Presseinformationen

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  • Visualisierung Zentrum für höchsteffiziente Solarzellen
    © Foto BW+P Architekten

    Seit über 30 Jahren zählt das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE zu den weltweit führenden Forschungseinrichtungen für Solarenergie. In der Photovoltaik, der Wandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie, erzielt das Institut immer wieder Weltrekordwirkungsgrade für unterschiedliche Solarzellentechnologien. Damit leistet es einen großen Beitrag zur internationalen Spitzenstellung Deutschlands in der Forschung und Entwicklung auf diesem Gebiet. Um diese Spitzenstellung weiter ausbauen zu können, erhält das Institut ein neues Gebäude mit einer an die neuen technologischen Herausforderungen angepassten Reinraum-Ausstattung. Am 4. Oktober 2017 wurde der Grundstein für das »Zentrum für höchsteffiziente Solarzellen« in Freiburg gelegt. Der Bund und das Land Baden-Württemberg setzen mit der Finanzierung dieses Gebäudes ein Zeichen für die Bedeutung der Photovoltaikforschung in Deutschland.

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  • © Foto Fraunhofer ISE

    Das akkreditierte Kalibrierlabor CalLab PV Modules des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE hat mit einer Messgenauigkeit von 1,3 Prozent eine neue Bestmarke erreicht. Die Reproduzierbarkeit der Messungen liegt bei 0,4 Prozent. Im Rahmen der Akkreditierung als Kalibrierlabor gemäß DIN EN ISO/IEC 17025: 2005 hat die Deutsche Akkreditierungsstelle diese Werte bestätigt. Auch in einem aktuellen Ringvergleich der vier renommiertesten Referenzlabors der Welt stellte das CalLab PV Modules seine hohe Messgenauigkeit unter Beweis. Die präzise Kalibrierung von PV-Modulen bedeutet für Investoren von PV-Kraftwerken genauere Ertragsprognosen und damit ein verringertes finanzielles Risiko. PV-Hersteller benötigen hohe Messgenauigkeiten für die Qualitätssicherung in der Produktion und die Leistungsmessung ihrer Produkte.

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  • Plasma-Textur für multikristallines Silicium
    © Foto Fraunhofer ISE

    Weltweit arbeiten Forschung und Industrie an der weiteren Senkung des Solarstrompreises. Die deutsche Forschung spielt dabei eine führende Rolle. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat jetzt seinen erst vor wenigen Monaten erzielten Weltrekordwirkungsgrad für multikristalline Siliciumsolarzellen weiter verbessert. Die Rekordsolarzelle wandelt 22,3 Prozent des Sonnenlichts in elektrische Energie um.

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  • Presseinformation #15 / 2017

    Doppelspitze übernimmt Leitung des Fraunhofer ISE

    10.7.2017

    Doppelspitze übernimmt Leitung des Fraunhofer ISE
    © Foto Fraunhofer ISE

    Prof. Dr. Hans-Martin Henning und Dr. Andreas Bett bilden ab 10. Juli 2017 gemeinsam die Führungsspitze des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg. Beide arbeiten seit vielen Jahren als international renommierte Wissenschaftler mit den Schwerpunkten Photovoltaik, Gebäudeenergietechnik und Energiesystemanalyse in Europas größtem Solarforschungsinstitut. Sie waren zuletzt Bereichsleiter sowie stellvertretende Institutsleiter und treten mit Abschluss der Berufungsverfahren nun die Nachfolge von Prof. Dr. Eicke R. Weber an.

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  • PV-Live
    © Foto Fraunhofer ISE / EUMETSAT 2017

    TransnetBW und Fraunhofer ISE kooperieren für eigenes Fotovoltaik-Messnetz in Baden-Württemberg. Selbstentwickelte Messstationen werden flächendeckend verteilt, um im Minutentakt aktuelle Messwerte an TransnetBW-Hochrechnungssysteme zu senden. Kombination mit Satellitendaten ermöglicht zeitnahes und hochaufgelöstes Abbild von Erzeugung und daraus resultierender Einspeisung aus Sonnenenergie.

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  • © Foto © shutterstock/ Fraunhofer IPM

    Mit einer interaktiven Ausstellung in der Meckelhalle im Sparkassen-FinanzZentrum mitten in der Freiburger Innenstadt präsentieren die Freiburger Fraunhofer-Institute am Donnerstag, 22. Juni 2017, von 9 bis 18 Uhr ihre Arbeit an der Schnittstelle zwischen Forschung und Industrie. Die Ausstellung findet im Rahmen der vom Landesministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau initiierten Industriewoche Baden-Württemberg 2017 statt. Sie wendet sich an die breite Öffentlichkeit und insbesondere auch junge Menschen, die sich über angewandte Forschung und deren Berufsbilder informieren wollen.

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  • © Foto Fraunhofer ISE

    Vom 6. bis 7. Juli 2017 veranstaltet das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE den siebten Workshop »PV Module Reliability«. Veranstaltungsort ist das Freiburger Solar Info Center, das in unmittelbarer Nähe zu den Labors des Fraunhofer ISE den Rahmen für technische Führungen und Diskussionen bietet. Die internationalen Referenten des Workshops beschäftigen sich in ihren Vorträgen mit der Zuverlässigkeit von PV-Modulen und -Systemen. Die Bandbreite reicht von Neuerungen in Mess- und Prüfverfahren für PV-Module bis hin zu Gebrauchsdauertests.

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  • Testanordnung für die Vermessung bifacialer Module
    © Foto Fraunhofer ISE

    Das Kalibrierlabor des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE hat eine neue Bestmarke erreicht: Photovoltaikmodule können jetzt mit 1,3 Prozent Genauigkeit kalibriert werden. Die Reproduzierbarkeit der Messungen liegt bei 0,4 Prozent. Die Messgenauigkeit ist entscheidend für die Qualitätssicherung in der Modulproduktion und bei Investitionen in PV-Kraftwerke. Jeder Prozentpunkt höhere Genauigkeit entspricht bei 10 Megawatt Modulleistung rund 60 000 Euro.

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  • Schnittbild durch das PV-Wechselrichtermodell
    © Foto Fraunhofer ISE

    Wirkungsgrad und Zuverlässigkeit der solaren Stromerzeugung werden wesentlich von den Eigenschaften des Photovoltaik (PV)-Wechselrichters bestimmt. Als zentrales Element einer PV-Anlage wandelt er den von den PV-Modulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom für das Netz. Bislang steht bei der Forschung im Bereich leistungselektronischer Wandler meist die Erhöhung der Leistungsdichte durch den Einsatz neuster Halbleitertechnologien und Schaltungstopologien im Fokus. Um dem stetig steigenden Kostendruck einer globalisierten PV-Wirtschaft zu begegnen, sind jedoch neue Forschungsansätze erforderlich. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben gemeinsam mit Partnern untersucht, wie eine neue Generation von PV-Wechselrichtern aussehen kann, die dem Aspekt der Kostenoptimierung Rechnung trägt. Aufbau-, Kühlungs- und Verbindungstechnik wurden dabei als zentrale Stellschrauben identifiziert.

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  • Grundprinzip der fahrzeugintegrierten PV-Module
    © Foto Fraunhofer ISE

    Durch die enormen Kostensenkungen bei den Photovoltaik-Modulen gewinnt der Einsatz von Solarenergie im Mobilitätsbereich an Attraktivität. Selbst Dieselkraftstoff im Nutzfahrzeugbereich kann je nach Einsatzbereich teilweise durch Photovoltaik ersetzt werden. Das Fraunhofer ISE hat eine Ertragsanalyse für die PV-Stromversorgung von Nutzfahrzeugen, z. B. Kühltransportern, mit real gemessenen Einstrahlungsdaten durchgeführt und ausgewertet. Das Institut sieht auf Grund der Ergebnisse großes Potenzial und forscht gemeinsam mit Partnern aus der Logistik- oder Automotive-Branche an speziellen PV-Modulen für den Einsatz im Nutzfahrzeugbereich. Diese sollen auf den Dachflächen von Nutzfahrzeugen angebracht werden und Strom für den Antrieb der Fahrzeuge oder die Kühlung von Waren liefern.

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  • Die Silicon PV – International Conference on Crystalline Silicon Photovoltaics, kehrt in diesem Jahr nach Freiburg zurück, wo sie 2011 erstmalig stattfand. Die Konferenzreihe startete mit dem Ziel, ein herausragendes und erstklassiges wissenschaftliches Programm zu Solarzelltechnologien, -materialien und -konzepten zu bieten. 370 Teilnehmer aus 25 Ländern haben sich zur diesjährigen Veranstaltung angemeldet. Besondere Highlights sind die eingeladenen Vorträge: Prof. Henry J. Snaith, stellt mit seinem Vortrag "Perovskite on Silicon Tandem Cells" ein neues Konzept zur Steigerung des Wirkungsgrads heutiger Siliciumsolarzellen vor. Dr. Kunta Yoshikawa von der KANEKA Corporation präsentiert unter dem Titel "Exceeding Conversion Efficiency of 26% by Silicon Heterojunction Technology" den Weltrekordwirkungsgrad für eine monokristalline Siliciumsolarzelle, den das Unternehmen jüngst erzielt hat.

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  • © Foto Fraunhofer ISE

    Mit dem Aus- und Umbau der Netze für die Energiewende wächst auch das Anwendungsfeld für Leistungselektronik und Netztechnologien. Leistungselektronische Geräte, sogenannte Umrichter, sind zentrale Elemente bei der Anbindung von Erzeugern, Verbrauchern sowie Speichern und spielen eine immer bedeutendere Rolle bei der Energieversorgung. Sie müssen auf immer komplexere Anforderungen zugeschnitten sein, um das Energiesystem der Zukunft flexibel und zuverlässig zu betreiben. Vor diesem Hintergrund realisiert das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE einen neuen Laborstandort, in dem Forschung, Entwicklung und Tests in Hinblick auf die Netzintegration von erneuerbaren Energien sowie die Regelung von Nieder-, Mittel- und Hochspannungsnetzen betrieben werden sollen. Ein wesentlicher Teil der anspruchsvollen Infrastruktur wurde bereits geschaffen und installiert, jetzt nimmt das neue Labor im Freiburger Industriegebiet Nord Gestalt an.

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  • Multikristalline Weltrekordsolarzelle aus n-Typ HPM Siliciummaterial
    © Foto Fraunhofer ISE

    Das Potenzial der Photovoltaik (PV) ist noch nicht ausgeschöpft, Industrie und Forschung arbeiten intensiv an der weiteren Effizienzsteigerung und Kosten-reduktion für Solarzellen, dem Herzstück von PV-Kraftwerken. Für multikristallines Silicium, das Arbeitspferd der Solarzellenindustrie, haben die Forscher am Fraunhofer ISE jetzt einen Wirkungsgrad von 21,9 Prozent erreicht und damit den Weltrekord wieder nach Freiburg geholt.

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  • Multikristalliner Silicium-Wafer
    © Foto Fraunhofer ISE

    Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, die Kristallographie am Institut für Geo- und Umweltnaturwissenschaften der Universität Freiburg und die Universität Genf veranstalten unter dem Dach der Deutschen Gesellschaft für Kristallwachstum und Kristallzüchtung DGKK und der Schweizerischen Gesellschaft für Kristallographie SGK-SSCR vom 8. bis 10. März 2017 in den Räumen der Chemischen Institute der Universität Freiburg eine internationale Konferenz zur Kristallzüchtung. Am 7. März findet am Fraunhofer ISE ein Seminar der Jungen DGKK für Nachwuchswissenschaftler statt.

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  • Presseinformation #4 / 2017

    Zuverlässigkeit von TPedge-Modulen erfolgreich getestet

    7.2.2017

    TPedge-Modul mit 2 mm-Dünnglas während der Flächenlastprüfung
    © Foto Fraunhofer ISE

    Das TPedge-Konzept reduziert die Material- und Produktionskosten von Modulen, indem es auf Einkapselungsfolien und den Laminationsprozess verzichtet. Gleichzeitig erhöht es die Alterungsstabilität der PV-Module erheblich. Im Projekt »TPedge« haben Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern Prozesse entwickelt, um die neuartigen PV-Module industriell herzustellen. Zahlreiche Prototypen wurden jetzt umfangreich geprüft und die hohe Zuverlässigkeit des Modulkonzepts bestätigt.

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  • © Foto G.tecz Engineering GmbH

    Bei der Integration erneuerbarer Energien in die Gebäudehülle kann Solarthermie eine wesentliche Rolle spielen. Bislang basieren solarthermische Produkte in der Regel auf durchströmten Bauteilen aus Metall, die einen hohen Anteil der Solarstrahlung aufnehmen und zur Vermeidung thermischer Verluste wenig Infrarotstrahlung abgeben. Mit diesem Stand der Technik wird der Gebäudeintegration und architektonischen Aspekten jedoch oft wenig Rechnung getragen. Im Projekt »TABSOLAR II« verfolgt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Industriepartnern den neuartigen Ansatz, solarthermische Kollektoren aus Ultrahochleistungsbeton herzustellen. Geeignete Verfahren wurden bereits erprobt. Das Projektteam erarbeitet nun die nächsten Schritte hin zur späteren Produktfertigung und Anschlusskonzepte für die Gebäudeintegration. Der aktuelle Stand der Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

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  • © Foto Fraunhofer ISE

    Durch eine optimierte Betriebsführung können bis zu 30 % des Gebäudeenergieverbrauchs eingespart werden. Schon geringinvestive Maßnahmen können zu Optimierungen und erheblichen Kostensenkungen führen. Um Energie einzusparen ist eine detaillierte Analyse des Gebäudebetriebs erforderlich. Zu diesem Zweck hat das Fraunhofer ISE die Energiemonitoring-Plattform MONDAS entwickelt, die alle nötigen Bausteine für die Erfassung, Speicherung, Verarbeitung und Visualisierung von relevanten Zeitreihendaten im Gebäudebetrieb bereitstellt. Die Plattform bündelt erfolgreich eingesetzte Softwaremodule zu einem leistungsstarken Gesamtsystem. Sie wird auf der BAU 2017 präsentiert.

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  • Presseinformation #1 / 2017

    Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

    16.1.2017

    © Foto Facade-Lab

    Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

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  • SmartCalc.CTM
    © Foto Fraunhofer ISE

    Forschung und Industrie investieren viel Know-how in die Leistungssteigerung von Solarzellen. Um von dem Effizienzvorsprung auf Zellebene auch auf Modulebene zu profitieren, muss die Integration von Solarzellen zuverlässig und gleichzeitig verlustarm umgesetzt werden. Vor diesem Hintergrund hat die Gruppe »Photovoltaische Module« am Fraunhofer ISE die Software SmartCalc.CTM entwickelt. PV-Modulhersteller und Materialhersteller können damit den Aufbau und die Materialkombination eines PV-Moduls optimieren, ohne dass eine Prototypenherstellung erforderlich ist.

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  • © Foto Fraunhofer ISE

    Die Effizienz leistungselektronischer Systeme ist nicht allein vom elektrischen Wirkungsgrad, sondern im Fall mobiler Systeme auch vom Gewicht abhängig. Durch die Gewichtsreduktion entsprechender Bauteile und Geräte, z.B. in Flugzeugen, kann Treibstoff eingespart und der Ausstoß von Abgasen reduziert werden. Zur Gewichtsreduktion und Effizienzsteigerung tragen neue Materialien und Komponenten auf Basis von Galliumnitrid (GaN) bei. Durch ihren Einsatz können leistungselektronische Schaltungen mit höheren Schaltfrequenzen betrieben und so deren Leistungsdichte erhöht sowie Materialkosten gesenkt werden. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben sich gemeinsam mit Partnern mit der Frage beschäftigt, wie zukünftig diese Materialien und Komponenten leistungselektronische Systeme für die Luftfahrt noch effizienter machen können.

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  • © Foto Fraunhofer ISE

    Mit einem wissenschaftlichen Symposium zur globalen Energiewende hat das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE am 11. November 2016 im Konzerthaus Freiburg die Verdienste von Prof. Eicke R. Weber gewürdigt, der die Leitung des Instituts zum Jahresende aus Altersgründen abgeben wird. Weber gab der deutschen Solarforschung eine weltweit beachtete Stimme und setzte sich mit großem Engagement wissenschaftlich wie politisch für die Energiewende ein. Auch die Struktur und Geschäftsfelder des Instituts richtete er darauf aus und konnte die Belegschaft seit 2006 auf heute 1100 Mitarbeitende mehr als verdoppeln, der weitgehend selbst verdiente Betriebshaushalt wuchs in dieser Zeit von ca. 25 Mio. auf 73 Mio. Euro (2015).

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  • © Foto Fraunhofer ISE/A. Wekkeli

    Forschern am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE ist es gemeinsam mit der österreichischen Firma EV Group gelungen, eine Mehrfachsolarzelle auf Silicium-Basis mit nur zwei Kontakten herzustellen, welche die theoretische Wirkungsgradgrenze reiner Siliciumsolarzellen überschreitet. Hierfür übertrugen die Forscher nur wenige Mikrometer dünne III-V Halbleiterschichten auf Silicium. Die Verbindung gelang ihnen mittels eines aus der Mikroelektronik bekannten Verfahrens, dem direkten Waferbonden. Dabei werden Oberflächen nach einer Plasmaaktivierung im Vakuum unter Druck miteinander verbunden. Es entsteht eine Einheit, indem die Atome der III-V Oberfläche Bindungen mit dem Silicium eingehen. Für eine derartige vollständig integrierte Mehrfachsolarzelle auf Silicium-Basis stellt der erzielte Wirkungsgrad ein erstmaliges Ergebnis dar. Der Solarzelle sieht man die komplexe innere Struktur nicht an, sie besitzt wie herkömmliche Siliciumsolarzellen einen einfachen Vorderund Rückseitenkontakt und kann wie diese in PV-Module integriert werden.

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  • © Foto Canopus Foundation

    Im Rahmen der Intersolar India fand gestern, 19. Oktober 2016, in Mumbai die Preisverleihung des zweiten »Solar for All« Contest for Innovative Community Solar Electrification Solutions 2016 statt. Die Canopus Foundation und das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE organisieren den Wettbewerb gemeinsam und konnten nach der Jury-Sitzung die Gewinner bekannt geben. Der erste Preis wurde geteilt und an zwei indische Projekte verliehen, Boond Engineering und Mera Gao Power. Weitere Information zu den Preisträgern und weiteren Auszeichnungen erfahren Sie in dieser Presseinformation (in englischer Sprache).

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