»Trends und Perspektiven der Energieforschung« - Grundlage für siebtes Energieforschungsprogramm

27.7.2018

Im Herbst wird das neue siebte Energieforschungsprogramm der Bundesregierung verabschiedet. Im Vorfeld wurden im strategischen Leitprojekt »Trends und Perspektiven der Energieforschung«, das mit dem Teilvorhalben »Technologien für die Energiewende« unter der Federführung des Wuppertal Instituts entstand, die wissenschaftlichen Grundlagen dafür erarbeitet. Die Ergebnisse wurden jetzt dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie BMWi vorgelegt. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat neben weiteren renommierten Forschungseinrichtungen an diesem Projekt mitgewirkt.

Dr. Andreas Bett
© Fraunhofer ISE

Dr. Andreas Bett, Institutsleiter Fraunhofer ISE

»Das Fraunhofer ISE verfügt über mehr als 35 Jahre Forschungserfahrung in den für die Energiewende wesentlichen Themenfeldern. Wir freuen uns, dass wir diese Kompetenz in das Projekt »Technologien für die Energiewende« mit einbringen konnten«, freut sich Dr. Andreas Bett, Institutsleiter Fraunhofer ISE. Einen umfangreichen Beitrag haben die Forscher des Fraunhofer ISE zu den Themengebieten Photovoltaik, Umweltwärme sowie Wärmetransport und -verteilung geleistet. Aber auch bei den folgenden für die Energiewende relevanten Technologien und systemischen Fragestellungen haben die Experten des größten europäischen Solarforschungszentrums mitgewirkt: Solare Wärme und Kälte, Solarthermische Kraftwerke, Dezentrale Kraftwerke (Brennstoffzellen), Stromtransport und -verteilung, Energiespeicher, Power-to-Gas, Gas-to-fuel und Gas-to-chemicals sowie Informations- und Kommunikationstechnologie (IuK).

Die Ergebnisse des Projekts »Trends und Perspektiven der Energieforschung« liegen nun öffentlich zugänglich vor: Sie geben einen umfassenden Überblick zum Innovations- und Marktpotenzial der einzelnen Energietechnologien, bewerten Chancen und Risiken sowie den möglichen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und zeigen den Forschungs- und Entwicklungsbedarf.

Ausführlichere Information ist der Presseinformation des Wuppertal Instituts zu entnehmen.