Freibewitterung

Zur Ermittlung der Beständigkeit gegen reale Witterungseinflüsse in Extremklimaten verfügen wir über Außenprüfstände in vier unterschiedlichen Klimazonen. An diesen können wir die für die Alterung kritischen klimatischen Faktoren quantifizieren und deren Auswirkungen untersuchen.

Außenprüfstände in vier unterschiedlichen Klimaten:

Freiburg, Deutschland

(gemäßigtes Klima)

Mitteleuropäischer Referenzstandort mit moderaten Temperaturen, Feuchtigkeit, UV-Strahlung sowie moderaten Schnee- und Windlasten.

Prüfstand auf dem Dach des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme ISE, Freiburg, Deutschland.
© Fraunhofer ISE
Prüfstand auf dem Dach des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme ISE, Freiburg, Deutschland.

Zugspitze, Deutschland

(alpines Klima)

Alpenstandort mit kaltgemäßigtem Hochgebirgsklima mit starken Temperaturschwankungen, hoher UV-Strahlung, aber auch hohen Schnee- und Windlasten.

Prüfstand auf der Umweltforschungsstation Schneefernerhaus (UFS) auf der Zugspitze, Deutschland.
© Fraunhofer ISE
Prüfstand auf der Umweltforschungsstation Schneefernerhaus (UFS) auf der Zugspitze, Deutschland.

Sede Boqer, Israel

(arides Klima)

Wüstenklima mit hohen Temperaturen, starken Temperaturschwankungen und einer hohen Global- und UV-Strahlung.

Prüfstand auf dem Gelände der Ben-Gurion Universität des Negev, Sede Boqer, Israel.
© Fraunhofer ISE
Prüfstand auf dem Gelände der Ben-Gurion Universität des Negev, Sede Boqer, Israel.

Pozo Izquierdo, Gran Canaria, Spanien

(maritimes Klima)

Maritimes Klima mit salzhaltiger Atmosphäre. Hier kann die Korrosionsbeständigkeit der Module und Kollektoren, insbesondere der Absorberbeschichtung untersucht werden.

Prüfstand auf dem Gelände des Instituto Tecnológico de Canarias (ITC) in Pozo Izquierdo, Gran Canaria, Spanien.
© Fraunhofer ISE
Prüfstand auf dem Gelände des Instituto Tecnológico de Canarias (ITC) in Pozo Izquierdo, Gran Canaria, Spanien.

Die Teststände sind mit Systemen zum hochauflösenden Klimadaten- und Modul-Monitoring ausgestattet.
Unsere Daten werden ergänzt durch weltweit verfügbare Klimadaten, die wir mit Hilfe eines geografischen Informationssystems (GIS) zur weiteren Nutzung aufbereiten. Aus den makroklimatischen Randbedingungen können mit Hilfe geeigneter Simulationsmodelle die Belastungen an potentiellen Einsatzorten simuliert werden.