Hochkonversion

Spiegelbild
© Fraunhofer ISE

Die Hochkonvertermaterialien werden an der Rückseite von Siliziumsolarzellen angebracht. Im Spiegelbild ist zu erkennen, wie der Hochkonverter unter Beleuchtung mit einem Infrarotlaser hell aufleuchtet. Das infrarote Licht hat die Solarzelle ungenutzt passiert und wird nun im Hochkonverter in nutzbares Licht umgewandelt.

Rund 20 % der auf eine Siliciumsolarzelle eingestrahlten Energie können nicht genutzt werden, weil im Sonnenspektrum auch Photonen enthalten sind, deren Energie unterhalb der Bandlücke des Siliciums liegt. Diese Photonen passieren das Silicium ungenutzt. Ihre Energie kann genutzt werden, wenn mehrere solcher Photonen in ein Photon mit einer Energie oberhalb der Bandlücke des Siliciums umgewandelt werden.

Am Fraunhofer ISE werden neue Systemarchitekturen untersucht, die eine effiziente Hochkonversion ermöglichen.

Die Aktivitäten reichen von der Konzeptentwicklung, über die Materialcharakterisierung, die theoretische Beschreibung bis hin zu der Realisierung und Charakterisierung kompletter Systeme aus Solarzellen und Hochkonverter.