Planare Mikrobrennstoffzellen
Portable Brennstoffzellen
Direkt-Alkohol-Brennstoffzellen (DMFC und DEFC)
Planare Mikrobrennstoffzellen


Zur Integration von Brennstoffzellen in elektronische Geräte entwickeln wir planare Mikrobrennstoffzellen, die direkt in das Gerätegehäuse eingebaut werden können. Hierzu verschalten wir die einzelnen Zellen elektrisch und fluidisch in einer Ebene im Gegensatz zur klassischen Stapelbau- weise. Unsere Mikrobrennstoffzellen betreiben wir direkt mit Wasserstoff, Methanol oder Ethanol bzw. entwickeln auch Mikroreformer zur Nutzung von Kohlenwasserstoffen. Somit werden die Energiedichten von Batterien deutlich übertroffen.
Die Basistechnologien stimmen wir auf die Fertigungs- möglichkeiten unserer Auftraggeber ab: Wir entwickeln Konzepte für Folienätzen, keramische Technologien, Leiterplatten-, Wafer- und Spritzgusstechnik.
Um die Komplexität und die Kosten der Brennstoffzellen- systeme zu reduzieren, konzentrieren wir uns auf eine passive Betriebsweise. Auf der Kathode arbeiten wir mit einer diffusiven Luftversorgung ohne Pumpen oder Lüfter. Auf der Anode entwickeln wir Brennstoffversorgung mit gasförmiger Brennstoffzufuhr oder nutzen Kapillarkräfte aus, um auch hier den Einsatz von Pumpen zu reduzieren.
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Portable Brennstoffzellen


In unserem Marktbereich Brennstoffzellensysteme bieten wir unseren Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft Forschungs- und Entwicklungsleistung oder auch Beratung zu Brennstoffzellen mit elektrischen Leistungen bis ca. 500 W an. Dabei konzentrieren wir uns auf Membranbrennstoffzellen im Betrieb mit Wasserstoff oder Methanol als Alternative oder Ergänzung zu Batterien und Akkus.
Unsere portablen Brennstoffzellen werden als netzunabhängige Stromversorgung genutzt, zur Energieversorgung von Kleinantrieben bzw. auch als geräteintegrierte oder externe Ladegeräte für die geräteeigenen Akkumulatoren. Ziel unserer Entwicklungen ist immer ein auf die jeweilige Anwendung optimiertes Gesamtsystem - vom Brennstoff bis zur elektrischen Geräteschnittstelle.
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Direkt-Alkohol-Brennstoffzellen (DMFC und DEFC)

Eine Alternative zur wasserstoffbetriebenen PEMFC (polymer electrolyte membrane fuel cell) ist die Direkt-Methanol-Brennstoffzelle (DMFC - direct-methanol fuel cell) oder Direkt-Ethanol-Brennstoffzelle (DEFC - direct ethanol fuel cell). Anstatt mit gasförmigem Wasserstoff wird bei letzteren die Anode mit verdünntem Alkohol (Methanol oder Ethanol) versorgt. Der wesentliche Vorteil ist die im Vergleich zu Wasserstoff hohe Energiedichte des Alkohols von über 5.500 Wh/kg bzw. über 4.500 Wh/l und der komfortable Betrieb mit einem flüssigen Brennstoff, der sehr benutzerfreundlich und bereits im Handel erhältlich ist. Ein weiterer Vorteil ist das einfache Systemdesign, da eine aufwändige Befeuchtung und ein komplexes Wärme-Management wie bei der PEMFC umgangen werden kann.
Wir entwickeln Direkt-Alkohol-Brennstoffzellen in einem Leistungsbereich von wenigen mW bis einigen 10 W. Dazu arbeiten wir mit unterschiedlichen Technologien: von der planaren Mikrobrennstoffzelle bis hin zum klassischen Stackaufbau.
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