Mapping EU heat supply - Abbildung der Wärmeversorgung in der EU

Abbildung und Analysen des gegenwärtigen und künftigen (2020 - 2030) Brennstoffeinsatz für Heiz-/Kühlenergie (fossile/erneuerbare Brennstoffe)

Laufzeit: Januar 2015 - September 2016
Auftraggeber / Zuwendungsgeber:
Europäische Kommission - Generaldirektion für Energie (GD Energie/GD Forschung)
Kooperationspartner: Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, Karlsruhe, Deutschland; Institut für Ressourceneffizienz und Energiestrategien GmbH (IREES), Karlsruhe, Deutschland; Observ'ER, Paris, Frankreich; Energiewirtschaftsgruppe (Technische Universität Wien), Wien, Österreich; TEP Energy GmbH (TEP), Zürich, Schweiz
Projektfokus:
© Fraunhofer ISE

Anteil von Wärme und Kälte am gesamten Endenergiebedarf in den EU-Mitgliedsstaaten 2012.

© Fraunhofer ISE

Installierte Leistung und Anzahl dezentraler Heizungstechniken in Gebäuden 2012.

© Fraunhofer ISE

Altersstruktur dezentraler Heizungstechniken in Gebäuden 2012.

Wärme- und Kälteanwendungen haben den größten Anteil am Endenergieverbrauch in Industrie, GHD und Haushalten in der EU. Sie spielen daher eine herausragende Rolle für die Erreichung der energiepolitischen Ziele wie die Minderung der Effekte des Klimawandels, Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit. Dennoch liefern offizielle Statistiken nur ein unvollständiges Bild des Wärme- und Kältesektors: Daten sind verteilt, unvollständig oder nicht verfügbar. Das Projekt hat zum Ziel, ein umfassendes Bild des derzeitigen Wärme- und Kältesektors in der EU sowie mögliche Entwicklungen bis 2020/ 2030 zu liefern.

Das Projektziel ist die Bereitstellung eines umfassenden und detaillierten Überblicks über den gesamten Wärme- und Kältesektor in Europa. Dies umfasst:

(i) Anzahl, Arten und Qualitäten der eingesetzten Endenergieträger

(ii) Information (u.a. Anzahl, Leistung, Alter, Effizienz) über derzeit installierte und genutzte Energiewandlungstechniken für Raumwärme und -kälte, Warmwasser, Kochen und Prozesse in Industrie und GHD.

Hierzu wurden zunächst eine detaillierte Bestandsdatenbank und Energiebilanz für das Jahr 2012 entwickelt. Die gesammelten Daten wurden anschließend für Szenarioanalysen für die Jahre 2020 und 2030 verwendet. In den Szenarien wurden auch ökonomische Aspekte wie ein Kostenvergleich des Austauschs fossiler Technologien durch solche, die einheimische erneuerbare Quellen nutzen, berücksichtigt. Zusätzlich wurden Barrieren und Engpässe für eine schnellere Ersetzung fossiler durch erneuerbare Technologien identifiziert und Lösungsvorschläge abgeleitet.

Weitere Ansprechpartner:

Benjamin Köhler, Arnulf Dinkel