Photovoltaik: von der Forschung in unseren Alltag
Die Veranstaltung beleuchtete die Anfänge der Forschung an Solarzellen und zeigte den Weg von den frühen, wenig effizienten Prototypen bis hin zu den modernen, hochleistungsfähigen Photovoltaikmodulen. Es ging um die Photovoltaik, die uns im Alltag begegnet. Als bekanntestes Beispiel die PV auf Dächern von Wohnhäusern und öffentlichen Gebäuden, die Strom aus Sonnenlicht erzeugen aber auch um viele weitere Ideen und Ansätze zur Stromerzeugung mit Photovoltaik.
Batteriesysteme: der Joker in unserer Energieversorgung
Wir zeigten was Batterien heute bereits leisten können und welche Batterietechnologien an verschiedenen Stellen zum Einsatz kommen werden. Wie können Nachhaltigkeit, Leistung und Langlebigkeit von Batterien verbessert werden? Wie optimieren wir die Sicherheit und Zuverlässigkeit? Wie gewährleisten wir eine kosten- und ressourceneffiziente Batterieproduktion?
Wie funktioniert das Stromnetz der Zukunft?
Das Thema Energieverteilung stellt eine weitere zentrale Herausforderung in der Forschung für die Energiewende dar. Bei unserer 3. Veranstaltung in der Reihe »Forschen für die Energiewende« widmeten wir uns daher den Stromnetzen. Im zukünftigen Energiesystem kommt es darauf an, fluktuierende Erzeugung und schwankende Nutzung in einem stabilen Stromnetz zu verbinden und Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Dafür spielen mehrere Technologien eine Rolle. Neben dem Ausbau des Netzes mit mehr Einspeisepunkten sind das insbesondere verschiedene Formen von elektrischen Speichern, netzbildende Wechselrichter und Smart-Grid-Technologien, die eine bessere Überwachung und Steuerung von Energieflüssen ermöglichen.
Wärmepumpen: Heiztechnologie der Zukunft?
Wärmepumpen spielen eine zentrale Rolle für eine nachhaltige Wärmeversorgung – doch wie gut sind sie wirklich für den breiten Einsatz in Ein- und Mehrfamilienhäusern geeignet? Bei dieser Veranstaltung werfen wir mit Expert*innen einen praxisnahen Blick auf die Potenziale und Herausforderungen dieser Technologie. Dabei geht es unter anderem um Fragen der der Tauglichkeit für Bestandgebäude, den sicheren Einsatz umweltfreundlicher Kältemittel wie Propan sowie die aktuelle Marktentwicklung. Internationale Vergleiche und Einblicke in unsere laufenden Forschungsprojekte zeigen, wie vielfältig die Entwicklungen in diesem Bereich sind.
Welche Rolle spielt Wasserstoff bei der Energiewende? Teil 1 - Kleines Molekül – großes Potenzial: Wie funktioniert Wasserstoff als Energiespeicher?
Welche Eigenschaften machen Wasserstoff für die Energiewende so bedeutend und wann kann er als »grün« bezeichnet werden? Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigten, wie er mittels Elektrolyse hergestellt wird, welche Standorte sich besonders für die Produktion von grünem Wasserstoff eignen und auf welchen Wegen er anschließend transportiert werden kann.
Welche Rolle spielt Wasserstoff bei der Energiewende? Teil 2 - Weg von fossilen Energieträgern: Wo findet Wasserstoff Anwendung in der Industrie oder Mobilität?
Es wurden derzeitige und zukünftige Anwendungsgebiete von Wasserstoff aufgezeigt. Insbesondere widmeten wir uns der elektrochemischen Rückverstromung von Wasserstoff in Brennstoffzellen, bei der das Gas in elektrische Energie gewandelt wird (z.B. im Schwerlastverkehr). Auch die Weiterverarbeitung von grünem Wasserstoff in andere Energieträger, wie zum Beispiel Ammoniak, Methanol oder Dimethylether kann in der Industrie (z.B. in der Chemieindustrie) oder der Mobilität (z.B. in der Luftfahrt) zur CO2-Reduktion beitragen.
Wie kann E-Mobilität unsere Resilienz stärken?
Hier haben wir uns den Fragen gewidmet: Welche aktuellen Forschungsergebnisse tragen dazu bei, Ladeinfrastruktur zuverlässiger und sicherer zu machen? Wie werden Elektrofahrzeuge zur Stromreserve? Wie kann eine robuste Lösung für den Endanwender konkret aussehen? Welche Trends zeichnen sich ab und welche Herausforderungen gilt es zu meistern?