Presseinformationen

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  • Wärmepumpen sowie Wärmenetze sind die tragenden Säulen der zukünftigen Wärmeversorgung. Das bestätigt die zweite Ausgabe der Studie »Kommunale Wärmeplanung in Deutschland« von Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und Öko-Institut auf einer deutlich breiteren Datenbasis als die erste Auswertung von Mai 2025. Gleichzeitig zeigen sich weiterhin erhebliche Lücken bei den Annahmen zur Gebäudesanierung, beim geplanten Einsatz von Biomasse sowie bei der Berücksichtigung industrieller Prozesswärme. Für die zweite Ausgabe wurden rund 380 Wärmepläne ausgewertet, die etwa 940 Kommunen umfassen. Die Mehrheit der neu einbezogenen Wärmepläne wurde bereits auf Grundlage des Wärmeplanungsgesetzes erstellt.

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  • Das amerikanische Unternehmen Source Energy und die Forschungsorganisation Fraunhofer-Institut für Solare Energiesystem ISE haben gemeinsam eine neue Produktreihe für Weltraum-Satelliten basierend auf Silizium-Solarzellen entwickelt. Die Photovoltaik-Module und -Flügel nutzen eine besondere Verschaltung für die Solarzellen. In Kombination mit kostengünstigen Silizium-Solarzellen können die Module zu deutlich geringeren Kosten gefertigt werden, als es mit der momentan im Weltraumsektor vorherrschenden III-V-Standardtechnologie möglich ist. Die automatisierte Fertigung mit einem Schindel-Matrix-Stringer der Firma M10 Solar Equipment GmbH ermöglicht Source Energy eine Produktlieferung in weniger als sechs Monaten ab Bestellung.

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  • Wärmepumpen können in Bestands-Mehrfamilienhäusern alte Gas- und Ölheizungen ersetzen, wenn das gesamte System passend zum Gebäude ausgelegt wird. Das ist das Kernergebnis des Forschungsprojekts »LC R290«, in welchem das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE mit einem Konsortium von zwanzig Firmen aus der Heizungsbranche und Wohnungs-wirtschaft typische Lösungskonzepte für den Heizungstausch erarbeitet hat. Dabei setzte das Projektteam auf das Kältemittel Propan (R290).

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  • Seit 2023 fördert die Bundesregierung im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes in Deutschland die Stromproduktion auf wiedervernässten Moorböden, die zuvor für landwirtschaftliche Zwecke entwässert wurden. Für landwirtschaftliche Betriebe, Solarunternehmen, Akteurinnen und Akteure der öffentlichen Verwaltung sowie die interessierte Öffentlichkeit veröffentlicht das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE nun eine Handreichung zum Stand der Technik der Moor-PV sowie zu offenen Fragen. Gemeinsam mit dem Greifswald Moor Centrum, der Humboldt-Universität zu Berlin, dem Institut für Landwirtschaftsrecht der Georg-August-Universität Göttingen und der Kanzlei Becker Büttner Held Rechtsanwälte (BBH) zeigen sie darin den aktuellen Wissensstand auf und geben Handlungsempfehlungen.

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  • Presseinformation #18 / 2026

    Solarstrom europaweit auf dem Vormarsch

    01. Juli 2026

    Der Anteil der erneuerbaren Energien an der öffentlichen Nettostromerzeugung in Deutschland – dem Strommix, der tatsächlich aus der Steckdose kommt – lag im ersten Halbjahr 2026 bei 61,8 Prozent. Die Windkraft konnte ihre Erzeugung gegenüber dem Vorjahr um 12 Prozent steigern, die Netzeinspeisung aus Photovoltaik erreichte mit 43,2 Terawattstunden einen neuen Rekord. Die starke Erzeugung aus erneuerbaren Quellen sorgte dafür, dass sich der Strompreis im Frühjahr vom durch den Irankrieg gestiegenen Gaspreis weitgehend entkoppeln konnte. Das geht aus einer Auswertung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE auf Basis der Datenplattform energy-charts.info hervor.

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  • Presseinformation #17 / 2026

    Grundlagen für 3 MW-Schnellladen von LKWs gelegt

    25. Juni 2026

    Der Güterverkehr auf der Straße verursacht 7,5 Prozent der deutschen Treibhausgas-Emissionen, weshalb die Elektrifizierung dieses Verkehrsbereichs ein wichtiger Hebel für den Klimaschutz ist. Der Ausbau einer leistungsfähigen Ladeinfrastruktur ist dabei entscheidend für die Akzeptanz und Alltagstauglichkeit vollelektrischer Nutzfahrzeuge. Im Projekt »NEFTON« wurde nun erstmals ein Ladestrom von 3.000 Ampere erreicht, womit zukünftig Ladeleistungen von mehr als einem Megawatt möglich werden. Dafür wurden neben einer hocheffizienten und bidirektionalen Megawatt Ladesäule auch Komponenten für Ladeströme mit bis zu 3000 Ampere entwickelt und erfolgreich getestet. Die Ergebnisse hat das Konsortium in einem Bericht zusammengefasst.

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  • Das Solarunternehmen Oxford PV und das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE haben zwei Hocheffizienz-Technologien in einem Photovoltaik-Modul verbunden. Dafür nutzten sie Perowskit-Silizium-Solarzellen von Oxford PV und verschalteten sie mit der durch das Fraunhofer ISE entwickelten Matrix-Schindel-Technologie. Oxford PV zählt zu den Pionieren der Perowskit Silizium Tandemtechnologie und hat sie als erstes Unternehmen in die Fertigung gebracht. Zu sehen ist die Modul-Neuentwicklung das erste Mal auf der Messe The Smarter E / Intersolar, vom 23. bis 25. Juni 2026 in München – Eine Variante als Aufdach-Modul am Stand A1.440 des Fraunhofer ISE, ein bifaziales Modul für Freiflächenanlagen bei Oxford PV im Nationalen Länderpavillon, Stand A4.540.

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  • Wie kann Baden-Württemberg die Treibhausgase im Verkehrssektor reduzieren und nachhaltige Kraftstoffe selbst produzieren? Das vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE koordinierte Projekt »E-Fuels fürs LÄND« untersuchte die Herstellung von E-Fuels mit maximaler Wertschöpfung in Baden-Württemberg, belastbaren Geschäftsmodellen und einem schnellen Markthochlauf. Demnach hat Dimethylether (DME) dank des effizienten neuen INDIGO-Prozesses das Potenzial, die Gestehungskosten von nachhaltigen Kraftstoffen zu senken. Gefördert wurde das Projekt durch das baden-württembergische Ministerium für Verkehr.

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  • Fahrzeuge, die selbst Solarstrom erzeugen, könnten einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung des Verkehrssektors leisten. Ergebnisse des europäischen Forschungsprojekt SolarMoves legen nahe, dass sogenannte Vehicle Integrated Photovoltaics (VIPV) – in Fahrzeuge integrierte Solarmodule – den Strombedarf und die Belastung des Stromnetzes erheblich senken können. Die Untersuchungen ergaben, dass ein PKW in Mitteleuropa im besten Fall bis zu 55 Prozent seines jährlichen Energiebedarfs selbst erzeugen kann; in Südeuropa können es bis zu 80 Prozent sein.

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  • Presseinformation #12 / 2026

    Grüner Wasserstoff von der grünen Insel

    13. Mai 2026

    Hohes Windenergiepotenzial, eine gut ausgebaute Infrastruktur, staatliche Unterstützung und weitere günstige Faktoren können Irland zu einem wichtigen Akteur in der Wasserstoffwirtschaft machen. Das ist das Ergebnis des Projekts »HYreland«, in dem das technologische, wirtschaftliche und ökologische Potenzial für grünen Wasserstoff und dessen Syntheseprodukte auf der Insel analysiert wurde. Für den Export nach Deutschland wäre der Pipeline-Transport zu den Häfen Rotterdam oder Stade die günstigste Option.

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