Automatisierte Montage

Automatisierte Montage von Laserleistungszellen
© Fraunhofer ISE

Automatisierte Montage von Laserleistungszellen: Ein Drahtbonder stellt den elektrischen Kontakt der Photovoltaik-Zelle zum Transistor Outline (TO) Sockel her.

Im Rahmen des Con-TEC (Concentrator Technology Evaluation Center) entwickeln wir Fertigungsprozesse zur automatisierten Montage von Laserleistungszellen. Es stehen Anlagen zur Aufbau- und Verbindungstechnik zur Verfügung, wie sie auch in der Industrie eingesetzt werden. So können Prozesse mit hohen Durchsatzraten entwickelt werden. Zur Qualitätssicherung werden die Baugruppen oder Module inline oder offline charakterisiert.


Die Anlagen im Con-TEC werden zur Fertigung von Pilot- und Kleinserien genutzt. Die Montage erfolgt auf Transistor Outline (TO) Sockeln (TO-46, TO-39) oder auf individuell anpassbaren, planen Kupfer- oder Keramiksubstraten.

Technische Ausstattung

Hochpräzise Bestücker von Solarzellen und Baugruppen auf kleinen und großen Flächen (klein: < 250 x 300 mm² mit Setzgenauigkeit 25 µm @ 3 sigma und groß: < 600 x 1170 mm² mit 75 µm @ 3 sigma)

Löten unter Luft- oder Stickstoffatmosphäre, kontrolliertes Aushärten von Leitklebern

Vakuumlöten von Flächen bis zu 300 x 300 mm² mit fehlstellenfreier Verbindung

Löten ohne Flussmittel mit Ameisensäure oder Formiergas-Aktivierung

Dünn- und Dickdrahtbonder für Gold- und Aluminiumdrähte

Anlage zur Ausrichtung der Primäroptik zur Solarzelle

Dispenseinheiten für das Auftragen von Klebern und dickflüssigen Montagematerialien

Koordinatenmessplatz MarVision OMS 1000 / 350 mit großem Messbereich (800 x 1050 mm2) und höchster Messgenauigkeit (Auflösung 0,1 µm)

Abzugs- und Schertester Dage Series 4000

Klimakammern zur Auslagerung unter Temperatur oder Temperaturwechseln mit oder ohne zusätzlicher Beanspruchung durch erhöhte Luftfeuchtigkeit, Test von Solarzellenbaugruppen mit angelegter Rückwärtsspannung und Bestrahlung von optischen Komponenten oder Verkapselungsmaterialien mit konzentrierter UV-Bestrahlung