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  <title>Presseinformationen</title>
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  <item rdf:about="http://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/presseinformationen-2012/erneuerbare-energietechnologien-im-vergleich">
    <title>Erneuerbare Energietechnologien im Vergleich - Aktualisierte Studie: Stromgestehungskosten erneuerbare Energien</title>
    <link>http://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/presseinformationen-2012/erneuerbare-energietechnologien-im-vergleich</link>
    <description>Presseinformation 09/12 vom 10. Mai 2012</description>
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<p>Presseinformation 09/12 vom 10. Mai 2012</p>
<p>Die Höhe der Kosten für die in ihrer weltweiten Verbreitung stetig steigenden erneuerbaren Energien wird in der Öffentlichkeit mit viel Leidenschaft diskutiert. Oftmals werden dabei jedoch nicht alle verfügbaren Daten und Fakten in die Berechnungen einbezogen. Abhilfe verschafft hier die <a href="../../../veroeffentlichungen/veroeffentlichungen-pdf-dateien/studien-und-konzeptpapiere/studie-stromgestehungskosten-erneuerbare-energien.pdf">Studie »Stromgestehungskosten von erneuerbaren Energien«</a>, die nun das Freiburger Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE aktualisiert hat.</p>
<p>»Im Gegensatz zu den steigenden Energiepreisen bei fossilen und nuklearen Stromquellen sinken die Stromgestehungskosten aller erneuerbaren Energien seit Jahrzehnten kontinuierlich«, sagt Prof. Dr. Eicke R. Weber, Leiter des Fraunhofer ISE. Die nun vorliegende Studie analysiert Stromgestehungskosten, die bei der Umwandlung bestimmter Energieformen aus Photovoltaik, solarthermischen Kraftwerken oder Windenergieanlagen in Strom entstehen.</p>
<p>In der aktualisierten Version der Studie »Stromgestehungskosten von erneuerbaren Energien« aus dem Dezember 2010 werden die aktuellen Trends in der Kostenentwicklung der vergangenen beiden Jahre aufgegriffen. Die marktüblichen Finanzierungskosten und Risikoaufschläge sind in dieser neuen Version noch detaillierter und zudem technologiespezifisch sowie länderabhängig angesetzt.</p>
<p>Das ermöglicht einen realistischen Vergleich sowohl von Kraftwerksstandorten als auch Technologierisiken und Kostenentwicklungen. »Die Höhe von Finanzierungskosten hat dabei einen erheblichen Einfluss auf die Stromgestehungskosten und die Wettbewerbsfähigkeit einer Technologie«, so Weber, »dies ist beim Vergleich zwischen der Studie von 2010 und der aktuellen Version zu beachten«.</p>
<p>»Ein wesentliches Ergebnis der Untersuchung ist, dass die Stromgestehungskosten bei der Photovoltaik nicht nur in Regionen mit sehr hoher Sonneneinstrahlung, sondern auch in Deutschland unterhalb des Endkundenstrompreises liegen«, erläutert Weber. So belaufen sich an deutschen Standorten die Stromgestehungskosten von Photovoltaik-Kleinanlagen auf 14 bis 20 Cent/kWh.</p>
<p>Für Photovoltaik-Freiflächenanlagen in Süddeutschland ergibt sich ein Wert zwischen 13 und 14 Cent/kWh. Im sonnigen Spanien sinken die Kosten für Freiflächenanlagen zwar nochmals signifikant auf 11 Cent/kWh, aber weniger stark als erwartet. »Die hohen Kapitalkosten in vielen südlichen Ländern erhöhen die Stromgestehungskosten erheblich, der Vorteil der starken Sonneneinstrahlung kommt dadurch nicht so stark zum Tragen wie er könnte«, so Dr. Thomas Schlegl, Leiter der Abteilung Renewable Energy Innovation Policy, die diese Studie erstellt hat.</p>
<p>Ähnlich sieht es bei der Nutzung der Windkraft aus: »Auch die Wettbewerbsfähigkeit von Windenergieanlagen gegenüber konventionellen Kraftwerken ist an guten Windstandorten erreicht«, sagt Weber. Die Stromgestehungskosten von Onshore-Windenergieanlagen liegen heute zwischen 6 und 8 Cent/kWh und damit im Bereich der konventionellen Kraftwerke aus den Bereichen Steinkohle, Braunkohle und Kernkraft.</p>
<p>Offshore-Windenergieanlagen verzeichnen dagegen trotz höherer Volllastzeiten von jährlich 3200 Stunden mit 12 bis 16 Cent/kWh deutlich höhere Stromgestehungskosten als Onshore-Anlagen. »Ursachen sind die teurere Installation sowie höhere Betriebs- und Finanzierungskosten im Bereich Offshore«, sagt Weber, »damit ist der Strom aus Offshore-Windenergieanlagen auch teurer als der aus Photovoltaik-Anlagen«.</p>
<p>Auch solarthermische Kraftwerke wurden in der Studie des Fraunhofer ISE untersucht. Diese weisen an Standorten mit einer jährlichen Direkteinstrahlung von 2000 kWh/m² Stromgestehungskosten von 18 bis 24 Cent/kWh auf. »Der Vergleich mit Photovoltaik-Anlagen am gleichen Standort zeigt aktuell einen Kostenvorteil der Sonnenenergie aufgrund der starken Kostensenkungen in den vergangenen Jahren auf«, so Christoph Kost, ein Mitautor der Studie.</p>
<p>Der Vorteil der Speicherbarkeit von Energie und der regelbaren Stromproduktion von solarthermischen Kraftwerken ist laut Weber dabei jedoch nicht berücksichtigt. Die Vorteile von höheren Volllaststunden von Windkraftanlagen, insbesondere von Offshore-Anlagen werden ebenfalls in den Stromgestehungskosten nicht abgebildet, spielen jedoch für die langfristige Energiesystementwicklung eine wichtige Rolle.</p>
<p>Fazit: Die Höhe der Stromgestehungskosten von erneuerbaren Technologien hängt maßgeblich von Parametern wie den spezifischen Anschaffungsinvestitionen für Bau und Installation der Anlagen ab. Hinzu kommen natürliche Bedingungen wie das regional unterschiedliche Strahlungs- und Windangebot am Standort, die Betriebskosten während der Nutzungszeit, die Lebensdauer der Anlage und die Finanzierungsbedingungen.</p>
<p>Dabei ist festzustellen, dass die Stromgestehungskosten aller erneuerbaren Energien insgesamt weiterhin kontinuierlich sinken. »Getrieben wird diese Entwicklung durch technologische Innovationen wie den Einsatz günstigerer und leistungsfähigerer Materialien«, so Schlegl. Hinzu kommen ein reduzierter Materialverbrauch, effizientere Produktionsprozesse und die Steigerung von Wirkungsgraden. Lediglich Rohstoffpreissteigerungen und eine schlechtere Standortauswahl können zu steigenden Stromgestehungs-kosten führen.</p>
<p>»In Kombination mit der zunehmenden Massenfertigung aufgrund des weltweit starken Marktwachstums konnten die spezifischen Investitionen und damit die Stromgestehungskosten der in dieser Studie analysierten Technologien unter dem Strich jedoch erheblich gesenkt werden«, berichtet Weber. Mit fallenden Stromgestehungskosten werde das Volumen dieser Märkte weiter deutlich wachsen und zu einer nachhaltig dynamischen Entwicklung der erneuerbaren Energien beitragen.</p>
<p> </p>
<p><img src="../../../../bilder/presseinformationen/2012/grafik-lernkurvenbasierte-prognose-von-stromgestehungskosten/image_full" alt="Lernkurvenbasierte Prognose von Stromgestehungskosten erneuerbarer Energien in Deutschland bis 2030. Quelle: Studie »Stromgestehungskosten erneuerbare Energien« (Fraunhofer ISE, Mai 2012), Grafik: ©Fraunhofer ISE" class="image-left" /></p>
<p>Lernkurvenbasierte Prognose von Stromgestehungskosten erneuerbarer Energien in Deutschland bis 2030. <br />Quelle: Studie »Stromgestehungskosten erneuerbare Energien« (Fraunhofer ISE, Mai 2012), Grafik: ©Fraunhofer ISE</p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Michael Zentgraf (Plone-Manager)</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2012-05-10T08:15:00Z</dc:date>
    <dc:type>Press Release</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/presseinformationen-2012/black-photon-instruments-erfolgreich-mit-messtechnologie-fuer-konzentratorsysteme">
    <title>Black Photon Instruments erfolgreich mit Messtechnologie für Konzentratorsysteme - Spin-Off des Fraunhofer ISE präsentiert Produkte auf CPV-Konferenz in Toledo</title>
    <link>http://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/presseinformationen-2012/black-photon-instruments-erfolgreich-mit-messtechnologie-fuer-konzentratorsysteme</link>
    <description>
Presseinformation 8/12 vom 16. April 2012</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<h3 id="269276b0-dcc4-4048-964a-071e6c1a44f3">Black Photon Instruments erfolgreich mit Messtechnologie für Konzentratorsysteme - Spin-Off des Fraunhofer ISE präsentiert Produkte auf CPV-Konferenz in Toledo</h3>
<p><br />Presseinformation 8/12 vom 16. April 2012</p>
<p><img src="../../../../bilder/presseinformationen/2012/foto-elektronische-schaltung/image_teaser" alt="Elektronische Schaltung zur Signalaufbereitung, die in den Sensoren zur Messung der Nachführgenauigkeit integriert ist. Die Schaltung ermöglicht es, über einen besonders breiten Temperaturbereich von -40 °C bis +85 °C mit höchster Genauigkeit das Nachführverhalten von Trackern zu messen. ©Black Photon Instruments" class="image-left" /></p>
<p><img src="../../../../bilder/presseinformationen/2012/foto-sonnenstandsmessgeraet/image_teaser" alt="Sonnenstandsmessgerät zur Messung der Nachführgenauigkeit von Trackern. ©Black Photon Instruments" class="image-left" />Am Montag, den 16. April 2012, startet die 8. Konferenz und Messe für konzentrierende Photovoltaik-Systeme (International Conference on Concentrating Photovoltaic Systems, CPV-8) im spanischen Toledo. Die Black Photon Instruments GmbH, ein Spin-Off des Fraunhofer ISE, wird erstmals auch mit einem eigenen Messestand an diesem wichtigen Branchenevent teilnehmen. An Stand Nr. 18 präsentiert das Freiburger Unternehmen Messinstrumente und Sensoren zur Steigerung der Effizienz von Konzentrator-Photovoltaik-Systemen. Black Photon Instruments hat mit dieser Spezialisierung erfolgreich eine der vielfältigen Nischen der Solarbranche genutzt.</p>
<p>Die Black Photon Instruments GmbH, ein junges Start-Up aus Freiburg, stellt Messinstrumente und Sensoren zur Messung des Sonnenspektrums und der Nachführgenauigkeit von Trackern in Konzentrator-Photovoltaik-Systemen her. Konzentrator-PV-Systeme konzentrieren das Sonnenlicht auf kleine hocheffiziente Mehrfachsolarzellen und richten ihre Module mit sogenannten »Trackern« nach dem Stand der Sonne aus. Die effiziente Umwandlung des einfallenden Lichtspektrums in Strom und das präzise Verhalten der Tracker bei der Nachführung der Module sind hierbei entscheidende Erfolgskriterien. Auf der heute in Toledo beginnenden 8. Konferenz und Messe für konzentrierende Photovoltaik-Systeme (International Conference on Concentrating Photovoltaic Systems, CPV-8) stellt Black Photon Instruments auch erste Details zu neu entwickelten Komplettsystemen aus, mit denen Klima- und Kraftwerksparameter erfasst und ausgewertet werden können. Das vierköpfige Team wird sich außerdem mit Vorträgen, u. a. zur Simulation von weltweiten spektralen Eigenschaften der Solarstrahlung, an der wissenschaftlichen Konferenz beteiligen.</p>
<p>»Mit der Black Photon Instruments GmbH hat das Fraunhofer ISE erneut ein Spin-Off mit großem Potenzial aus der Taufe gehoben. Gründungsidee war die Weiterentwicklung, Produktion und Vermarktung von Spektralsensoren auf Basis von III-V Komponentenzellen, die am Fraunhofer ISE entwickelt wurden«, so Dr. Andreas Bett, stellvertretender Institutsleiter und Bereichsleiter »Materialien – Solarzellen und Technologie«. Mit Komponentenzellen kann das Spektrum des Sonnenlichts analysiert werden, insbesondere die Auswirkung von wetter- und klimabedingten Veränderungen im solaren Spektrum auf die Leistung von Konzentrator-PV-Kraftwerken. Das Fraunhofer ISE verfügt auf diesem Gebiet über langjährige Erfahrung in Forschung und Entwicklung.</p>
<p><b>Erfreuliche Resonanz: Messtechnologie von Black Photon Instruments überzeugt am Markt</b></p>
<p>»Wir freuen uns über die Ausgründung und den gelungenen Start am internationalen Markt. Rund zwei Jahre nach dem Spin-Off steht Black Photon Instruments auf eigenen Beinen und arbeitet für Kunden von Freiburg bis Colorado in den USA«, so Dr. Joachim Jaus, Geschäftsführer von Black Photon Instruments. Nachdem das Unternehmen mit der Herstellung und dem Verkauf von Spektralsensoren erfolgreich gestartet war, erweiterte Black Photon Instruments sein Portfolio und entwickelt seitdem auch hochgenaue Sonnenstandsmessgeräte, die in Konzentrator-PV-Kraftwerken zum Einsatz kommen. Die von Black Photon Instruments entwickelten und hergestellten Messgeräte erfassen hochpräzise die Genauigkeit der Tracker. So können die Auswirkungen einer Veränderung der Trackerkonstruktion, z. B. eine Reduzierung der Materialstärke des Tragwerks, auf die Genauigkeit des Nachführsystems analysiert werden. Die Ergebnisse und deren Auswertungen sind wichtig für die Weiterentwicklung von Trackern und damit für die Effizienzsteigerung von Konzentrator-PV-Systemen. Auf Grund dieser Relevanz wird die Vermessung von Nachführsystemen ebenfalls Thema eines Konferenzbeitrags von Black Photon Instruments auf der CPV-8 sein.</p>
<p><b>Enge Bande: Kooperationen mit dem Fraunhofer ISE </b></p>
<p>Auch nach der Ausgründung im Juli 2010 verbinden das Spin-Off und das Mutterinstitut gemeinsame Vorhaben. Die Black Photon Instruments GmbH und das Fraunhofer ISE haben ein Kooperationsabkommen geschlossen und arbeiten intensiv an der Weiterentwicklung von Spektralsensoren. Ende 2011 konnte Black Photon Instruments ein von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördertes Projekt zur Entwicklung von neuartigen Sensoren für die Messung der spektralen Eigenschaften der Globalstrahlung gewinnen. In enger Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer ISE, u. a. dem CalLab PV Cells und dem Concentrator Technology and Evaluation Center (ConTEC), werden hierfür Kalibriermessungen, vergleichende Messungen mit der Performance von PV-Modulen sowie Alterungstests durchgeführt.</p>
<p><i>Besuchen Sie Black Photon Instruments vom 16.–18.4.2012 auf der 8<sup>th</sup> International Conference on Concentrating Photovoltaic Systems CPV-8 in Toledo (Spanien), Stand Nr. 18.</i></p>
<p><b>Über Black Photon Instruments</b></p>
<p>Die Black Photon Instruments GmbH wurde im Juli 2010 als Spin-Off des Fraunhofer ISE gegründet. Das Unternehmen befasst sich mit der Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Messtechnik, die zur Überwachung und Betriebsführung von solaren Kraftwerken sowie zur Erforschung der Solarstrahlung verwendet wird. Die Black Photon Instruments GmbH mit Sitz in Freiburg hat heute vier Mitarbeiter, Geschäftsführer ist Dr. Joachim Jaus. Er hat am Fraunhofer ISE und der Universität Freiburg promoviert und war anschließend am Fraunhofer Center for Sustainable Energy Systems CSE in Boston, MA, USA tätig.</p>
<p class="AbsatzohneAbstandnach"><a href="http://www.black-photon.de/">www.black-photon.de</a></p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Michael Zentgraf (Plone-Manager)</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2012-04-16T09:00:00Z</dc:date>
    <dc:type>Press Release</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/presseinformationen-2012/pv-module-erfolgsfaktor-zuverlaessigkeit">
    <title>PV-Module: Erfolgsfaktor Zuverlässigkeit - Internationaler Workshop zu neuestem Stand in Forschung und Industrie</title>
    <link>http://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/presseinformationen-2012/pv-module-erfolgsfaktor-zuverlaessigkeit</link>
    <description>Presseinformation 7/12 vom 11. April 2012</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<h2 id="c6dd106c-9973-45e6-9abe-3bdb858f9ff6">PV-Module: Erfolgsfaktor Zuverlässigkeit - <b>Internationaler Workshop zu neuestem Stand in Forschung und Industrie</b></h2>
<p>Presseinformation 7/12 vom 11. April 2012</p>
<p><img src="../../../../bilder/presseinformationen/2012/foto-schneefernerhaus-an-der-zugspitze/image_teaser" alt="Auf dem »Schneefernerhaus« an der Zugspitze betreibt das Fraunhofer ISE eine Freibewitterungsstation für PV-Module. Extreme Temperaturdifferenzen, hohe Schnee- und Windlasten und ein erhöhter UV-Strahlungsanteil dienen zur Qualifizierung besonders witterungsbeständiger Produkte und als Referenz für die Entwicklung beschleunigter Beständigkeitsprüfverfahren.©Fraunhofer ISE" class="image-left" />Aufgrund der wachsenden Bedeutung der Photovoltaik für eine Stromversorgung aus erneuerbaren Energien werden die Themen Zuverlässigkeit und Effizienz von PV-Modulen immer wichtiger. Der Workshop »PV-Module Reliability« widmet sich am 3. und 4. Mai 2012 in Lugano diesem wichtigen und vielschichtigen Thema. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und ISAAC Supsi laden im Rahmen des EU-Projekts »SOPHIA« das internationale Fachpublikum ein, sich über den aktuellen Forschungsstand auszutauschen und die bestehenden Anforderungen der Industrie an die Dauerhaftigkeit von Modulen in die Forschungsarbeit und Prüfpraxis zu integrieren. Die Registrierung ist bis 30.4.2012 unter folgendem Link möglich: <a class="external-link" href="http://form-gen.app.supsi.ch/form/view.php?id=8">http://form-gen.app.supsi.ch/form/view.php?id=8</a></p>
<p>Mit den Schwerpunkten Zuverlässigkeit und Gebrauchsdauer folgen die Workshop-Veranstalter Fraunhofer ISE und ISAAC Supsi dem Bedürfnis der PV-Branche, sich verstärkt mit Qualitätssicherungsthemen und verlässlichen Gebrauchsdauer- und Ertragsprognosen von Modulen zu beschäftigen. Denn die Optimierung der Zuverlässigkeit von PV-Modulen stellt neue Herausforderungen an Forscher, Produzenten und Zertifizierer: So muss vor allem die Balance zwischen Nachhaltigkeit und Ökonomie neu definiert werden. Die Frage nach dem Zusammenhang von Zuverlässigkeit und Sicherheit, die Durchführung zerstörungsfreier Messungen zur Bestimmung von Effizienz und Haltbarkeit sowie die Anforderungen anwendungsnaher Tests sind ebenso Aspekte des Workshops wie die Suche nach möglichen Ursachen für Abweichungen von den Spezifikationen und die Anforderungen seitens Investoren und Versicherungen.</p>
<p><b>Renommierte Experten</b></p>
<p>Peter Hacke (NREL), Tony Sample (JRC), Thomas Friesen (ISAAC Supsi) und Michael Köhl (Fraunhofer ISE) geben in Vorträgen einen Überblick zu den Themen »Mechanische Belastung«, »Potential Induzierte Degradation und Feuchte«, »UV-Strahlung und Feuchte«, »Fehlermöglichkeiten und deren Effekte« und »Materialien«. Michael Köhl, Veranstalter und Referent des Fraunhofer ISE, erklärt sich den Trend zur genaueren Analyse von Zuverlässigkeit von Modulen so: »Das Marktvolumen ist in den letzten Jahren erheblich gestiegen und viele neue Wettbewerber drängen in diesen attraktiven Zukunftsmarkt. Sie bringen auch neue Materialien und Konzepte mit, die qualifiziert werden müssen und ihre Langzeitbeständigkeit in kurzer Zeit unter Beweis stellen müssen, was intensive Forschung in diesem Sektor verlangt.«</p>
<p><b>Erfolgreiche Fortsetzung</b></p>
<p>Bereits beim 1. Workshop »PV Module Reliability« 2011 diskutierten 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 13 Ländern die unterschiedlichen Fragestellungen hinsichtlich der Zuverlässigkeit von PV-Modulen, etwa die Prüfung der eingesetzten Materialien und Prüfverfahren, griffen aufgeworfene Fragen und Ergebnisse in der abschließenden Plenumsdiskussion auf und gaben so Industrie- und Forschungspartnern wichtige Anstöße zum weiteren Vorgehen hinsichtlich der Optimierung der Zuverlässigkeit von PV-Modulen. In Kleingruppen wurden Themen wie Qualitätssicherung, Gebrauchsdauerprognosen oder Materialanforderungen behandelt und bezüglich ihrer praktischen Umsetzung erörtert.</p>
<p><b>Über die Veranstalter</b></p>
<p class="Absatz">Das 1981 in Freiburg gegründete Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE ist das größte Solarforschungs-institut in Europa. Seit Jahren arbeiten Forscher des Fraunhofer ISE, z. B. im EU-Projekt »PV PERFORMANCE« oder dem nationalen Projekt »Zuverlässigkeit von PV-Modulen« (gefördert von BMU und Industrie), an Themen wie Effizienz und Dauerhaftigkeit von PV-Modulen und Materialien. Im Fokus stehen Materialanforderungen, ökonomische Umsetzbarkeit und Verbesserungsmöglichkeiten bei der Konstruktion von Modulen.</p>
<p>Das ISAAC Supsi feiert in diesem Jahr sein 30jähriges Bestehen. Im Mai 1982 wurde vom TISO (Ticino Solare) eine heute noch voll funktionsfähige 10 kW PV-Anlage als erste in Europa an das Stromnetz angeschlossen. Aus der damaligen kleinen Forschergruppe ist das heutige Institut für angewandte Nachhaltigkeit an der bebauten Umwelt (ISAAC) mit ca. 50 Mitarbeitern hervorgegangen, von denen 20 im Bereich Photovoltaik forschen und arbeiten.</p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Bastian Moritz (Admin)</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2012-04-11T10:45:00Z</dc:date>
    <dc:type>Press Release</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/presseinformationen-2012/auf-dem-weg-zum-produkt">
    <title>Auf dem Weg zum Produkt - Normen und Zertifizierungsstandards für eine sichere Brennstoffzellentechnik</title>
    <link>http://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/presseinformationen-2012/auf-dem-weg-zum-produkt</link>
    <description>Presseinformation 6/12 vom 3. April 2012</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<h2 id="a539861c-0c86-454e-b63e-d4623ca5b04a">Auf dem Weg zum Produkt - Normen und Zertifizierungsstandards für eine sichere Brennstoffzellentechnik</h2>
<p>Presseinformation 6/12 vom 3. April 2012</p>
<p><img src="../../../../bilder/presseinformationen/2012/foto-testzentrum-brennstoffzellen/image_teaser" alt="Begehbare Klimakammer für den Test von Brennstoffzellenstapeln und -systemen. © Fraunhofer ISE" class="image-left" />Die Markteinführung von Brennstoffzellensystemen nimmt Fahrt auf. Mit der Zielsetzung, Standards für die Zulassung, Zertifizierung und Normung für Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Komponenten und Systeme zu entwickeln hat sich jetzt eine Expertenplattform aus drei deutschen Forschungsinstituten gebildet.<br />Die teilnehmenden Institutionen sind das Zentrum für BrennstoffzellenTechnik (ZBT) in Duisburg, das Fraunhofer-Institut für Solare Energie-systeme ISE in Freiburg sowie NEXT ENERGY in Oldenburg.</p>
<p>Das akkreditierte Prüflabor BrennstoffzellenTechnik (PBT) des Zentrums für BrennstoffzellenTechnik (ZBT) sowie das Testzentrum Brennstoffzellen des Fraunhofer ISE bieten die normgerechte Prüfung von Brennstoffzellen-Modulen und Mikrobrennstoffzellen an. »Dies ist Voraussetzung für die Zertifizierung von Brennstoffzellenprodukten und damit für eine rechtliche Absicherung der Hersteller«, formuliert Joachim Jungsbluth, Leiter des PBT in Duisburg. Dr. Jürgen Wolf, Leiter des Testzentrums Brennstoffzellen am Fraunhofer ISE ergänzt: »Wir freuen uns, dass wir mit unseren Testzentren den Unternehmen einen direkten Zugang zu den geforderten Prüfungen anbieten können.«</p>
<p>PBT, Fraunhofer ISE sowie NEXT ENERGY engagieren sich seit Jahren in den deutschen und internationalen Normungsgremien. Hierzu Dr. Alexander Dyck, Bereichsleiter Brennstoffzellen bei NEXT ENERGY: »Mit unserer aktiven Mitarbeit in den Normungsgremien wollen wir die Interessen der deutschen Brennstoffzellenindustrie im internationalen Umfeld stärken.«</p>
<p>In einem kürzlich veranstalteten Workshop gelang es, über 45 Experten aus Industrie und Forschung sowie Interessens-verbänden über die Erfahrungen mit der Zulassung und Zertifizierung sowie der Normungsarbeit zu informieren.</p>
<p>In der Diskussion wurde hervorgehoben, dass für eine Zertifizierung eine Vielzahl von Dokumenten berücksichtigt werden muss. Alle Hersteller zertifizierter Brennstoffzellenprodukte empfehlen eine sehr frühzeitige Einbindung von Fachberatern in die Produktplanung. Hierzu bieten Fraunhofer ISE, NEXT ENERGY und PBT ihre Expertise an. Durch die Kommunikation mit Komponentenherstellern werden sowohl die Bauteilzulassung durch die Adaption etablierter Prüfverfahren im gegenseitigen Nutzen als auch die Klärung der Produkthaftung erleichtert.</p>
<p>Ein Folge-Workshop im Frühjahr 2013 bei NEXT ENERGY in Oldenburg ist geplant. Mit der Zielsetzung, verschiedene Zertifizierungseinrichtungen und deren Dienstleistungsangebot kennenzulernen und den Austausch zum Themenkomplex zu verstärken.</p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Timo Sigurdsson</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2012-04-03T14:35:00Z</dc:date>
    <dc:type>Press Release</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/presseinformationen-2012/nachhaltige-zukunft-mit-wasserstoff">
    <title>Nachhaltige Zukunft mit Wasserstoff - Fraunhofer ISE zeigt Potenzial der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie auf Hannover Messe</title>
    <link>http://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/presseinformationen-2012/nachhaltige-zukunft-mit-wasserstoff</link>
    <description>Presseinformation 5/12 vom 3. April 2012</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<h2 class="berschriftPresse" id="53621cb6-eff5-40ef-89bd-4ad7d23e3627">Nachhaltige Zukunft mit Wasserstoff - Fraunhofer ISE zeigt Potenzial der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie auf Hannover Messe</h2>
<p>Presseinformation 5/12 vom 3. April 2012</p>
<p><img src="../../../../bilder/presseinformationen/2012/foto-solare-wasserstoff-tankstelle/image_teaser" alt="Foto " class="image-left" /><img src="../../../../bilder/presseinformationen/2012/foto-aussenteststand/image_teaser" alt="Foto " class="image-left" /><img src="../../../../bilder/presseinformationen/2012/foto-portables-brennstoffzellensystem/image_teaser" alt="Foto " class="image-left" />Der Anteil erneuerbarer Energien steigt, die Entwicklung von Speicherlösungen für eine hundertprozentig nachhaltige Energieversorgung läuft auf Hochtouren. Regenerativ hergestellter Wasserstoff spielt dabei eine zentrale Rolle, er ermöglicht eine emissionsfreie Energieversorgung über alle Anwendungsbereiche hinweg. Einen Blick in die Zukunft der Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie zeigt das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg auf der <b>Hannover Messe Industrie 2012 vom 23. bis 27. April 2012 in Halle 27, Stand C60.</b></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Nachhaltige Mobilität</span></p>
<p>Das Fraunhofer ISE hat Anfang März in Freiburg eine öffentliche, solare Wasserstofftankstelle in Betrieb genommen, in der Wasserstoff durch Elektrolyse mit der fortschrittlichen Membrantechnologie erzeugt wird. Der Strom wird im Jahresmittel durch eine eigene Photovoltaik-Anlage bereitgestellt. Die Tankstelle erlaubt die Betankung von PKWs mit 700 bar Druckgasspeichern, aber auch von Bussen mit 350 bar Speicherdruck sowie Wechselkartuschen mit 200 bar bzw. 350 bar. Die Tankstelle selbst wurde vom Land Baden-Württemberg gefördert, der Betrieb durch die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie NOW.</p>
<p>Emissionsfreie Mobilität wird sowohl durch batterieelektrische Fahrzeuge für die urbane Mobilität als auch durch Brennstoff-zellen-Fahrzeuge insbesondere für längere Strecken und größere Fahrzeuge bis hin zu Bussen möglich. Nachdem das Fraunhofer ISE bereits seit mehreren Jahren mit dem Toyota Prius einen Plug-in Hybrid zu Forschungszwecken im Einsatz hat, konnte das Institut nun auch zwei Brennstoffzellenfahrzeuge B-Klasse F-Cell von Daimler übernehmen. »Wir freuen uns, dass wir zu den wenigen Forschungseinrichtungen gehören, die zukünftige Mobilitätskonzepte in den beiden Ausprägungen, batterieelektrisch und mit Wasserstoff über Brennstoffzellen, erproben und miteinander vergleichen können«, so Dr. Christopher Hebling, Bereichsleiter Energietechnik am Fraunhofer ISE.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Speicher für regenerative Energieversorgung</span></p>
<p>Mit dem geplanten Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland und weltweit steigt der Bedarf an elektrischen und elektrochemischen Speicherlösungen, um den volatilen Charakter der regenerativen Stromerzeugung auszugleichen. Die Erzeugung von Wasserstoff durch die Aufspaltung von Wasser in Elektrolyseuren eröffnet die Möglichkeit, auch im volkswirtschaftlich relevanten Maßstab Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu speichern. Den Einsatz der Elektrolyse im so genannten Demand-Side-Management, also der gezielten Steuerung zur Stabilität der elektrischen Netze, wird das Fraunhofer ISE mit dem Elektrolyseur aus der solaren Wasserstofftankstelle in Projekten untersuchen. Neben solchen systemtechnischen Fragestellungen beschäftigt sich das Institut auch mit der Entwicklung von Membran-Elektrolyseuren, welche sich besonders zur Kopplung mit erneuerbaren Energien eignen. Einzelne Zellkomponenten werden exemplarisch auf dem Messestand ausgestellt. Dr. Tom Smolinka, Gruppenleiter Chemische Energiespeicherung: »Wasserstoff in Verbindung mit der PEM-Elektrolyse bietet aufgrund der hohen Leistungsdynamik, der kompakten Bauweise und dem hohen Wirkungsgrad die Voraus-setzungen, die wir in einer regenerativen Energiewirtschaft zur Lösung der Zwischenspeicherung elektrischer Energie benötigen«. Zusätzlich zeigt das Fraunhofer ISE auf der Messe seine Entwicklungen zur Redox-Flow-Batterie, einer Technologie, die sich ebenfalls hervorragend eignet, Schwankungen im Stromnetz zu puffern.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Brennstoffzellen auf dem Prüfstand</span></p>
<p>Das Verhalten von Brennstoffzellen im alltäglichen Einsatz erforscht das Fraunhofer ISE mit Hilfe eines eigens entwickelten Teststands. Dieser ist autonom und außentauglich. Aus statistischen Überlegungen heraus werden darin dreißig Testzellen parallel betrieben. So ist es möglich, gleichzeitig unterschiedliche Materialien und Belastungs-situationen zu analysieren. Vier solcher Teststände wurden an verschiedenen Standorten in Freiburg, mit stark unterschiedlicher Luftschadstoffbelastung, installiert und inzwischen über 4 000 Stunden betrieben. In Kombination mit den jeweils vor Ort verfügbaren Stationen zur Luftanalytik lassen sich die Alterungseffekte aufgrund der Umweltbelastung identifizieren.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Portable Brennstoffzellen für die Medizin</span></p>
<p>Neben der Mobilität werden Brennstoffzellen auch für portable Anwendungen benötigt. Das Fraunhofer ISE präsentiert in Hannover ein System mit einer elektrischen Ausgangsleistung von 100 W, das zum Nachladen von Akkumulatoren in der Notfallmedizin eingesetzt werden kann. Besonders stolz sind die Entwickler auf die Kaltstartfähigkeit des Niedertemperatur-Brennstoffzellensystems, welches seine Alltagstauglichkeit in der Klimakammer des Instituts im Temperaturbereich von -15 °C bis +50 °C unter Beweis gestellt hat. Zudem wurde das System normgerecht entwickelt, so dass Lizenznehmer schnell eine Zertifizierung und Zulassung erreichen können. »Mit unserem Dienstleistungsangebot von der Beratung und Prüfung einer normgerechten Entwicklung bis hin zu realitätsnahen Tests von Brennstoffzellenprodukten können wir nun eine erfolgreiche Vermarktung unterstützen.« freut sich Ulf Groos, Abteilungsleiter Brennstoffzellensysteme über das kürzlich eröffnete Testzentrum Brennstoffzelle.</p>
<p>Auch im kleinsten Leistungsbereich sind Mikrobrennstoffzellen hilfreich. Die Kaffeemusik zum feinen Freiburger Kaffee, der auch dieses Jahr traditionell auf dem Stand des Fraunhofer ISE ausgeschenkt wird, ertönt aus zwei kabellosen Flachlautsprechern, einer Entwicklung des Fraunhofer IDMT in Ilmenau. Die Energieversorgung der Flachlautsprecher übernehmen wasserstoffbetriebene Mikrobrennstoffzellen des Fraunhofer ISE.</p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Timo Sigurdsson</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2012-04-03T13:50:00Z</dc:date>
    <dc:type>Press Release</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/presseinformationen-2012/hannover-messe-hoffnungstraeger-lithium-batterie">
    <title>Hannover Messe - Hoffnungsträger Lithium-Batterie</title>
    <link>http://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/presseinformationen-2012/hannover-messe-hoffnungstraeger-lithium-batterie</link>
    <description>Presseinformation der Fraunhofer-Gesellschaft vom 15. März 2012</description>
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<h2 id="be945686-2416-43e1-a133-dada9f7570b5">Hoffnungsträger Lithium-Batterie</h2>
<p>Presseinformation der Fraunhofer-Gesellschaft vom 15. März 2012</p>
<p><b>Sei es bei der Energieversorgung oder der  Elektromobilität – Batterien sind eine Schlüsselkomponente. Auf der  Hannover-Messe vom 23. bis 27. April stellen Forscher Lithium-Batterien  mit verbesserten Eigenschaften vor: Sie sind schnell aufladbar, biegsam,  druckstabil oder optimal gekühlt.</b></p>
<div class="clearfix">
<div class="richtext">
<p>Elektrofahrzeugen gehört die Zukunft – davon sind die Experten  überzeugt. Doch bis die leise surrenden Stromer den Verbrennungsmotor  gänzlich ablösen können, müssen noch einige Herausforderungen gemeistert  werden. Etwa die Energieversorgung: Die Batterien müssen sicher,  zuverlässig und preisgünstig sein. Vielversprechend sind unter anderem  Lithium-Zellen, sie haben die höchste Energiedichte. Doch nicht nur in  Elektroautos finden diese Batterien Anwendung – auch zum Speichern von  Wind- und Sonnenenergie, für medizinische Untersuchungen oder den  Antrieb von Tiefseefahrzeugen sind sie gefragt. Auf der Hannover-Messe  stellen Fraunhofer-Forscher Lithium-Batterien für verschiedene  Anwendungen vor (Halle 13, Stand C10).</p>
<h4 id="a89c6e9c-03b6-4de3-b426-f8e6198acd11">Schnelles Auf- und Entladen</h4>
<p>Bläst der Wind und scheint die Sonne, liefern regenerative  Energiequellen oft mehr Strom, als die Verbraucher benötigen – die  Energie muss gespeichert werden. LithiumIonen-Batterien können zwar viel  Energie aufnehmen, haben aber recht lange Ladezeiten.  Superkondensatoren dagegen speichern die Energie schnell, allerdings ist  ihre Energiedichte gering. Forscher am Fraunhofer-Institut für  Silicatforschung ISC im Zentrum für Angewandte Elektrochemie in Würzburg  entwickeln nun eine Batterie, die die Vorteile von  Lithium-Ionen-Batterien und Superkondensatoren vereint. Je nach  Anforderung wollen die Wissenschaftler Energiespeicher herstellen, die  sie entweder auf die hohe Energiedichte einer Batterie oder auf die hohe  Leistungsdichte eines Superkondensators einstellen. Ein Beispiel:  Lithium-Ionen-Batterien, die sich um ein Vielfaches schneller aufladen  als übliche Batterien.</p>
<h4 id="189ad818-c77e-4396-aba3-7fdf82330f74">Lange Lebensdauer durch optimale Kühlung</h4>
<p>Eine Temperaturdifferenz von einigen Grad kann einen riesigen  Unterschied machen – das gilt auch für Lithium-Batterien. Zehn Grad  mehr, und die Lebensdauer der Energiespeicher halbiert sich. Ein  ausgeklügeltes Kühlsystem ist daher unerlässlich. Für die Anwendung im  Elektroauto haben Forscher am Fraunhofer-Institut für Solare  Energiesysteme ISE in Freiburg ein gut gekühltes Batteriesystem  entwickelt: Es besteht aus zwölf flachen Lithium-Zellen, zwischen denen  sich jeweils eine fluidumströmte Kühlplatte befindet. Um die optimale  Leistung aus den Platten herauszuholen, wurde deren Form simuliert und  an die Geometrie der einzelnen Batteriezellen angepasst. Der Effekt kann  sich sehen lassen: Die Kühlplatten sorgen für eine weitestgehend  homogene Temperaturverteilung im Batteriemodul und reduzieren den  Temperaturanstieg auch bei großen Belastungen auf wenige Grad. Ein  weiterer Pluspunkt: Die Wissenschaftler haben an jedem Batteriemodul  eine Platine angebracht, ein Modulmanagementsystem. Dieses überwacht  unter anderem die Temperatur, den Lade- und den Alterungszustand der  einzelnen Zellen und sendet die Daten an die zentrale Steuerung des  Batteriesystems. Hierzu wurden mit Hilfe modellbasierter Verfahren  zuverlässige Algorithmen auf Basis von stochastischen Partikelfiltern  entwickelt.</p>
<p>Forscher des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie ICT in  Pfinztal setzen auf Luftkühlung: Dabei stapeln sie die einzelnen  Lithiumzellen aufeinander, getrennt durch schmale Streifen aus einem  speziellen Polymerschaum. Ein Ventilator sorgt für die Luftzirkulation.  Die Streifen bieten zwei Vorteile: Zum einen entstehen in den  Zwischenräumen Kanäle, durch die Luft strömt und die Wärme  abtransportiert. Zum anderen ist die Konstruktion sehr stabil, da die  Zellen jeweils direkt auf den Schaumstreifen aufliegen. Die Kühlung  arbeitet optimal: Die Zellen sind nicht wärmer als die abgeführte Luft.  Kühlmittelpumpen, Kühlflüssigkeiten und Wärmetauscher sind überflüssig.  Das Gewicht der Kühlelemente macht weniger als 20 Prozent des  Gesamtgewichts der Zellen aus – die Batterie eignet sich daher für den  Leichtbau in der Automobilindustrie.</p>
<h4 id="99833ab4-c5c8-4c11-9b38-4ba57d0ca333">Flexibel und drehbar</h4>
<p>Üblicherweise sind Lithium-Zellen starr und unbeweglich. Für einige  Anwendungen, etwa in der Medizin, sind biegsame Zellen gefragt. Die  erste flexible Lithium-Batterie haben Wissenschaftler am  Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie ISIT in Itzehoe entwickelt:  Sie lässt sich verbiegen und verdrehen. Doch wie haben die Forscher das  erreicht? »Wir arbeiten mit sehr dünnen Elektroden«, verrät Dr. Reinhard  Mörtel, Wissenschaftler am ISIT. Außerdem befinden sich in der Kathode,  dem Separator und der Anode zwischen einem und zehn Prozent Kunststoff  als Bindematerial. Er verklebt die einzelnen Partikel miteinander und  sorgt so dafür, dass sich die Aktivschichten ausbilden. Für die  flexiblen Zellen haben die Forscher einen Kunststoff verwendet, der  laminierbar ist. Erwärmen sie die Schichten unter leichtem Anpressdruck,  haften sie anschließend sehr fest aneinander und trennen sich auch dann  nicht, wenn die Zelle verdreht oder gebogen wird. Die Zelle ist zum  Beispiel bei Schlaflabor-Patienten im Einsatz: Da die meisten Menschen  im eigenen Bett besser schlafen als im Labor, bekommen die Patienten die  Messgeräte mit nach Hause. Die biegsame Lithium-Zelle ermöglicht eine  ein Stromversorgung ohne lästige Kabel.</p>
<h4 id="0820a6c1-5a82-40e3-bdfe-20c0ec545e73">Druckstabil auch bei 600 bar</h4>
<p>Sollen Lithium-Batterien Unterwasserfahrzeuge in der Tiefsee mit  Energie versorgen, müssen sie enormen Drücken standhalten. Forscher des  ISIT haben eine Batterie entwickelt, die Drücken bis zu 600 bar stand  hält, also 600fachem Luftdruck. Darüber hinaus verfügen die Zellen über  eine sehr hohe Energiedichte. Die Druckstabilität erreichen die Forscher  über zwei Ansätze: Als Zellen verwenden sie zugstabile Pouch-Zellen.  Dabei werden Anode und Kathode in einer Folie verpackt, aus der die Luft  herausgezogen wird – ähnlich wie bei vakuumverpacktem Kaffeepulver. Der  zweite Ansatz liegt beim Separator: Er trennt Anode und Kathode  voneinander und vermeidet so einen elektrischen Kurzschluss.  Üblicherweise bestehen diese Separatoren aus einer dünnen  Glaswolle-Schicht, die mechanisch sehr leicht zerstört werden kann: Es  kommt zum Kurzschluss, der unter Umständen die gesamte Batterie  vernichtet. Die Forscher haben nun einen Separator entwickelt, der  keramisch verstärkt ist und damit deutlich mehr Sicherheit bietet. Ein  weiterer Vorteil: Der Separator ist rollbar und lässt sich somit gut  großtechnisch verarbeiten.</p>
<h4 id="28377c2d-f03c-453d-8679-9736dfce3213">Erhöhte Sicherheit bei Lithium-Zellen</h4>
<p>Sicherheit ist ein wichtiges Kriterium für Batterien. Bei  Lithium-Batterien gilt es, Kurzschlüsse zu vermeiden. Sie entstehen,  wenn die beiden Elektroden miteinander in Kontakt kommen.  Separator-Schichten sollen sie daher voneinander trennen.  Kristallisieren die Lithium-Ionen jedoch zu Dendriten – bilden sie also  baumartige Kristallstrukturen, wie man sie von Schneeflocken kennt –  können diese Dendriten die Separatoren durchstechen. Künftig soll ein  neuer Elektrolyt Kurzschlüsse verhindern: Er enthält keramische  Elemente. Sie erschweren es den Dendriten, durch den Separator zu  dringen. Ein weiteres Sicherheitsplus: Die keramischen Strukturen sind  nicht brennbar, es ist daher schwerer, den Elektrolyten zu entflammen.  Etwa 80 Prozent aller Schadensfälle lassen sich durch den neuen  Elektrolyten vermeiden, den Forscher am ISC entwickeln. Besonders  wichtig ist dies für Lithium-Batterien mit sehr hohen Energiedichten.</p>
<p>Wie es um die Sicherheit bestimmter Batterien bestellt ist, prüfen  Forscher auch am kürzlich eröffneten Batterietestzentrum des ICT. Passen  Elektrolyt und Batteriematerialien zusammen? Was passiert, wenn der  Elektrolyt zu hohen Temperaturen ausgesetzt wird? Die Forscher  untersuchen, wie sich innere Einflüsse, etwa die chemische  Zusammensetzung und der Aufbau der Zellen, und äußere Einflüsse, etwa  die Umgebungstemperatur, sich auf die Qualität und die Lebensdauer einer  Batterie auswirken.</p>
</div>
</div>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Michael Zentgraf (Plone-Manager)</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2012-03-28T06:45:00Z</dc:date>
    <dc:type>Press Release</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/presseinformationen-2012/mit-sonne-und-wasser-auto-fahren-fraunhofer-ise-weiht-solare-wasserstoff-tankstelle-ein">
    <title>Mit Sonne und Wasser Auto fahren - Fraunhofer ISE weiht solare Wasserstoff-Tankstelle ein</title>
    <link>http://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/presseinformationen-2012/mit-sonne-und-wasser-auto-fahren-fraunhofer-ise-weiht-solare-wasserstoff-tankstelle-ein</link>
    <description>Presseinformation 4/12 vom 2.März 2012</description>
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<p>Presseinformation 4/12 vom 2.März 2012</p>
<p class="AbsatzohneAbstandnach"><img src="../../../../bilder/presseinformationen/2012/foto-solare-wasserstoff-tankstelle/image_teaser" class="image-left" />Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg weiht am 2. März 2012 eine solare Wasserstoff-Tankstelle ein. Gefördert vom Umweltministerium Baden-Württemberg stellt die öffentlich zugängliche Tankstelle nicht nur eine Forschungsplattform dar, sie ist gleichzeitig ein Meilenstein im Wasserstoff-Tanknetz des Landes. Die angestrebte Energiewende mit einem starken Ausbau der Erneuerbaren Energien benötigt Wasserstoff als Langzeit-Speicher sowie als Kraftstoff in der Mobilität. Aus Sonnen- oder Windenergie erzeugter Strom kann in Elektrolyseuren zu Wasserstoff umgewandelt werden, der in Brennstoffzellen betriebenen Elektrofahrzeugen bei Betankungszeiten von 3 Minuten eine Reichweite von über 400 km erzielen kann.</p>
<p class="AbsatzohneAbstandnach">»Das Land Baden-Württemberg fördert den Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur und unterstützt hiermit auch die heimische Automobilindustrie und ihre Zulieferer auf dem Weg hin zu einer zukunftssicheren und nachhaltigen Mobilität. Wir freuen uns, mit dieser Wasserstoff-Tankstelle in Freiburg gleichzeitig auch eine Forschungsplattform für die unverzichtbare Verknüpfung von erneuerbarer Energie und Elektromobilität zu haben. Denn nur mit ‚grünem‘, also regenerativ erzeugtem Wasserstoff, können wir unsere energie- und klimapolitischen Ziele erreichen«, so Ministerialdirektor Helmfried Meinel vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, anlässlich des Festakts.</p>
<p class="AbsatzohneAbstandnach">Die Freiburger Wasserstoff-Tankstelle ist eine von wenigen, die die gesamte Energiekette – vom regenerativ erzeugten Strom über die Elektrolyse bis zur Betankung – aufweist. Das Fraunhofer ISE befasst sich seit seiner Gründung mit der Elektrolysetechnik und dem Wasserstoff als Treibstoff für Brennstoffzellen sowie als Speichermedium für regenerativ erzeugten Strom. Die Wasserstoff-Tankstelle dient den Forschern als Referenzprojekt für weitere Entwicklungen in der emissionsfreien Mobilität. Gleichermaßen interessant sind Elektrolyseure als regelbare Last zur Stabilisierung des Stromnetzes im Kontext der fluktuierend ins Netz speisenden erneuerbaren Energien.</p>
<p class="Absatz">»Die konsequente Transformation unseres Energie-versorgungssystems hin zu hundert Prozent erneuerbaren Quellen zählt zu den wesentlichen Herausforderungen unserer Gesellschaft in den nächsten Jahren«, ist Institutsleiter Prof. Eicke R. Weber überzeugt und fügt hinzu: »In der Speicher-frage spielt dabei der Wasserstoff eine herausragende Rolle, da hierdurch überschüssiger Strom im Netz in beliebigen Mengen gespeichert werden und dann bedarfsgerecht beispielsweise in die Mobilität überführt werden kann.«</p>
<p class="Absatz">»Die Elektrifizierung des Individualverkehrs stellt eine wesentliche Voraussetzung für die Entwicklung einer emissionsfreien und nachhaltigen Mobilität dar«, so Dr. Christopher Hebling, Bereichsleiter Energietechnik am Fraunhofer ISE. »Wasserstoff spielt im Verkehr seine Stärken insbesondere durch die kurze Betankungszeit von etwa 3 Minuten sowie durch die bereits jetzt mindestens 400 km Reichweite pro Tankfüllung aus.«</p>
<p>Namhafte Automobilhersteller haben bekräftigt, ab 2015 Brennstoffzellenfahrzeuge jenseits der Kleinserie herzustellen. Führende Firmen aus der Mineralölwirtschaft sowie Energieversorgungsunternehmen haben die gemeinsame Initiative H2 Mobility gegründet, mit dem Ziel, bis 2017 eine flächendeckende Wasserstoffinfrastruktur in Deutschland aufzubauen. Mit der neuen Tankstelle am Fraunhofer ISE hat das Land Baden-Württemberg einen wichtigen Meilenstein in seinem Infrastrukturprogramm gesetzt. Auch Freiburg freut sich über dieses neue Vorzeigeprojekt: »Die Stadt Freiburg und das im Bereich der Energie- und Umwelt-technologien innovationsstarke Umland eignen sich hervorragend als Modellregion für neue Konzepte zur Erprobung von Elektrofahrzeugen im Alltagsbetrieb«, so Erster Bürgermeister Otto Neideck.</p>
<p class="Absatz">Im Wesentlichen besteht die Tankstelle aus einem 30 bar-Druckelektrolyseur, einem mechanischen Kompressor zur Verdichtung des Wasserstoffs auf 700 bar, Zwischenspeichern auf zwei verschiedenen Druckstufen und Zapfsäulen mit Dispensern. Sie erlaubt die Betankung von Brennstoffzellen betriebenen PKWs, Bussen sowie Fahrrädern. Für letztere werden am Fraunhofer ISE angepasste Brennstoffzellen-systeme entwickelt.</p>
<p class="Absatz">Der Energiebedarf zur Erzeugung und Speicherung des Wasserstoffs wird teilweise aus Photovoltaikfeldern auf dem Dach der Tankstelle sowie benachbarter Gebäude gedeckt. Der Strom der PV-Anlage, deren Leistung bilanztechnisch erfasst wird, wird über einen Wechselrichter in das Stromnetz eingespeist.</p>
<p>Die über hundert zur Wasserstofftankstellen-Einweihung geladenen Gäste konnten bei diesem Anlass nicht nur die Forschungstankstelle besichtigen, sondern auch Probe tanken und mit Brennstoffzellen betriebenen PKWs zur Probe fahren. Darunter ein Mercedes-Benz F-CELL World Drive, der bereits einmal die Welt umrundet hat. Ein weiteres Highlight war die Besichtigung des neu geschaffenen TestLab Brennstoffzelle am Fraunhofer ISE.</p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Michael Zentgraf (Plone-Manager)</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2012-03-02T11:45:00Z</dc:date>
    <dc:type>Press Release</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/presseinformationen-2012/solarindustrie-gefaehrdet">
    <title>Solarindustrie gefährdet – die erneute Absenkung der Photovoltaikförderung muss korrigiert werden</title>
    <link>http://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/presseinformationen-2012/solarindustrie-gefaehrdet</link>
    <description>Presseinformation 3/12 vom 24. Februar 2012</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<h2 id="612d1d8c-922e-40ea-adeb-5d901fed2d32"><b>Solarindustrie gefährdet – die erneute Absenkung der Photovoltaikförderung muss korrigiert werden</b></h2>
<p>Presseinformation 3/12 vom 24. Februar 2012</p>
<p>Mit der am 23. Februar 2012 von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) verkündeten zusätzlichen Absenkung der Photovoltaikeinspeisevergütung um 20 bis 30 Prozent zum 9. März 2012 überfordert die Bundesregierung die Solarbranche.</p>
<p>»Die Entwicklung der Photovoltaiktechnologie, der Aufbau der Solarindustrie und die Markteinführung der Photovoltaik in Deutschland waren bislang eine große Erfolgsgeschichte«, so Professor Eicke R. Weber, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg, dem europaweit größten Solarforschungsinstitut. »Die geplante drastische zusätzliche Absenkung der Einspeisevergütung gefährdet diesen auch international beachteten Erfolg ernsthaft und sollte deshalb dringend überdacht werden«, so Weber. »Die Minister Röttgen und Rösler wünschen zwar einen weiteren Ausbau der Photovoltaik, dieser ist jedoch mit der jetzt geplanten Regelung nicht mehr möglich. Als Folge drohen Firmenschließungen und ein erheblicher Arbeitsplatzabbau. Und ohne starke produzierende Photovoltaikunternehmen in Deutschland wird es auch für die hiesige Solarforschung sehr schwer, ihren internationalen Spitzenplatz langfristig zu verteidigen. Wir appellieren deshalb an die Bundesregierung, diesen Schritt nochmals zu überdenken«, so Weber.</p>
<p>Nachdem die Photovoltaikbranche ihre Preise innerhalb von sechs Jahren bereits um 58 Prozent abgesenkt hatte, ist es aus Sicht des Fraunhofer ISE ausgeschlossen, innerhalb weniger Monate die Preise nochmals um 32 bis 40 Prozent zu reduzieren, denn diese Werte ergeben sich, wenn die bereits zum 1. Januar dieses Jahres erfolgte Absenkung um 15 Prozent eingerechnet wird. Da die Vergütung wesentlich stärker reduziert werden soll als die möglichen Fortschritte bei der Kostensenkung durch Forschung und Industrie, müssten die Unternehmen die Anlagen sogar unter den Herstellkosten verkaufen. Anderenfalls wäre die Investition in Photovoltaikanlagen nicht mehr attraktiv.</p>
<p>»Die daraus resultierende Schließung innovativer Unternehmen kann nur schwer wieder rückgängig gemacht werden, denn damit gingen mühsam aufgebaute Strukturen verloren«, so Weber. Erste Anzeichen für einen Rückzug der Produktion aus Deutschland gibt es bereits, so hat das Unternehmen Schott Solar seine Solarzellenproduktion in Alzenau Ende 2011 geschlossen und produziert nur noch Solarmodule im Ausland.</p>
<p>Verständlich ist, dass sich die Politik wegen des unerwartet starken Marktwachstums der Photovoltaik um 7,4 Gigawatt im Jahr 2010 und 7,5 GW im Jahr 2011 zum Handeln gezwungen sah. Aus Sicht des Fraunhofer ISE stellt der nun publik gewordene Vorschlag jedoch eine erhebliche Überreaktion dar, die aus einer falschen Interpretation der Marktentwicklung resultiert. »Die hohen Installationszahlen im Jahr 2011 sind kein Signal der Stärke, sondern der Schwäche der Solarbranche«, so Weber. Denn aufgrund einer weltweiten Überproduktion von Photovoltaikmodulen mussten nach Einschätzung des Fraunhofer ISE Ende 2011 viele Unternehmen ihre Solarstrommodule quasi zu Schleuderpreisen abgeben. Daraufhin kam es zu einer Rekordinstallation von Solarstrommodulen im Dezember 2011 von etwa 3 Gigawatt. Die Quartalsverluste der börsennotierten großen chinesischen Photovoltaikproduzenten untermauern diese Sichtweise. »Die Interpretation, dass die Branche hochprofitabel ist und weitere große Preissenkungsschritte möglich sind, ist daher falsch«, so Weber. Nachdem die Preise mehrere Jahre über dem Langfristtrend der Lernkurve lagen, liegen sie jetzt eindeutig darunter. Die Photovoltaik weist auf Basis einer jahrzehntelangen Beobachtung eine Lernrate von etwa 20 Prozent bei Verdopplung der installierten Leistung auf. Eine weitere Beschleunigung der Kostensenkungsfortschritte ist nicht möglich.</p>
<p>Die Verantwortung der Politik, einerseits die Zusatzkosten für die Stromverbraucher durch die Umlage der Einspeisevergütung aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zu beschränken und andererseits den Ausbau der Photovoltaik in Grenzen zu halten, um die Integration der Photovoltaik in das Stromsystem reibungslos zu ermöglichen, wird vom Fraunhofer ISE anerkannt. Allerdings muss dabei auch gewürdigt werden, dass die Umlagekosten von 1,78 Cent pro Kilowattstunde für Solarstrom und 3,59 Cent für alle Erneuerbare Energien bereits durch die vorhandenen Anlagen verursacht sind und nicht mehr verändert werden können. Da die Vergütung für neue Anlagen deutlich niedriger ausfällt und das Marktvolumen in der Photovoltaik sinkt, geht das Fraunhofer ISE auch ohne diese Zusatzabsenkungen von einer stabilen EEG-Umlage aus, da künftig auch steigende Preise an der Strombörse zu erwarten sind.</p>
<p>Das Fraunhofer ISE betrachtet die Photovoltaik weiterhin als einen unverzichtbaren Baustein der dringend erforderlichen Energiewende, weshalb die nun geplante starke Absenkung einen schweren Rückschlag bedeuten würde.</p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Michael Zentgraf (Plone-Manager)</dc:creator>
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    <dc:date>2012-02-24T15:35:00Z</dc:date>
    <dc:type>Press Release</dc:type>
  </item>





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