Deutscher Wasserstoff- und Brennstoffzellenverband wählt Prof. Dr. Christopher Hebling ins Präsidium

18. Dezember 2020

Im Rahmen einer Neuausrichtung, die der Positionierung des Themas Wasserstoff in Deutschland und Europa besser gerecht werden soll, hat der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband Anfang Dezember umfangreiche strukturelle Änderungen beschlossen. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde ein 12-köpfiges ehrenamtliches Präsidium gewählt, das dem hauptamtlichen Vorstand vorsteht. Prof. Dr. Christopher Hebling, Bereichsleiter Wasserstofftechnologien am Fraunhofer ISE, wurde in das Präsidium und in der konstituierenden Sitzung zu einem der Vizepräsidenten, für das Thema Forschung, gewählt.

© Fraunhofer ISE
Prof. Dr. Christopher Hebling

»Ich freue mich über das Vertrauen in meine Person bei der Wahl in das Präsidium des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellenverbands sowie in einer weiteren Wahl zu einem der drei Vizepräsidenten«, sagt Christopher Hebling. »Grüner Wasserstoff ist ein Schlüsselelement der Energiewende und bedarf daher einer beschleunigten Umsetzung in die industrielle Anwendung. Diesen Prozess begleite ich sehr gerne.«

Das ehrenamtliche Präsidium des DWV besteht aus 12 gewählten Mitgliedern sowie einem benannten Mitglied des DVGW, Präsident ist Dr. Oliver Weinmann, Vattenfall. Weitere Vizepräsidentin neben Christopher Hebling, der die Forschung vertritt, ist Silke Frank von der Mission Innovation, für den Aspekt Kommunikation. Ein weiterer Vizepräsident, benannt vom DVGW, für den Bereich Infrastruktur ist Uwe Ringel, Ontras.

Prof. Dr. Christopher Hebling leitet am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE den Geschäftsbereich Wasserstofftechnologien. Er ist, gemeinsam mit dem Leiter des Fraunhofer IEG, Prof. Dr. Mario Ragwitz, Sprecher des Strategischen Forschungsfelds ‚Wasserstofftechnologien‘ der Fraunhofer-Gesellschaft. Beide waren mit ihren Arbeitsgruppen auch federführend bei der Erstellung der Wasserstoff-Roadmap der Fraunhofer-Gesellschaft, die im Vorfeld der Ankündigung der Nationalen Strategie Wasserstoff (NSW) durch die Bundesregierung den an der Strategieentwicklung beteiligten Ministerien zur Verfügung gestellt worden war.  

Erst vor kurzem wurde Christopher Hebling als Experte für die Vertretung Deutschlands im Executive Committee des »Technology Collaboration Program for Research and Development on the Production and Utilization of Hydrogen« der Internationalen Energieagentur IEA nominiert. 

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