Lösung
Im Projekt wurden zunächst leistungsoptimierte poröse Kohlenstoffträger mit Porendurchmesser zwischen 2 und 50 Nanometer entwickelt, die in einem zweiten Schritt durch eine Temperaturbehandlung oder Beschichtung (Undercoatings) langzeitstabilisiert wurden. Mittels Partikel-Atomlagendeposition konnte eine monodisperse Platinabscheidung erzielt werden. Der Einsatz von Beschichtungen über den Platinpartikeln (Overcoatings) sollte zusätzlich zur Stabilisierung der Katalysatorpartikel beitragen.
Das Fraunhofer ISE setzte durch die Nutzung von Kohlenstoffmonoxid innovative elektrochemische Charakterisierungsmethoden auf Brennstoffzellenebene ein, um ein umfangreiches Bild des Zusammenspiels der entwickelten Materialien und des Ionomers zu erreichen und Optimierungspotenziale zu identifizieren.
Eine Besonderheit des Projekts war die lokale Nähe und die enge Zusammenarbeit des Konsortiums aus Freiburger Forschungseinrichtungen. Diese bildeten, in Zusammenarbeit mit industriellen Partnern, mit ihren Kompetenzen von der Materialsynthese über die Elektrodenherstellung bis zur Brennstoffzellencharakterisierung die gesamte Entwicklungskette ab. Dadurch war eine Optimierung der Materialentwicklung in kürzester Zeit möglich.