Presseinformation #13

Fraunhofer-Gesellschaft eröffnet Showroom »ENIQ« auf dem EUREF-Campus in Berlin

Die Fraunhofer Energieforschung hat einen neuen Standort in Berlin, das »ENIQ – Energy Intelligence by Fraunhofer« auf dem EUREF-Campus. Die Einrichtung versteht sich als Interaktionsraum, der dem Wissenstransfer dient. Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft können dort mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern relevante Themen diskutieren, Projekte anbahnen und Innovationen kreieren. Veranstaltungsformate für unterschiedliche Zielgruppen werden ergänzt durch einen Ausstellungsbereich mit wechselnden innovativen Demonstratoren und Exponaten der Fraunhofer Energieforschung.

© ©Fraunhofer ENIQ
Das »ENIQ« auf dem EUREF-Campus in Berlin-Schöneberg bringt alle zentralen Akteure der Energiewende zusammen.
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Prof. Hans-Martin Henning, Institutsleiter Fraunhofer ISE, Andreas Feicht, Staatssekretär für Energie im Bundeswirtschaftsministerium und Prof. Raoul Klingner, Direktor Forschung, Fraunhofer-Gesellschaft (v.l.n.r.) anlässlich der Eröffnung des Fraunhofer ENIQ in Berlin .

»Mit dem ENIQ auf dem EUREF-Campus in Berlin-Schönefeld geht die Fraunhofer-Gesellschaft einen neuen Weg, um den Wissenstransfer der Energieforschung auszubauen. Wir freuen uns über diese gelungene Einrichtung, die das Potenzial hat, technische Innovationen noch schneller an die relevanten Zielgruppen für die Umsetzung der Energiewende zu bringen«, sagt Andreas Feicht, Staatssekretär für Energie im Bundeswirtschaftsministerium anlässlich der Einweihung am 29. Juni 2021.

Mehr als 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 20 Fraunhofer-Instituten betreiben Forschung und Entwicklung für eine klimaneutrale, sichere und gerechte Energieversorgung. Damit ist die Fraunhofer Energieforschung eine der größten Energieforschungsinstitutionen Europas. 

»Um die Innovationen der Fraunhofer Energieforschung noch effizienter in die Anwendung zu bringen, bedarf es einer zentralen Plattform, die Stakeholder aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zusammenbringt, um gemeinsame Bedarfe und Lösungen für die Energiewende zu entwickeln«, so Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft.

 

Infrastruktur für Wissenstransfer zu Fraunhofer Energieforschung

Das ENIQ verfügt über eine Infrastruktur, die alle zentralen Akteure der Energiewende zusammenführt. Der Schwerpunkt liegt auf der angewandten Energieforschung und den technologischen und systemischen Lösungen, die Fraunhofer in diesem Rahmen anbietet. Wichtige Themen sind Energiesystemfragen, Energieinfrastrukturen, erneuerbare Energien, Energiespeicher, Energieeffizienz oder die Digitalisierung des Energiesystems.

Auf 1250 qm Fläche verfügt das ENIQ über zwei Workshopräume, drei Büros, eine große Veranstaltungs-Freifläche, eine Hörsaaltreppe sowie einen Ausstellungsbereich. Die Infrastruktur ist für größere und kleinere Veranstaltungen ausgelegt. Weiterhin gibt es digitale Demonstratoren sowie Technologie-Exponate, die regelmäßig wechselnd die Veranstaltungen vor Ort flankieren und der Fraunhofer Energieforschung ein Technologie-Schaufenster bieten. Zur Eröffnung waren Demonstratoren zu den Themen Wärmepumpe, Geothermie, Photovoltaik, Wasserstofftechnologie sowie interaktive Plattformen zu Energiedaten zu sehen.

Die Aktivitäten im ENIQ ergeben sich im Wesentlichen aus den Forschungsthemen der Fraunhofer Energieforschung. Zahlreiche digitale Veranstaltungen haben bereits stattgefunden und stehen noch auf dem Programm. Zielgruppen sind Stadtwerke und Energieversorger, Mobilitätsanbieter, Finanzwirtschaft, Bau - und Immobilienwirtschaft, aber auch Wissenschaft, Verbände sowie die Politik auf Parlaments- und Ministeriumsebene. Zunehmend sind auch Vor-Ort-Veranstaltungen möglich, so ist für das vierte Quartal u.a. ein »Netzwerktag Wasserstoff« und ein Matchmaking Event mit den ansässigen Firmen auf dem EUREF-Campus geplant.