zusammen mit der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Gastgeber der Konferenz. Beiträge zur Konferenz können bis zum 1. März 2026 eingereicht werden (Call for Abstracts).

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  • Solarstromprognosen helfen Netzbetreibern dabei, das Stromnetz vorausschauend zu regeln und den Solarstrom zu vermarkten. Für die Prognosen ist eine möglichst genaue Vorhersage der solaren Einstrahlung erforderlich. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben ein neues, KI-basiertes Verfahren entwickelt, um Wolkenentwicklung in Satellitenbildern besser vorherzusagen. Mit dieser Methode lassen sich Fehler bei der kurzfristigen Einstrahlungsprognose im Durchschnitt um elf Prozent verringern. Bindet man zusätzlich Infrarot-Aufnahmen ein, kann die Vorhersagegenauigkeit insbesondere am frühen Morgen nochmals deutlich verbessert werden.

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  • Im Rahmen seines Promotionsvorhabens zu semitransparenter organischer Photovoltaik ist Maximilian Hauschel seit September 2025 Stipendiat der Stiftung Nagelschneider. Hauschel promoviert an der Universität Freiburg und dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE mit dem Ziel, ein optimiertes Gesamtkonzept für semitransparente organische PV-Module zu erarbeiten. Dafür analysiert er die Eigenschaften der einzelnen Schichten im Zellstapel und deren Wechselwirkungen.

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  • Das Bidirektionale Laden von Elektrofahrzeugen gilt als Game-Changer in der Energiewende. Doch erfüllen die modernen Wallboxen die Erwartungen der Nutzenden? Im Projekt »Wallbox-Inspektion« hat ein Konsortium aus Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, HTW Berlin und ADAC erstmals Prüfverfahren für solaroptimiert gesteuertes und bidirektionales (»Vehicle to Home« – V2H) Laden entwickelt. Die Unterschiede der ersten getesteten Wallboxen waren erheblich und können sich über 10 Betriebsjahre auf bis zu 540 Euro addieren.

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  • Dr. Moritz Kroll, Teamleiter Battery Data Science am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, wird im Rahmen des Programms »BattFutur – Nachwuchsgruppen Batterieforschung« an der Universität Freiburg die unabhängige Nachwuchsgruppe NADINE (Battery-Data Science) aufbauen. Das interdisziplinäre Projekt startet im Februar 2026 am INATECH der Technischen Fakultät und läuft über fünf Jahre. Im Fokus stehen datenbasierte Methoden zur zerstörungsfreien Qualitätskontrolle von Batteriezellen, die den Verbrauch kritischer Ressourcen in der Fertigung senken.

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  • Für die Elektrifizierung des Verkehrssektors werden große Kapazitäten an Schnellladeinfrastrukturen errichtet. Stationen mit Megawatt- Schnellladepunkten für den Schwerlastverkehr an hochfrequentierten Verkehrsachsen benötigen Ladeleistungen entsprechend dem Leistungsbedarf einer Kleinstadt (30 MW). Im Projekt »ReNew – Resiliente Schnellladeparks für den Schwerlastverkehr« sollen erstmals Systemkonzepte für Megawatt-Ladestationen entwickelt werden, die einen ganzheitlichen sowie technisch und wirtschaftlich skalierbaren Ansatz verfolgen. Im Konsortium werden die zentralen Mittelspannungs-Komponenten entwickelt, aufgebaut und im Labormaßstab getestet. Kern der Innovation ist dabei die lokale Energieverteilung mit Gleichstrom auf Mittelspannungsniveau.

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  • Für eine erfolgreiche Energiewende müssen bis 2045 allein in Deutschland 400 GWP an Photovoltaik-Leistung installiert werden. Damit geht ein enormer Bedarf an wertvollen Ressourcen einher. Das Projekt »SeVen« des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE will materialintensive Komponenten durch innovative Mittelspannungstechnik effizienter und günstiger machen.

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