Presseinformationen 2015

Abbrechen
  • © Foto Fraunhofer ISE

    Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat die Außen­fassade eines seiner Laborgebäude mit 70 Photovoltaik-Modulen aus eigener Entwicklung und Pilotproduktion ausgerüstet.

    Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat die Außenfassade eines seiner Laborgebäude mit 70 Photovoltaik-Modulen ausgerüstet. Die Module stammen aus eigener Entwicklung und Pilotproduktion und demonstrieren das Zusammenspiel unterschiedlicher Technologien. Unter dem Namen TPedge hat das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Industriepartnern ein kristallines PV-Modul entwickelt, das die Folienlaminierung durch ein zeit- und kostengünstigeres Verfahren ersetzt und in diesem Projekt mit innovativen rückseitenkontaktierten Solarzellen kombiniert wurde. Bereits bei der Einweihung des energieeffizienten Laborgebäudes 2013 war eine erste Kleinserie zur Veranschaulichung und Erprobung an der Fassade installiert. Jetzt wurde die Solarfassade fertig gestellt und die insgesamt 70 Module in Betrieb genommen.

    mehr Info
  • © Foto Fraunhofer ISE

    Studie: Was kostet die Energiewende?

    Die Energiewende in Deutschland ist erklärtes politisches Ziel der Bundesregierung. Um mindestens 80 Prozent, bezogen auf 1990, sollen die Treibhausgasemissionen bis 2050 reduziert werden. Hierfür ist eine massive Reduktion der energiebedingten CO2-Emissionen erforderlich, die einen fundamentalen Umbau hin zu einer weitgehend dekarbonisierten Energieversorgungsstruktur bedingen. Dieser Umbau, der erhebliche Investitionen erfordert, ist allerdings kein Selbstläufer. Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE stellen jetzt eine Studie zur System- und Kostenentwicklung einer klimaschutzkompatiblen Transformation des deutschen Energiesystems von heute bis 2050 vor. Die modell-basierte Untersuchung erstreckt sich über alle Sektoren und Energieträger und analysiert detailliert, wie Deutschland seine Klimaschutzziele durch Maßnahmen der effizienten Energienutzung und den Einsatz erneuerbarer Energien erreichen kann. Dabei werden auf Basis unterschiedlicher Szenarien verschiedene, kostenoptimierte Transformationspfade aufgezeigt.

    mehr Info
  • Aus Fraunhofer "Forschung Kompakt" / 2015

    Zu Hause Sonne tanken

    2.11.2015

    © Foto Fraunhofer ISE

    Über eine Ladestation wird das Elektrofahrzeug mit PV-Strom vom Hausdach versorgt.

    Wer Strom aus der eigenen Photovoltaik-Anlage verbraucht, kann seinen Alltag künftig noch nachhaltiger gestalten. Auch private Elektroautos lassen sich mit PV-Strom günstig laden. Ein Heim-Energie-Management-System von Fraunhofer-Forschern bindet das Fahrzeug in die heimische Energieversorgung ein und erstellt den Ladefahrplan.

    mehr Info
  • © Foto Fraunhofer ISE

    Fraunhofer ISE achieves new world record for both sides-contacted silicon solar cell: TOPCon technology makes 25.1 percent efficiency possible.

    Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat einen neuen Rekordwert für die Effizienz von Siliciumsolarzellen aufgestellt. Für eine beidseitig kontaktierte Siliciumsolarzelle wurde erstmals ein Wirkungsgrad von 25,1% gemessen. Versehen mit einem einfachen strukturierungsfreien Rückseitenkontakt wandelt dieser Solarzellentyp mehr als ein Viertel des einfallenden Sonnenlichts in Strom um. Das neue Rückseitenkonzept bietet großes Potenzial für weitere Effizienzsteigerungen.

    mehr Info
  • © Foto FNF-NRW

    v.l.n.r.: Markus Löning, Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung a. D., Dr. Manfred Vohrer, Vorsitzender des Freundeskreises Walter Scheel e.V., Preisträger James Shikwati, Direktor des Inter Region Economic Network, Kenia, Preisträger Prof. Dr. Eicke Weber, Institutsleiter Fraunhofer ISE, Prof. Dr. Dr. h.c. Karl-Heinz Paqué, Finanzminister Sachsen-Anhalt a. D., stellv. Vorstandsvorsitzender FNF.

    Prof. Eicke Weber, Institutsleiter des Fraunhofer ISE, erhielt den Walter-Scheel-Preis 2015, den die Friedrich-Naumann-Stiftung für Freiheit und der Freundeskreis Walter Scheel seit 2011 an Personen vergeben, die sich in der Entwicklungszusammenarbeit engagieren. Die Auszeichnung wurde am Abend des 8. September 2015 in der Villa Hammerschmidt in Bonn verliehen. Weiterer Preisträger neben Eicke Weber ist James Shikwati, Direktor des Inter Region Economic Network, Kenia.

    mehr Info
  • Presseinformation #26 / 2015

    20 % Solarzelle auf EpiWafer

    14.9.2015

    © Foto Fraunhofer ISE

    Epitaxial Wafer (right) detached from re-usable seed wafer (left).

    Vor wenigen Monaten wurde die NexWafe GmbH aus dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE ausgegründet, mit dem Ziel, die »kerfless wafer« Technologie für epitaktisch gewachsene Wafer (EpiWafer) in den Markt zu transferieren und zu kommerzialisieren. Bei der EpiWafer Technologie wird eine dicke kristalline Siliciumschicht epitaktisch auf ein Substrat aufgewachsen und danach als frei stehender Wafer mit Standarddicke wieder abgehoben. Diese radikale Veränderung in der Wertschöpfungskette ermöglicht die Herstellung von EpiWafern zu wesentlich geringeren Kosten als mit der herkömmlichen Methode. Der EpiWafer ist ein direkter Ersatz für konventionelle n- oder p-dotierte monokristalline Silicium-Wafer.

    mehr Info
  • © Foto Fraunhofer ISE

    Neue Referenzzelle des Fraunhofer ISE entwickelt nach den internationalen Standards der World PV Scale (WPVS).

    Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben eine neue Version von Referenzzellen für die Kalibrierung von Solarzellen entwickelt. Im Kalibrierlabor des Instituts wurde ein neuer Zelltyp auf Basis von negativ leitendem Siliciummaterial (n-Typ) integriert und gleichzeitig der Aufbau der Referenzzelle optimiert. Für die Kalibrierung unterschiedlicher Solarzellentypen kann die spektrale Empfindlichkeit der Referenzzelle durch optische Filter präzise angepasst werden und somit die Messunsicherheit deutlich reduziert werden. Die neue Version der Referenzzellen erfüllt alle internationalen Standards (World PV Scale und IEC 60904-2). Vor allem Prüflabors, Zell- und Modulhersteller können mit der neuen Zelle die Qualität ihrer Messungen deutlich erhöhen. Auch die exakte Messung der solaren Einstrahlung im Feld ist mit der Outdoorversion der Zelle möglich.

    mehr Info
  • © Foto Fraunhofer ISE

    Neue Materialien erhöhen Effizienz: Fraunhofer ISE entwickelt dreiphasigen 10 kW USV-Wechselrichter mit nur 5 Liter Volumen und 98,7 Prozent Wirkungsgrad.

    Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben einen hochkompakten und -effizienten Wechselrichter für die unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) von elektrischen Geräten entwickelt. Der Demonstrator mit neuartigen Bauteilen aus Siliziumkarbid wurde in Kooperation mit einem Industriepartner entwickelt und erzielte einen Wirkungsgrad von 98,7 Prozent. Die Ergebnisse der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten lassen sich auf andere Bereiche der leistungselektronischen Energiewandlung, in denen Gewicht und Effizienz eine große Rolle spielen, z. B. Elektromobilität oder mobile Stromversorgung, übertragen.

    mehr Info
  • Presseinformation der Fraunhofer-Gesellschaft – Forschung Kompakt / 2015

    Heizen mit der Sonne

    3.8.2015

    © Foto Klaus Lambrecht,www.solaroffice.de

    »SolarAktivHäuser« heizen haupt­sächlich mit Sonnenwärme. Forscher haben wissenschaftlich untersucht, wie sich deren Energiekonzept weiter optimieren lässt.

    SolarAktivHäuser »befeuern« ihre Heizungen über Wärmekollektoren und Wasserspeicher selbst. Bislang fehlte jedoch eine neutrale Bewertung der Effizienz. Fraunhofer-Forscher untersuchten nun die Sonnenhäuser, spürten Optimierungspotenziale auf und legten ein wissenschaftliches Fundament für das Hauskonzept.

    mehr Info
  • © Foto Fraunhofer ISE

    PV Mini-Grid-Anlage in Laos.

    Die drastisch gefallenen Preise für Photovoltaik-Strom machen solare Dorfstromversorgungen und Small-grid Lösungen für die ländliche Elektrifizierung in Entwicklungs- und Schwellenländern immer attraktiver. Vor diesem Hintergrund kündigen das Fraunhofer ISE und die Canopus Foundation eine zweite Auflage des 2010 zum ersten Mal durchgeführten Wettbewerbs »Solar for all« an.

    mehr Info
  • Schon seit seiner Gründung vor mehr als 30 Jahren ist das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE sehr breit und komplementär und damit optimal für die zentralen Fragen der Energiewende aufgestellt. Systemische Aspekte und die Frage der Energiespeicherung zählten in Ergänzung zu solaren Technologien von Anfang an dazu. Zwei der Themen, die heute bei der Transformation unseres Energiesystems besonders im Fokus stehen sind Energiespeichertechnologien sowie effiziente Verfahren für die Wärme- und Kältebereitstellung. In diesen Bereichen hat das Fraunhofer ISE jetzt seine Aktivitäten an einem neuen Standort in der Auerstraße in Freiburg gebündelt und seine Ausstattung deutlich ausgeweitet. Am 2. Juli 2015 wurde das neue Zentrum für Speicher- und Wärmetransformationstechnologien in Anwesenheit von Vertretern mehrerer Bundesministerien sowie Repräsentanten aus der Industrie und Branchenverbänden offiziell eingeweiht.

    mehr Info
  • © Foto Fraunhofer ISE

    Vermessung einer neuartigen Verteilerstruktur für Kältemittelverdampfer.

    Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE eröffnet sein neues Prüf- und Entwicklungszentrum für Wärmepumpen und Kältemaschinen in Freiburg. Es trägt damit der zentralen Bedeutung dieser Techniken für die Energiewende Rechnung. Das Institut bietet der Industrie völlig neue Möglichkeiten, Komponenten, Geräte und ganze Systeme für das hocheffiziente Heizen und Kühlen entwickeln und testen zu lassen.

    mehr Info
  • © Foto Fraunhofer ISE

    Teststand für Wasserelektrolyseure.

    Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE weiht sein neues Labor für Wasserelektrolyseure in Freiburg ein. Damit wird es möglich, Anlagen im Megawatt-Leistungsbereich zu untersuchen und zu charakterisieren. Die auch am Institut entwickelten Polymer­elektrolyt­membran- (PEM-) Elektrolyseure lassen sich extrem schnell regeln, so dass fluktuierende Stromerzeugung aus regenerativen Energien netzdienlich zur Wasserstofferzeugung für die Mobilität, aber auch für die Energiespeicherung genutzt werden können. Anlagen dieses Typs könnten die Problematik des geplanten Netzausbaus zeitlich entschärfen.

    mehr Info
  • © Foto Fraunhofer ISE

    Teilansicht des Fraunhofer ISE ServiceLab Batteries.

    Das Fraunhofer ISE konzentriert seine Aktivitäten zu Batteriesystemen in einem neuen Labor. Zusammen mit seinen Partnern bietet es der Industrie damit eine einzigartige Palette von der Untersuchung einzelner Batteriezellen über die Entwicklung von kompletten Batteriesystemen bis zur optimalen Einbindung ganzer Speichersysteme in unterschiedlichsten Anwendungen, sowohl leistungsseitig als auch kommunikationstechnisch. Die Forscher können dort unter anderem mit einem hoch präzisen Kalorimeter das thermische Verhalten von Batteriezellen und -modulen untersuchen, um gleichzeitig maximale Sicherheit, höchste Lebensdauer und hohe energetische Effizienz zu ermöglichen.

    mehr Info
  • © Foto Fraunhofer ISE, Kartendaten von OpenStreetMap - Veröffentlicht unter ODbL

    CEA Tech and Fraunhofer ISE be­treiben industrie­nahe Forschung im französisch-deutschen »Virtuellen Labor«.

    Deutschland und Frankreich zählen zu den führenden europäischen Ländern in der Halbleitertechnologie und Solarzellenforschung. Um die bereits seit einigen Jahren bestehende Kooperation zwischen der französischen CEA-Forschungsgruppe CEA Tech in Grenoble und Chambéry, Frankreich, sowie dem deutschen Fraunhofer ISE in Freiburg noch weiter zu stärken haben beide Partner jetzt eine Vereinbarung überein »Virtuelles Labor« getroffen. In diesem Labor werden CEA Tech und Fraunhofer ISE gemeinsam Synergien in der industrienahen Forschung für höchsteffiziente Mehrfachsolarzellen schaffen, Wissenschaftler ausbilden und Prototypen für Solarzellen der Zukunft entwickeln. Der Startschuss erfolgte mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung im Mai 2015.

    mehr Info
  • © Foto Überlandwerk Groß-Gerau GmbH (ÜWG)

    BFit für das Energiesystem der Zukunft: Im Projekt »Novel E-Mobility Grid Model (NEMO)« entwickelte das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern ein Planungs­werkzeug für Stromnetzbetreiber, das erneuerbare Energien optimal in die Strom­verteil­netze integriert.

    Aufgrund der steigenden Durchdringung der Verteilnetze mit Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und Elektrofahrzeugen steigen die Anforderungen an die Flexibilität und Stabilität des Stromnetzes. Wie Stromnetze für das zukünftige Energiesystem fit gemacht werden können, war Thema eines Projekts in Deutschland, Dänemark und den Niederlanden, an dem auch das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE beteiligt war. In dreijähriger Arbeit haben die Projektpartner aus Forschung und Wirtschaft bewährte technische und ökonomische Simulations- und Optimierungswerkzeuge in die gemeinsame NEMO Tool Suite integriert, mit der Stromverteilnetze vorausschauend auf Szenarien für das Zusammenspiel von dezentralen Erzeugern und Verbrauchern vorbereitet werden können. Nach erfolgreichen Testphasen in allen drei Ländern konnten sich Verteil- und Übertragungsnetzbetreiber sowie Verbände, Netzdienstleister und Anlagenbetreiber in einem abschließenden Workshop ein Bild von den Möglichkeiten und Vorteilen dieses Tools machen.

    mehr Info
  • © Foto Fraunhofer ISE

    ProConCVD Anlage zur Herstellung von epitaktischen Wafern mittels Epitaxie.

    Für den globalen Photovoltaik-Markt wird 2015 ein Wachstum von 25% prognostiziert. Ähnlich hohe Zuwachsraten werden für die darauffolgenden Jahre vorhergesagt. Dieses starke Marktwachstum basiert auf den schon drastisch gesunkenen Preisen für PV-Module und dem immer noch hohen Kostensenkungspotenzial entlang der ganzen Wertschöpfungskette. Die Industrie braucht jedoch neue, bahnbrechende Technologien um den Modulwirkungsgrad zu steigern und den Material- und Energieverbrauch in der Produktion weiter zu reduzieren. Vor diesem Hintergrund gibt das Fraunhofer ISE die Gründung eines neuen Spin-Offs bekannt: Die NexWafe GmbH wird den am Fraunhofer ISE entwickelten Herstellungsprozess für epitaktisch gewachsene Wafer (»kerfless wafer« Technologie) in die Produktion transferieren. Gründer und CEO des Unternehmens ist Dr. Stefan Reber, zuvor Abteilungsleiter »Kristallines Silicium – Materialien und Dünnschichtsolarzellen« am Fraunhofer ISE. Die Ausgründung wird von Fraunhofer Venture mit einer Anschubfinanzierung unterstützt.

    mehr Info
  • © Foto SolarWorld

    Preisverleihung SolarWorld Junior Einstein Award 2015, Dr. Holger Neuhaus, Vorsitzender der SolarWorld Einstein Award Jury (li), Preisträger Michael Rauer, Fraunhofer ISE (re).

    Der SolarWorld Junior Einstein Award 2015 ging in diesem Jahr an Michael Rauer, der für seine Promotion am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, extern betreut durch die Universität Konstanz, geforscht hat. Der 31jährige überzeugte die Jury mit seiner Arbeit über Aluminiumpasten für Siliciumsolarzellen, »Alloying from Screen-printed Aluminum Pastes for Silicon Solar Cell Applications«. Die feierliche Preisverleihung fand am 10. Juni im Rahmen der Intersolar Europe, der weltweit wichtigsten Messe für die Solarbranche, statt.

    mehr Info
  • © Foto Fraunhofer ISE

    Prüfaufbau im TestLab Power Electronics des Fraunhofer ISE zur Prüfung mit PV-Generator-Simulator (rechts) und Prüfling (links).

    Mit dem Zubau der erneuerbaren Energien nimmt die Dynamik bei der Regelung von Energieversorgungs­netzen zu. Damit steigen auch die Anforderungen an die elektrischen Eigenschaften der Leistungselektronik im Netz. Um in diesem Kontext die Zuverlässigkeit von Erzeugungseinheiten sicherzustellen, führt das Fraunhofer ISE bereits seit vielen Jahren Prüfungen nach entsprechenden Normen und Richtlinien durch. Seit Ende April ist das TestLab Power Electronics durch die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) akkreditiert und bietet nun ein noch umfangreicheres Portfolio an Prüfdienstleistungen an. Mit der Akkreditierung baut das Fraunhofer ISE seine international anerkannte Stellung als eines der führenden Leistungselektroniklabors aus.

    mehr Info
  • © Foto Fraunhofer Chile

    Die offizielle Einweihung des Fraunhofer Chile Research Center for Solar Energy Technologies (FCR-CSET) in Santiago de Chile: Dr. Andreas Häberle – Leiter des FCR-CSET, Alfonso Gómez – Executive President PUC Innovation Center, Prof. Dr. Eicke R. Weber – Leiter des Fraunhofer ISE, Jimena Jara – chilenische Vizeministerin für Energie, Marcela Angulo – Director of Innovation Capacities CORFO, Dr. Christian Gayoso – Leiter des Wirtschaftsreferats der Deutschen Botschaft und Wolfgang Schuch – Executive Director Fraunhofer Chile Research (v.l.n.r).

    Die Fraunhofer-Gesellschaft investiert in ein Solarforschungszentrum in Südamerika. Ziel des von der Fraunhofer Chile Research Foundation neu gegründeten Fraunhofer Center for Solar Energy Technologies in Santiago de Chile ist es, das Potenzial des sonnenreichen Landes stärker zu nutzen und die Abhängigkeit von fossilen Energiequellen zu reduzieren. Hierfür sollen vor allem solarthermische und photovoltaische Technologien und Anwendungen mit Partnern aus Forschung und Industrie weiterentwickelt und vor Ort implementiert werden. Wissenschaftler des Fraunhofer Chile Research Center for Solar Energy Technologies (FCR-CSET), des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE und der Pontificia Universidad Católica de Chile werden gemeinsam an der Gewinnung von Strom und Wärme aus Solarenergie forschen. Jetzt wurde das Forschungszentrum für Solarenergie in Anwesenheit der chilenischen Vizeministerin für Energie Jimena Jara offiziell eingeweiht.

    mehr Info
  • © Foto Fraunhofer ISE

    Mitarbeiterin des Fraunhofer ISE an der Glovebox bei der Elektrolytbefüllung von Lithium-Ionen-Zellen vor der elektrischen Formierung. Filling the lithium-ion cells with electrolyte in a glovebox before electric formation. ©Fraunhofer ISE

    Auf der ees Europe Conference in München diskutieren Experten aus Industrie, Forschung und Verbänden die jüngsten Entwicklungen und Innovationen sowie die Trends der Energiespeicherbranche. Vom 9. bis 10. Juni 2015 beschäftigen sich acht Sessions mit der gesamten Wertschöpfungskette der Energiespeichertechnik. Das Fraunhofer ISE wird die Auftaktkonferenz von wissenschaftlicher Seite leiten und eigene Forschungsergebnisse im Bereich der Formierung von Lithium-Ionen-Zellen vorstellen. Die ees Europe Conference findet zeitgleich zur etablierten ees Europe Fachmesse im Rahmen der weltweit führenden Solarmesse, der Intersolar Europe, statt.

    mehr Info
  • © Foto iStock.com/BanksPhotos

    TÜV Rheinland und das Fraunhofer ISE haben ein Forschungsprojekt zum vorbeugenden Brandschutz bei PV-Anlagen abgeschlossen und einen Leitfaden mit Empfehlungen für die brandschutzgerechte Planung, Installation und den Betrieb von PV-Anlagen veröffentlicht.

    Fast vier Jahre lang hat ein Forscherteam aus Deutschland und der Schweiz die Brandrisiken bei Photovoltaik-Anlagen zur Erzeugung von Sonnenenergie untersucht. Jetzt liegen die Ergebnisse in Form eines über 300 Seiten starken Leitfadens vor: Unter Federführung des TÜV Rheinland zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE haben die Experten einen Leitfaden mit Empfehlungen für die brandschutzgerechte Planung, Installation und den Betrieb von PV-Anlagen veröffentlicht. Dieser kann kostenfrei unter www.pv-brandsicherheit.de abgerufen werden.

    mehr Info
  • © Foto Fraunhofer ISE

    Konzept einer Agrophotovoltaik-Anlage.

    Der rasante Zubau an Photovoltaik-Kraftwerken auf Freiflächen in Deutschland im vergangenen Jahrzehnt rückt die steigende Landnutzungskonkurrenz zwischen der Produktion von erneuerbaren Energien und Nahrungsmitteln immer mehr in den Fokus. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg haben jetzt eine frühe Idee ihres Institutsgründers aufgegriffen und realisieren sie nun in Zusammenarbeit mit Forschenden vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der Universität Hohenheim sowie Wirtschaftspartnern: Die von Prof. Dr. Adolf Goetzberger vorgedachte Agrophotovoltaik (APV) stellt eine technische Lösung zur optimierten Nutzung der begrenzten Ressource Land dar, da sie für eine gleichzeitige Landnutzung sowohl für die Produktion von Energie als auch von Nahrung steht.

    mehr Info
  • © Foto Fraunhofer ISE

    Multifunktionstisch zur Charakterisierung von PV-Modulen und Erprobung neuer, zerstörungsfreier Messmethoden – entwickelt und eingesetzt am Fraunhofer ISE.

    Vom 16. bis 17. April findet am Centre for Renewable Energy Systems Technology (CREST) der Loughborough University in Leicestershire, UK, der diesjährige Workshop »PV Module Reliability« statt. Die internationalen Referenten und Teilnehmer beschäftigen sich diesmal vor allem mit neuen Testmethoden und Messwerkzeugen, die eingesetzt und weiterentwickelt werden, um gängige Zuverlässigkeitsprüfungen von PV-Modulen weiter zu optimieren. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Erfassung und Bewertung von klimatischen Belastungen und Umwelteinflüssen. Zu den Vortragenden zählen neben den Gastgebern renommierte Vertreter aus Forschung und Industrie.

    mehr Info
  • © Foto Kurt F. Domnik / pixelio.de

    Sonnenfinsternis am 20. März: Geringe Auswirkungen auf die Stromversorgung sind an einem stark bewölkten Tag zu erwarten, scheint die Sonne jedoch ungetrübt, wirkt sich der Mondschatten am Vormittag deutlich stärker auf die bundesweite PV-Leistung aus.

    Im Vorfeld der Sonnenfinsternis am Vormittag des 20. März stellen Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg eine Analyse zu deren Auswirkungen auf die deutsche Stromversorgung vor. Im Mittelpunkt steht dabei die Simulation der durch Photovoltaikanlagen erzeugten Stromeinspeisung während der partiellen Sonnenfinsternis. Diese wird durch die Verschattung der Sonne durch den Mond temporär einen Einbruch verzeichnen. In die Simulation fließen auch historische Messdaten realer PV-Anlagen mit ein. »Damit können wir für eine Vielzahl unterschiedlicher und realitätsnaher Wetterereignisse die Auswirkungen der Sonnenfinsternis auf die deutschlandweite PV-Leistung abbilden«, berichtet Projektleiter Prof. Bruno Burger. Hierbei zeigen sich große Unterschiede: Geringe Auswirkungen auf die Stromversorgung sind an einem stark bewölkten Tag zu erwarten, denn da wäre die eingespeiste Leistung der Photovoltaikanlagen ohnehin relativ gering. Scheint die Sonne jedoch ungetrübt auf die rund 1,4 Mio. PV-Anlagen in Deutschland, wie beispielsweise am 20. März 2014, wirkt sich der Mondschatten am Vormittag deutlich stärker auf die bundesweite PV-Leistung aus.

    mehr Info
  • © Foto Fraunhofer ISE

    Multifunktionales Fassadenelement mit Wärmedämmplatten aus expandiertem Polystyrol (EPS) und integrierter Kanalführung aus Kunststoffrohren.

    Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben Fassadenelemente entwickelt, die Lüftungs-, Heizungs- und Sanitärsysteme mit Wärmedämmplatten in einem System verbinden. Die multifunktionalen Dämmplatten und Fensterelemente sind sowohl in Neubauten als auch bei der Sanierung von Bestandsgebäuden einsetzbar. Verwendete Materialien und integrierte Technik können nach Kundenwunsch kombiniert werden. Die vorgefertigten Fassaden- und Fensterelemente erhöhen die Energieeffizienz von Gebäuden und sind erste Ergebnisse mehrerer Forschungsprojekte, an denen das Fraunhofer ISE beteiligt ist.

    mehr Info
  • © Foto Fraunhofer ISE

    Außenteststand des TestLab Solar Thermal Systems am Fraunhofer ISE. Die Experten des Testlabors haben bereits weit über 500 Kollektoren und Anlagen vermessen und charakterisiert. Different Flat Plate Collectors during Exposure at Fraunhofer TestLab Solar Thermal Systems. éFraunhofer ISE

    Ab dem 26. September 2015 müssen Heizungsanlagen mit dem Energy Label der Europäischen Union versehen sein. Was bislang für Kühlschränke oder Waschmaschinen galt, wird dann auch für Wärmepumpen oder Heizungsanlagen mit Solarkomponenten verpflichtend sein. Um deren Effizienzklasse zu ermitteln, müssen spezifische technische Informationen für die Produkte vorliegen. Testverfahren und Richtlinien zur Bewertung der Geräte werden bereits umgesetzt, sind aber nicht flächendeckend auf das gesamte Spektrum der Heizungsanlagen anwendbar. Denn zukünftig sollen nicht nur Standardkomponenten bewertet und verglichen werden, sondern auch komplexe Systeme. Das TestLab Solar Thermal Systems des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE bietet die Möglichkeiten entsprechende Prüfmethoden umzusetzen. Darüber hinaus engagiert es sich in der Gremienarbeit zur Schaffung relevanter Standards für die Umsetzung des Energy Label in der Zukunft.

    mehr Info
  • © Foto Fraunhofer ISE

    Ingenieure am Fraunhofer ISE entwickeln und testen dezentrale Energie­versorgungs­konzepte. Dargestellt ist die Systemvisualisierung eines BHKW-Systems. Central control desk in the SmartEnergyLab. éFraunhofer ISE

    Auf der Webplattform elinkSOLUTIONS präsentiert das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE seinen Kunden zukünftig standardisierte Produkte, um Lösungen für ein effizientes Energiemanagement von Gebäuden und Quartieren zu entwickeln. Das erste nun verfügbare Produkt schedSOL ist ein Programm für die optimierte Betriebsführung von thermisch-elektrischen Systemen, z. B. Blockheizkraftwerke mit Speichern. In Kürze folgt das Programm synPRO, mit dem Kunden zeitlich hochaufgelöste, individualisierte Lastprofile für Strom und Wärme erzeugen können. elinkSOLUTIONS richtet sich an Energieversorger, Stadtwerke, Netz- und Anlagenbetreiber sowie Hersteller und Entwickler von Energieanlagen. Der Webservice wird kontinuierlich um weitere Produkte ausgebaut.

    mehr Info
  • © Foto Fraunhofer ISE

    Polymerkollektor auf Extrusionsbasis (1), extrudiertes Absorberelement für flexible Kollektorbreiten (2), Endkappen für Polymerkollektoren (3).

    Im Projekt »ExKoll« hat die Forschungsgruppe Gebrauchsdaueranalyse des Fraunhofer ISE die Wirtschaftlichkeit und Ökobilanz von Kollektoren aus Kunststoffmaterialien untersucht. Die Experten kamen zu dem Ergebnis: Im Vergleich zu gängigen Flachkollektoren schneiden Polymerkollektoren bei Produktionen mit hoher Stückzahl nicht nur ökologisch sondern auch ökonomisch deutlich besser ab.

    mehr Info
  • © Foto Fraunhofer ISE

    Blick ins SmartEnergyLab des Fraunhofer ISE. Die gelben Kästen beherbergen die dezentralen Agenten.

    Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben mit dem »Hybriden Speicher« erfolgreich ein neues Konzept getestet, bei dem ein Agenten-basiertes Betriebsführungssystem Tausende kleiner Batterien und Wärmespeicher zu einem virtuellen Speicher zusammenfasst. Intelligente dezentrale Systeme erschließen ohne Beeinträchtigung der Verbraucher deren lokales Speicherpotenzial und stellen es gebündelt auf der Verteilnetzebene zur Verfügung. Das in Zusammenarbeit mit den Fraunhofer-Instituten UMSICHT und IOSB-AST entwickelte Leitsystem vernetzt die verteilten Speicherkomponenten in der Leitwarte zu einem dezentralen virtuellen Kraftwerk.

    mehr Info