Der urbane Nexus II

Integriertes Ressourcenmanagement in asiatischen Städten: Bangkok/ Thailand

Laufzeit: Juni 2016 - Dezember 2017
Auftraggeber / Zuwendungsgeber:
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Projektfokus:
Exkursion ThaiHealth Center
© Foto Fraunhofer ISE

Exkursion ThaiHealth Center, Bangkok: Gebäude zur Demonstration innovativer Ansätze für nachhaltige Gebäude inkl. Energieversorgung, passive Elemente, biologischer Dachgarten u.v.m.

Aktives und passives Design
© Foto Fraunhofer ISE

Aktives und passives Design für energieeffiziente Gebäude am Beispiel des »Energy Dream Center« Seoul.

Workshop zu Plusenergiegebäuden
© Foto Fraunhofer ISE

Arbeitsgruppen beim Workshop zu Plusenergiegebäuden bei der National Housing Authority (NHA), Bangkok mit Partnern der GIZ, Chulalongkorn-Universität und EGS-plan.

In Asien wächst die städtische Bevölkerung jährlich um 44 Mio. Menschen. Die rasant fortschreitende Urbanisierung stellt die städtische Versorgung und deren Betreiber vor enorme Herausforderungen. Insbesondere in den Bereichen Wasser- und Sanitärversorgung, Energieversorgung und -effizienz sowie Landnutzung und Ernährungssicherung ist schon heute in vielen Städten Asiens ein kritischer Zustand erreicht. Städte und städtische Versorger in Asien planen und managen in der Regel sektoral und nicht integriert und können so die wechselseitigen Beziehungen in den drei »Nexus-Sektoren« (Wasser, Energie, Ernährungssicherung) und die damit einhergehenden Potenziale und Synergien in der Umsetzung nicht adäquat nutzen. Ziel des Projekts ist es, Lösungsansätze im Gebäudesektor aufzuzeigen und zu verbreiten.

Das Vorhaben fördert die praktische Umsetzung von Planungs- und Managementansätzen für ein integriertes städtisches Ressourcenmanagement mit Beteiligung der Sektoren Energie, Wasser und Ernährungssicherung in südostasiatischen Städten. Damit werden Beiträge für eine zukunftsfähigere und nachhaltigere Stadtentwicklung geleistet.

Ziel des Vorhabens ist es, Kapazitäten (institutionell und personell) für integriertes städtisches Ressourcenmanagement in ausgewählten asiatischen Städten zu verankern. Der Fokus liegt dabei auf Gebäuden in Bangkok/Thailand und den Möglichkeiten zur Energiebedarfsreduktion und dem Einsatz erneuerbarer Energien.

Hierzu werden sowohl die klimatischen als auch die regulatorischen Bedingungen in Thailand analysiert und bewertet. Hierzu gehören u. a. gesetzliche/normative Vorgaben und die Übertragung des in Europa/Deutschland aufgebauten Know-hows und der Erfahrungen auf Thailand. Darüber hinaus werden traditionelle und neue Gebäudedesign- und Versorgungskonzepte ausgewertet und weiterentwickelt. Das Ziel ist Designkonzepte zu entwickeln, die den Energiebedarf (insbesondere für die Gebäudeklimatisierung) minimieren, den Einsatz erneuerbarer Energien erlauben und kosteneffizient umzusetzen sind. Die Ergebnisse werden in verschiedenen Workshops relevanten öffentlichen und gewerblichen Stakeholdern, sowie Studenten vorgestellt und diskutiert. In einem weiteren Schritt soll im Rahmen von Workshops mit verschiedenen Stakeholdern der Bau eines Nullenergie-Demonstrationsgebäudes vorbereitet und vorentworfen werden.

 

Abschlussbericht zum Projekt "Der urbane Nexus II"