Qualitätsbewertung der Komponenten

„Energy Rating“ - Neue Bewertungskriterien für PV-Module

Modul-Performance-Ratio
© Foto Fraunhofer ISE

Das Modul-Performance-Ratio zeigt, wie gut die die Leistung eines PV Moduls unter realen Bedingungen an einem bestimmten Standort ist.

 

Bei fallenden Investitionskosten wird die Rendite eines PV Kraftwerkes mehr und mehr durch den Ertrag über die gesamte Laufzeit bestimmt. Das „Energy Rating“ betrachtet nicht nur die Leistung der Solarmodule unter STC Bedingungen, sondern liefert eine ganzheitliche Leistungsbewertung. Das Schwachlichtverhalten und die Temperaturabhängigkeit sind die zwei wichtigsten Einflussgrößen auf den Jahresertrag. Beide Charakteristika können im CalLab PV Modules präzise gemessen und für die Prognosemodelle verwendet werden. Um die Unsicherheiten bei der Messung dieser Größen zu minimieren haben wir neue Verfahren entwickelt und die Messtechnik optimiert.

Für präzise Ertragsprognosen sind hochwertige Wetterdaten für den geplanten Standort und sämtliche Eigenschaften der Komponenten erforderlich. Zu der Abhängigkeit des Wirkungsgrades bzw. der Leistung von der solaren Einstrahlung gibt es im Datenblatt der Hersteller nicht immer ausreichend Informationen. Werden die Größen mit den von uns entwickelten Verfahren und einem optimierten Messsystem gemessen, liegen die Messunsicherheiten für sämtliche Messpunkte bei ±0.5%.

Bei der von uns durchgeführten Analyse für drei Standorte in Norddeutschland, Süddeutschland und Südspanien ergeben sich Beiträge zu Gesamtunsicherheit für den prognostizierten Ertrag von maximal ±1% für Module mit kristallinen Silicium-Zellen und ±2% für Cadmiumtellurid-Module. Bei der Verwendung herkömmlicher Verfahren oder Datenblattangaben der Hersteller können leicht zusätzliche Abweichungen von 0.5 bis 2.5% entstehen.

Für eine präzise Ertragsprognose ist eine präzise Modulcharakterisierung daher unumgänglich.

 

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