Freiburger Wissenschaftler optimieren Wirkungsgrad und Kosten von Modulen - Neues Technologiecenter am Fraunhofer ISE schlägt Brücke zur PV-Industrie
Auf dem Weg von der Solarzelle zum Solarmodul sinkt der Wirkungsgrad. Optische Verluste entstehen durch den Zuwachs an inaktiver Fläche, durch Reflexion am Glas und durch Absorption in den Deckschichten. Hinzu kommen elektrische Verluste auf Grund von Serienwiderständen in den Zell- und Stringverbindern. Gewinne durch Einkapselungseffekte können diese Verluste nicht ausgleichen, so dass der Wirkungsgrad eines Moduls typischerweise um 10-15 % unter dem Zellwirkungsgrad liegt. Legt man einen Modulpreis von 1,60 €/Wp zu Grunde, entspricht dies einer Größenordnung von 50 € pro Modul. Um diese Verluste zu minimieren und die Effizienz von Solarmodulen zu verbessern, hat das Fraunhofer ISE in Freiburg ein Technologiecenter aufgebaut, das eng mit der PV-Industrie kooperiert.
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