Neuer Schwung für europäische Photovoltaikindustrie – Konsortium entwickelt hocheffiziente Solarzellen und -module

2.12.2016

Ein starkes Konsortium aus etablierten Industriefirmen und renommierten Forschungszentren erarbeitet Schlüssel-technologien für die nächste Generation von hocheffizienten Photovoltaikzellen und -modulen. Die Industriepartner MeyerBurger, Meco, Von Ardenne, Total und EcoSolifer streben gemeinsam mit den Forschungsinstituten ISFH, Fraunhofer ISE, CEA-INES, CSEM, EPFL und Universität Ljubljana Wirkungsgrade von mindestens 25,5 Prozent auf Zellebene und mindestens 22 Prozent auf Modulebene an. Zugleich wollen sie die Pilotproduktion zu kompetitiven Kosten demonstrieren.

TOPCon Technologie
© Foto Fraunhofer ISE

Fraunhofer ISE hat seinen Rekordwirkungsgrad für eine beidseitig kontaktierte Siliciumsolarzelle auf Basis der TOPCon Technologie übertroffen, der neue Wert ist 25,3 Prozent.

Der technologische Ansatz des Projekts DISC kombiniert die heutige einfache Zellarchitektur von beidseitig kontaktierten Solarzellen mit innovativen selektiven Kontakten. So steht der Projektname DISC auch für »Double-side contacted solar cells with Innovative carrier-Selective Contacts«. DISC wird im Rahmen des Horizon2020 Research and Innovation Programme der EU gefördert.

Die Freiburger Forscher am Fraunhofer ISE haben jüngst mit einem Wirkungsgrad von 25,3 Prozent für eine beidseitig kontaktierte Siliciumsolarzelle auf Basis der TOPCon Technologie ihren eigenen Rekordwert vom vergangenen Jahr übertroffen.